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1

Donnerstag, 23. April 2009, 13:43

Soziale Unruhen in Deutschland

Hallo zusammen,

eigentlich wollte ich mich zur momentanen Wirtschaftskrise gar nicht mehr äußern, aber jetzt bin ich doch wirklich erschrocken, was da so für Deutschlands Zukunft prognostiziert wird.
Es werden von seiten der Politiker und Gewerkschaftler (DGB-Chef Sommer und sogar die Präsidentschaftskandidatin Gesine Schwan) soziale Unruhen in Deutschland erwartet, sobald es wieder eine Massenarbeitslosigkeit geben sollte. Haben wir denn noch keine Massenarbeitslosigkeit? Und heißt "German Angst" provokativ ausgedrückt, dass es morgens zum Frühstück wieder nur Brot statt Brötchen gibt? Und hat Deutschland wie so oft in Debatten wieder Angst vor der Angst und ein feines psychologisches Frühwarnsystem, das schon Alarm schlägt, bevor irgend etwas passiert? Als wir neulich in Polen waren, haben wir wieder gespürt, wie unterschiedlich man hier mit der Krise umgeht. Natürlich haben auch hier die Familien Angst vor Jobverlust. Aber es gibt eben eine andere Mentalität, man ist krisenerprobter, und ein renommierter, polnischer Wirtschaftswissenschaftler sagte gar - wenn alles ganz schlimm wird, dann gehen wir eben wieder auf einen Kartoffelacker und pflanzen Kartoffeln an.
Jeder Arbeitslose überall auf der Welt ist zuviel, aber ich frage mich auch langsam, wie man so ein Sozialsystem in Deutschland überhaupt noch finanzieren will. Und so gesehen sind die Ängste vor einem Radikalumbruch und der Veränderung unseres Sozialsystems vielleicht doch unvermeidlich? Oder müssen wir eher lernen, die Dinge wieder mehr selbst in die Hand zu nehmen, ohne auf Vater Staat zu schauen? Fragen, die ich hier einfach einmal ins Forum werfe. Ich habe wie so oft zu verschiedenen Themen nicht wirklich eine klare Meinung dazu.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mulder« (23. April 2009, 13:44)


nowicjusz

unregistriert

2

Donnerstag, 23. April 2009, 14:04

RE: Soziale Unruhen in Deutschland

1. Die Deutschen sind oft zu verwöhnt was ihren Job angeht.

2. Sie sind aber auch zu faul zum Demonstrieren wenns einen Anlass dazu gäbe.

3. In Frankreich würden längst ganze Straßenzüge brennen.

Ob ich das jetzt gut finde, oder nicht, lasse ich mal offen :oczko

3

Donnerstag, 23. April 2009, 15:12

RE: Soziale Unruhen in Deutschland

Zitat

Original von Mulder
Hallo zusammen,

eigentlich wollte ich mich zur momentanen Wirtschaftskrise gar nicht mehr äußern, aber jetzt bin ich doch wirklich erschrocken, was da so für Deutschlands Zukunft prognostiziert wird.
Es werden von seiten der Politiker und Gewerkschaftler (DGB-Chef Sommer und sogar die Präsidentschaftskandidatin Gesine Schwan) soziale Unruhen in Deutschland erwartet, sobald es wieder eine Massenarbeitslosigkeit geben sollte. Haben wir denn noch keine Massenarbeitslosigkeit? Und heißt "German Angst" provokativ ausgedrückt, dass es morgens zum Frühstück wieder nur Brot statt Brötchen gibt? Und hat Deutschland wie so oft in Debatten wieder Angst vor der Angst und ein feines psychologisches Frühwarnsystem, das schon Alarm schlägt, bevor irgend etwas passiert? Als wir neulich in Polen waren, haben wir wieder gespürt, wie unterschiedlich man hier mit der Krise umgeht. Natürlich haben auch hier die Familien Angst vor Jobverlust. Aber es gibt eben eine andere Mentalität, man ist krisenerprobter, und ein renommierter, polnischer Wirtschaftswissenschaftler sagte gar - wenn alles ganz schlimm wird, dann gehen wir eben wieder auf einen Kartoffelacker und pflanzen Kartoffeln an.
Jeder Arbeitslose überall auf der Welt ist zuviel, aber ich frage mich auch langsam, wie man so ein Sozialsystem in Deutschland überhaupt noch finanzieren will. Und so gesehen sind die Ängste vor einem Radikalumbruch und der Veränderung unseres Sozialsystems vielleicht doch unvermeidlich? Oder müssen wir eher lernen, die Dinge wieder mehr selbst in die Hand zu nehmen, ohne auf Vater Staat zu schauen? Fragen, die ich hier einfach einmal ins Forum werfe. Ich habe wie so oft zu verschiedenen Themen nicht wirklich eine klare Meinung dazu.





