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Montag, 24. August 2015, 09:57

Flüchtlinge in Polen

Über 4.000 Flüchtlinge baten 2015 in Polen um Asyl. Dort stoßen sie auf wenig Empathie. Dabei waren viele Polen einst selbst auf der Flucht ... (Quelle: taz.de )

benki

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2

Montag, 24. August 2015, 23:12

Der Beitrag zeigt mal wieder, wie die Akzeptanz einiger Teile der Bevölkerung gegenüber Flüchtlingen ist. Den Medien sei Dank, dass es so aussieht, als sei es die Mehrheit.
Man sollte mal die Populisten, also Flüchtlingsgegener fragen, was sie denn für einen Beitrag geleistet haben, hier in Europa, in Wohlstand zu leben.
Nur weil man das Glück hat in Europa, in Frieden und Wohlstand zu leben, berechtigt es also einige Menschen gegen Flüchtlinge zu wettern. Menschen, die angeblich selbst Schuld an ihrer Misere haben.
Manchmal sollte man sich wegen diesen Populisten schämen.

Schlimm finde ich auch, dass die meisten garnicht wissen, was Dublin III, Genfer Fluchrlingskonvention beinhaltet. Keine Ahnung aber erst mal Sprüche klopfen.

Polen hat sich für die EU entschieden und genießt dadurch auch entsprechende Vorteile.
Nur 4000 Flüchtlinge 2015 und deshalb gehen die Leute auf die Barrikaden? Eine Schande ist das.

Ich habe es schon in einem anderen Beitrag geschrieben: Lebt doch mal in den Ländern. woher die Flüchtlinge kommen. Oder versetzt euch mal in die Lage der Betroffenen. Diese Leute, die hier her kommen, sehen keine Zukunft in ihrem Land, weil es dort Krieg, Folter, Verfolgung und keine Arbeit gibt. Also keine Chance ihre Familie zu versorgen.
Würdet ihr in solch einem Land leben wollen?

Das die Politiker mehr in den Ländern tun sollten, ist natürlich wünschenswert. Doch von heute auf morgen wird sich kaum etwas verbessern lassen.
Einen schönen Abend euch allen!

Gruß Frank
Signatur von »benki« radtour-polen.blogspot.de

Darek

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3

Dienstag, 25. August 2015, 08:40

Wenn man sich den taz-Beitrag mal in Ruhe durchliest, sieht das alles etwas anders aus, als der Titel des Beitrags im ersten Moment vermuten lässt.

Es haben 4.000 Personen lediglich einen ANTRAG auf Asyl gestellt, das besagt gar nichts.
Im ersten Halbjahr 2015 wurden bis heute nur 273 Anträge bewilligt, zahlenmäßig also ein absoluter Witz.
Dann wird im Artikel erwähnt, dass die meisten der Asylbewerber anschließend weiter nach Westen ziehen wollen, also was soll´s.

Zudem - 70% der Polen sind gegen jede Aufnahme von Flüchtlingen aus Afrika und dem Nahen Osten. 70%? Von wieviel Befragten? Und sind diese 70% relativ oder absolut?
Und wie sieht zudem das Studiendesign für diese Befragung aus?

taz hin oder her - für mich mal wieder nur Journalistengeschmiere mit einer polemischen Headline!
Signatur von »Darek« Wer schweigt, trägt Schuld an den Zuständen, die er beklagt!
Und wer vergisst ist verurteilt, dasselbe noch einmal zu erleben!