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olaf

Raymond Poulidor

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1

Donnerstag, 17. Oktober 2019, 12:38

Abtreibungsgegner wollen mit Rückhalt der PiS-Regierung Einfluss auf Schulen ausüben


2

Donnerstag, 17. Oktober 2019, 15:27

Habe ich auch gerade gelesen.
Da bin ich sprachlos, mir fehlen die passenden Adjektive.
"Rückständig", oder "dumm" reichen da einfach nicht aus.
Signatur von »toxxic« Wo immer die Klügeren nachgeben, da regieren schnell die Dummen
Amat Victoria Curam

3

Samstag, 26. Oktober 2019, 20:27

...und dann gehen die Schüler z.B. auf Pornhub und holen sich dort ihren Sexualkundeunterricht. Wie Weltfremd manche Menschen nur sein können. ;(

olaf

Raymond Poulidor

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4

Dienstag, 29. Oktober 2019, 19:33

...und dann gehen die Schüler z.B. auf Pornhub und holen sich dort ihren Sexualkundeunterricht. Wie Weltfremd manche Menschen nur sein können. ;(


Aus Schuelern werden vielleicht mal "Priester"
In PL gibt es ja keinen klerikalen Missbrauch - sagt PiS und Radio Marija - oh boze

5

Mittwoch, 30. Oktober 2019, 08:06

Aus Schuelern werden vielleicht mal "Priester"
In PL gibt es ja keinen klerikalen Missbrauch - sagt PiS und Radio Marija - oh boze
Ich habe mich neulich einmal mit einem deutschen, jungen katholischen Priester unterhalten, dem das Thema Missbrauch in der Katholischen Kirche sehr auf den Nägeln brannte und er selber für eine maximale Transparenz plädierte.
Wir sind aber auch zu dem Fazit gekommen, das die Missbrauchsfälle innerhalb der Kirche nur die Spitze eines Eisbergs sind. Der meiste Missbrauch findet leider immer noch innerhalb der Familie und des sozialen Umfeldes statt - außerhalb der kirchlichen Einrichtungen.
Lt. WHO können wir von ca. 600.000 Missbrauchsfällen jährlich alleine in Deutschland ausgehen - was etwa 1-2 Schülern pro Schulklasse entspricht. Es kann aber auch noch mehr sein, da nur ein kleiner Bruchteil überhaupt zur Anzeige kommt. Ich habe in meinem Bekanntenkreis Menschen mit Missbrauchserfahrung und leider auch einer dadurch bedingten Jahrzehnte langen Leidensgeschichte, weil sie ihr Leben oft ganz lange nicht auf die Reihe gebracht haben bzw. es bis heute nicht geschafft haben.
In unserer Narzisstischen Gesellschaft wird das Thema eher schlimmer als besser.
Wir brauchen definitiv wieder mehr Empathie und Liebe...

olaf

Raymond Poulidor

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6

Freitag, 1. November 2019, 23:06

@Andi

Empathie: Ja, es ist alles schwarz oder weiss, glauebig oder unglaeubig, rechts oder links. Einfach Gegner. Gutmensch? Traeumer? Keine anderen Nuancen?
Empathie muss man/frau leben und auch gegen Hetzer wie Hoecke Position beziehen.
Hass ist das letzte Mittel der Ausgegrenzten.
Die Kirche, wenig empathisch, zieht das Ganze ja schon 1000 Jahre oder mehr durch - erfogreich, erstaunlich...

Orwelll hat das frueh erkannt

7

Samstag, 2. November 2019, 09:44

Empathie: Ja, es ist alles schwarz oder weiss, glauebig oder unglaeubig, rechts oder links. Einfach Gegner. Gutmensch? Traeumer? Keine anderen Nuancen?
Empathie muss man/frau leben und auch gegen Hetzer wie Hoecke Position beziehen.
Hass ist das letzte Mittel der Ausgegrenzten.
Die Kirche, wenig empathisch, zieht das Ganze ja schon 1000 Jahre oder mehr durch - erfogreich, erstaunlich...
Ich denke Empathie ist eine Schlüsselkompetenz in unserer immer mehr verkorksten Gesellschaft von Social-Media-Süchtigen und sonstigen "Gestörten". Ja, man muss sie leben bzw. es ist nichts was man kognitiv erlernen kann, sondern es muss von Herzen kommen. Das hat aber nichts mit schwarz / weiß etc. zu tun sondern es ist die Fähigkeit sich in die Perspektive des Gegenübers hineinzufühlen. Dieses Schwarz / Weiß oder Gut / Böse Ding findet man eher bei den "Gestörten" die nicht in der Lage sind differenziert wahrzunehmen.

https://www.youtube.com/watch?v=ajyJ7IMIe7w



Es gibt inzwischen viele Themen die unsere Gesellschaft hier in D spalten - vielleicht noch mehr als in Polen. Hoecke ist nur ein Teil davon, da gibt es z.B. auch noch Gender-Mainstream oder die Klimadiskussion.
Wichtig ist, das man sich nicht spalten lässt, sonst ist man ein Teil von diesem ganzen "Teile und Herrsche" Zirkus, was einen jedoch nicht daran hindern sollte sich seine eigene, differenzierte Meinung zu bilden.

Die Kirche war über viele Jahrhunderte primär ein Machtinstrument und hat den Christlichen Glauben missbraucht bis zum Erbrechen. In D ist sie inzwischen weitestgehend marginalisiert was mittlerweile so einige Vertreter richtig demütig werden lässt - das sind aber eher einige aus den unteren Ebenen. Ich denke das ist nur die logische Konsequenz aus der Geschichte. Polen braucht da wohl noch ein wenig länger...

olaf

Raymond Poulidor

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8

Montag, 4. November 2019, 14:31

Da koennen wir ueber Schach redem...
Wenn man/frau die Regeln kennt und beachtet.
Respekt vor dem Gegenueber hat.

Polen hat die Trennung Staat-Religion nicht mehr hinbekommen seit 30 Jahren.

In D (altes Ost) herrscht halt die Resignation vor; schuld sind die Auslaender und reiche Wessis und die Auslaender...
Ich denke, es ist mangelnde kulturelle Bildung. Und dieses "WIR" - nicht ich... sondern gemeinsam.
FEIGE