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benki

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1

Montag, 7. Dezember 2015, 12:22

Anreise Elbląg

Ein Bekannter von mir möchte im Sommer mit dem Rad durch die Masuren fahren. Er überlegt, ob er bis Elbląg mit dem Auto anreist oder mit dem Zug.

Kennt jemand von euch einen sicheren Parkplatz in der Nähe von Elbląg, wo er für ca. zwei Wochen sein Auto abstellen kann?
Oder: Welche Zugverbindung ab Dresden bis Elbląg ist empfehlenswert (bei Mitnahme von Rädern)?
Elbląg ist sein derzeitiger, anvisierter Ausgangs- und Endpunkt der Radtour.
Vielen Dank im voraus!

Gruß Benki
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2

Montag, 7. Dezember 2015, 15:31

Planung Bahnfahrt Dresden - Elbląg für Sommer 2016

Hallo Benki,

innerhalb des Jahresfahrplans 2015/2016 wird es in Polen insgesamt 5 Fahrplanabschnitte geben. Die Angabe „im Sommer“ lässt vermuten, dass die Reise in den Fahrplanabschnitt vom 12.VI.2016 - 03.IX.2016 fallen wird. Die Fahrplandaten müssen spätestens 21 Tage vor Inkrafttreten veröffentlicht sein. Von daher ist es für konkrete Empfehlungen noch etwas früh.

Für eine erste Vorplanung wäre es hilfreich zu wissen, welche der folgenden Punkte für Deinen Bekannten welche Priorität haben:
  • Möglichst niedriger Fahrpreis
  • Möglichst kurze Fahrzeit
  • Möglichst wenige Umstiege
  • Durchgehende Fahrkarte
Gruß

chód wilka

benki

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3

Montag, 7. Dezember 2015, 16:15

Hallo chód wilka,
das dachte ich mir schon, dass es noch zu früh ist, für eine Bahnauskunft.
Erste Priorität ist, dass das Fahrrad problemlos mitgenommen werden kann. Als zweites ist eine kurze Fahrtzeit wichtig.

Wie sollte er eigentlich später die Fahrkarte buchen?
Bei der DB am Schalter oder eher über das Internet?

Gruß Frank
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4

Montag, 7. Dezember 2015, 16:56

Kauf der Fahrkarte(n)

Hallo Benki,

zuerst müssen wir wissen, mit welchen Eisenbahnverkehrsunternehmen die Reise erfolgen soll. Dann können wir klären, auf welchem Wege die benötigte(n) Fahrkarte(n) erhältlich sind.

Gruß

chód wilka

5

Dienstag, 8. Dezember 2015, 11:09

Hut ab! Mit dem Rad durch Polen, echt mutig.
Signatur von »toxxic« Wo immer die Klügeren nachgeben, da regieren schnell die Dummen
Amat Victoria Curam

benki

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6

Dienstag, 8. Dezember 2015, 15:27

Hut ab! Mit dem Rad durch Polen, echt mutig.

Mhh, eigentlich ist das nicht so mutig. Abenteuerlich und erlebnisreich ist es. Polen ist doch kein gefährliches Land und die ganzen Vorurteile, die manche haben, sind unbegründet.

Gruß Frank
Signatur von »benki« radtour-polen.blogspot.de

7

Dienstag, 8. Dezember 2015, 21:09

Schau mal unter http://www.intercity.pl/de/

Es gibt z.B. eine Verbindung von Wroclaw nach Elblag (z.B. Nachtzug), von Dresden fährt die Bahn ja auch wieder bis Breslau. Auf der PKP Seite kannst Du Online buchen, auch wenn die Buchung selber dann auf Englisch erfolgt, habe ich selber auch schon gemacht. Ab Dresden DB Schalter oder auch Internet der Deutschen Bahn. Allerdings sollte man vorher wohl anrufen bei der PKP bezüglich Fahrräder, aber da kann bestimmt jemand helfen.

Mit Auto von Dresden ist auch schon nen ganz schöner Trip, bewachte Parkplätze gibt es aber in der Stadt auch wo man das Auto stehen lassen kann. (Kostenpflichtig)

8

Mittwoch, 9. Dezember 2015, 07:49

Zitat

Polen ist doch kein gefährliches Land und die ganzen Vorurteile


Was den Straßenverkehr angeht ist das kein Vorurteil sondern empirisch belegte Realität. In der EU hat man nach einem der Baltenstaaten in Polen das zweitgrößte Risiko im Straßenverkehr tödlich zu verunglücken.
Radfahrer und Fußgänger werden von den motorisierten Verkehrsteilnehmern nicht als gleichberechtigte Partner angesehen.
Die Kenntnisse über Verkehrsregeln, deren Einhaltung und die sichere Bedienung von Kraftfahrzeugen darf man eher als suboptimal bezeichnen.
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Amat Victoria Curam

9

Mittwoch, 9. Dezember 2015, 10:18

Nachtzug Wrocław – Elbląg ?

