Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Deutsch Polnische Community. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

Darek

Meister

  • »Darek« ist männlich
  • »Darek« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 137

Wohnort: von dieser Welt, also Erdling

  • Private Nachricht senden

1

Montag, 9. April 2012, 12:15

Warnung vor Diabetes-Mittel

Das deutsche Fachblatt arznei-telegramm warnt vor dem Diabetes-Mittel Liraglutid ("Victoza"). Die Nutzen-Schaden-Bilanz des Medikamets betrachtet das Blatt als negativ.

Der Hersteller, das US-Unternehmen Novo Nordisk, hatte für die Vermarktung des Mittels die US-amerikanische Star-Köchin Paula Deen als Werbe-Ikone verpflichtet. Das von ihr beworbene Marketing-Programm "Diabetes in neuem Licht" richtet sich an Patienten mit Typ 2 Diabetes.
Besonders delikat dabei: Paula Deen ist für ihre sehr fetthaltigen, kalorienreichen und süßen Gerichte bekannt und leidet selbst unter Diabetes. Für Diabetes-Erkrankte sei sie demnach nicht gerade ein gutes Vorbild, wie sich Kritiker in den USA beschwerten.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) überblickt bis 9. November 2011 aus dem In- und Ausland insgesamt 88 Verdachtsberichte über Krebserkrankungen in Verbindung mit Liraglutid, darunter 31 des Pankreas und 19 der Schilddrüse. Ein klinischer Nutzen des Mittels im Hinblick auf Folgeerkrankungen des Diabetes ist bislang nicht belegt.
Das Mittel ist erst seit 2009 auf dem Markt. Bereits damals warnte das arznei-telegramm vor einer Verschreibung des Medikaments, da unter Liraglutid mehr Patienten von Störwirkungen betroffen waren als in den Kontrollgruppen. Auch die Abbruchrate wegen unerwünschter Effekte war höher als unter den Vergleichspräparaten (7,8% vs. 3,4%).


Quellen:
pharma-brief, 2 / 2012
arznei-telegramm, 2012, Stand 26.2.
arznei-telegramm, 2009, 40:80 - 2
http://news.yahoo.com/paula-deen-teams-n…-115139142.html
Signatur von »Darek« Wer schweigt, trägt Schuld an den Zuständen, die er beklagt!
Und wer vergisst ist verurteilt, dasselbe noch einmal zu erleben!

Social Bookmarks