Hallo Tommy,

leider konnte ich einen durchgehenden Nachtzug Wrocław – Elbląg bis jetzt nicht finden. Würdest Du bitte Fahrzeiten und Zugnummer des von Dir gefundenen Zuges posten?
Danke!

Gruß

chód wilka

benki

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10

Mittwoch, 9. Dezember 2015, 11:32

Was den Straßenverkehr angeht ist das kein Vorurteil sondern empirisch belegte Realität. In der EU hat man nach einem der Baltenstaaten in Polen das zweitgrößte Risiko im Straßenverkehr tödlich zu verunglücken.
Radfahrer und Fußgänger werden von den motorisierten Verkehrsteilnehmern nicht als gleichberechtigte Partner angesehen.
Die Kenntnisse über Verkehrsregeln, deren Einhaltung und die sichere Bedienung von Kraftfahrzeugen darf man eher als suboptimal bezeichnen.


Mag sein, dass die Statistik es so sieht. Ich bin schon desöfteren in Polen mit dem Rad unterwegs gewesen und mir gegenüber waren die Kraftfahrer rücksichtsvoll. Ich bin allerdings auch fast nur Nebenstraßen mit wenig Fahrzeugverkehr gefahren. In Deutschland finde ich die Fahrweise und die Akzeptanz der Kraftfahrzeugführer gegenüber Radfahrern eher ruppig. Aber das sind nur meine Erfahrungen und die von befreundeten Radfahrern.

Gruß Frank
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11

Mittwoch, 9. Dezember 2015, 11:35

Sorry, hatte gestern nur so auf die schnelle geschaut und die genauen Daten nicht aufgeklappt, bin irrtümlicher Weise davon ausgegangen das der ohne Umstieg fährt, der Zug geht von Wroclaw nach Tczew (Zug 61200 / Abfahrt 23:30 - Ankunft 06:34) und dann noch ne halbe Stunde bis Elblag (51104 / Abfahrt 08:31 - Ankunft 09:06).

Hab da jetzt auch einfach irgend ein Datum ausgewählt, müsste Benki also noch mal mit den genauen Daten schauen, es fahren ja auch Tagsüber Züge usw. z.B. selbe Verbindung 14:23 mit Ankunft in Elblag 20:24 mit selbigen Umstieg.

Trewirski

unregistriert

12

Mittwoch, 9. Dezember 2015, 21:52

Der Verkehr ist hier generell stressiger als es der Michel gewohnt ist. An Zebrastreifen warten die Leute auf eine Lücke im Verkehr, in der sie schnell über die Straße gehen. Egal mit welchem Fahrzeug ich unterwegs bin, irgendeiner ist immer schneller. Was manche nicht mögen ist, wenn man an der Ampel schneller beschleunigt, obwohl sie einen Q7 oder Chayenne haben. Da habe ich schon die dollsten Dinge erlebt. Einmal bin ich verfolgt worden von einem, der es mir zeigen wollte. Ich habe dem ganzen aber ein Ende gesetzt, indem ich mich unbemerkt in einen Waldweg verdrückt habe.

Wer mit dem Fahrrad auf dem rechten Streifen einer Überlandstraße fährt, dem ist nicht zu helfen. Trotzdem bin ich der Meinung dass man auf Nebenstraßen sehr schön gefahrlos touren kann. Ich rate zu einem kleinen Rückspiegel, den es im Fahrradzubehörgeschäft zu kaufen gibt. Und solche leichten Vesten mit reflektierenden Streifen.

benki

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13

Mittwoch, 9. Dezember 2015, 22:50

Vielleicht sehen uns die Autofahrer nur als armseligen Menschen, der sich kein Auto leisten kann. Daher lässt man uns auch in Ruhe ;)
Ich lasse selbst einen kleinen Fiat schneller an der Ampel sein und daher werde ich auch nicht verfolgt. Auf den Randstreifen von Überlandstrasen war ich auch unterwegs, wenn mir die kleinen Nebenstraßen zu schlecht waren. Ja, es war Stress und sehr laut, aber niemand kam mir zu Nahe.

Ich lade dich gerne auf meiner nächsten Tour ein und du lernst die polnische Straße aus meiner Perspektive kennen.
Ich gebe dir recht, dass man im Straßenverkehr gut gesehen werden muss. Entweder durch eine Warnweste oder sonst durch auffällige Bekleidung. Ein Spiegel ist ebenfalls sehr nützlich. Die Devise: "Der Klügere gibt nach!" - hat mir auch oft geholfen, heil anzukommen.
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14

Donnerstag, 10. Dezember 2015, 11:19

Dauer der Reise ?

Hallo Benki,

wie lange soll die Reise Deines Bekannten dauern einschließlich An- und Abreise? Entscheidend ist hier, ob es bis zu insgesamt 14 Tagen sein sollen oder mehr.

Gruß

chód wilka

benki

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15

Donnerstag, 10. Dezember 2015, 20:42

Er will zwei Wochen mit dem Rad durch die Masuren fahren. Somit wird es über zwei Wochen werden.
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Trewirski

unregistriert

16

Freitag, 11. Dezember 2015, 22:21

Wenns durch die Masuren geht empfehle ich wärmstens Kadzidłowo: http://oberzapodpsem.com.pl/. Die haben 7 Zimmer. Man muss aber reservieren und Anzahlung leisten. Wer einmal dort war, kommt in der Regel immer mal wieder.

Ein paar Kilometer weiter das Restaurant von Alexander Potocki: http://www.galkowo.pl/ neben dem Fehrensteingestüt.

Nein, ich bekomme keine Prozente.

17

Samstag, 12. Dezember 2015, 14:00

Fahrradmitnahme zwischen Dresden und Wrocław nur begrenzt möglich

Hallo Benki,

eine Reservierung für Fahrräder ist in der Verbindung Dresden - Wrocław in beiden Richtungen nicht möglich. Auf der trilex - Homepage findet sich der Hinweis, dass die Beförderung von Personen und Kinderwagen Vorrang vor der Fahrradmitnahme hat. Nach den Angaben dort können maximal 7 Fahrräder befördert werden. Naturgemäß liegen gegenwärtig noch keine Erfahrungen mit der Inanspruchnahme der neuen Verbindung vor. Solange die bisherige Verbindung bestand, lag die Nutzung der Züge im Binnenverkehr der beiden Länder erheblich über derjenigen im grenzüberschreitenden Verkehr. Die Fahrplangestaltung auf dem polnischen Abschnitt legt nahe, dass die Nutzung dieser Züge im Binnenverkehrs in Zukunft noch zunehmen wird. Zwar sind die Betreiber neu. Da jedoch weder die Länderbahn (welche den trilex betreibt) noch Koleje Dolnośląskie über Züge verfügen, welche sowohl in Deutschland als auch in Polen zugelassen sind, werden speziell ausgerüstete Züge vom Typ Desiro bei DB Regio angemietet, welche auch in der Vergangenheit zwischen Dresden und Wrocław eingesetzt wurden. Ich habe zweimal erlebt, dass bei Abfahrt in Dresden bzw. Wrocław nur noch Stehplätze verfügbar waren. In Wrocław konnten nicht einmal alle Wartenden einsteigen. Ich halte es nach meinen Erfahrungen für ein erhebliches Risiko, sich für eine Fahrt mit Fahrrad für diese Verbindung zu entscheiden.
Wer bereit ist, über Frankfurt (Oder) – Rzepin zu fahren und den personenbedienten Fahrkartenverkauf zu nutzen, kann dort eine durchgehende Fahrkarte von Dresden nach Elbląg erhalten. Beim Kauf zum optimalen Zeitpunkt sollte für diese Verbindung ein Sparpreis von 39 € (zuzüglich 10 € für die internationale Fahrradkarte) pro Person und Fahrtrichtung erhältlich sein. Wer hingegen auf den Kauf eines Online-Tickets zum Selbstausdrucken Wert legt, kann keine durchgehende Fahrkarte erhalten, ist von der Reisedauer auf 14 Tage begrenzt, muss in der Summe mehr bezahlen und kann auch keine Ansprüche nach der EU-Verordnung über die Fahrgastrechte geltend machen. Letzteres gilt in allen Fällen, in welchen keine durchgehende Fahrkarte gelöst wird, selbst dann wenn, durchgehende Fahrkarten auf keinem Vertriebswege erhältlich hier. (In diesem Punkt sehe ich Nachbesserungsbedarf bei der Fahrgastrechteverordnung.)

Gruß

chód wilka

benki

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18

Samstag, 12. Dezember 2015, 16:05

Oh, vielen Dank für die ausführliche Info. Gerade in überfüllten Zügen, ist die Mitnahme von Fahrrädern eine Katastrophe.
Mal sehen, wie er sich entscheiden wird. Ist ja noch reichlich Zeit.
Gruß Frank
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