Das Sozialsystem in Deutschland kann man finazieren, man muss nur das BIP anders verteilen.
Sollte man denn alle Arbeitslosen auf Kartoffelfelder schicken oder was?

4

Donnerstag, 23. April 2009, 15:57

Warum nicht? back to the roots! Aber meine Frage wäre eher - glaubst du wirklich, dass alles allein eine Sache der Verteilung ist - Sapere Aude? Warum fangen wir denn dann nicht an? Mit der Teilung? Denn daher kommt das Wort. Und warum teilen wir dann unsere BIPs nicht mit der ganzen Welt? Wäre doch einmal eine Maßnahme, oder? Würde vermutlich jahrelanges Minuswachstum bedeuten, weil die Afrikaner und andere Kontinente erst einmal auf unsere Standards kommen müssten. Oder hört hier die Solidarität auf? Ich meine, das ist alles eine Sache des Willens, aber Wachstum ist nie einfach in sich selbstverständlich - denke ich. Daher der Kartoffelacker - das ist harte Arbeit.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mulder« (23. April 2009, 16:09)


5

Donnerstag, 23. April 2009, 16:13

Zitat

Original von Mulder
Warum nicht? back to the roots! Aber meine Frage wäre eher - glaubst du wirklich, dass alles allein eine Sache der Verteilung ist - Sapere Aude? Warum fangen wir denn dann nicht an? Mit der Teilung? Denn daher kommt das Wort. Und warum teilen wir dann unsere BIPs nicht mit der ganzen Welt? Wäre doch einmal eine Maßnahme, oder? Würde vermutlich jahrelanges Minuswachstum bedeuteten, weil die Afrikaner und andere Kontinente erst einmal auf unsere Standards kommen müssten. Oder hört hier die Solidarität auf? Ich meine, das ist alles eine Sache des Willens, aber Wachstum ist nie einfach in sich selbstverständlich - denke ich. Daher der Kartoffelacker - das ist harte Arbeit.




Wenn wir ein Weltstaat wären mit einer Weltregierung, dann hätte die ganze Welt mit sich selbt teilen müssen, davon sind wir aber noch weit entfernt und jerder Staat ist vor allem für sich selbst und eigene Bürger verantwortlich.Und so viel Kartoffelfelder gibt es in Deutschland gar nicht, daß man da alle Arbeitslosen beschäftigen könnte ;)

nowicjusz

unregistriert

6

Donnerstag, 23. April 2009, 20:38

Ein wenig Offtopic:

Kinders! Warum plappert ihr den Politikern so einen Scheizz nach?
Minuswachstum!! Da sträuben sich mir die Nackenhaare wenn ich das Wort schon sehe!

7

Donnerstag, 23. April 2009, 21:35

Meine Prognose, nowi: Minuswachstum wird das Unwort des Jahres 2009! :oklasky

Ich kenne übrigens keinen Politiker, der dieses Wort im Augenblick gern in den Mund nimmt. Es ist Wahljahr, das Wort kommt nicht gut. Abgesehen davon kann man wohl bei deinen als auch bei meinen Haaren von einem ständigen Minuswachstum reden, sodass sich bei uns zwangsläufig die Nackenhaare sträuben müssen.. :ROTFL

8

Freitag, 24. April 2009, 09:34

RE: Soziale Unruhen in Deutschland

Zitat

od Sapere Aude
Das Sozialsystem in Deutschland kann man finazieren, man muss nur das BIP anders verteilen.
Sollte man denn alle Arbeitslosen auf Kartoffelfelder schicken oder was?


Ich hätte kein Bock mehr zu arbeiten, wenn man mehr vom BIP bekommt, wenn man nicht arbeitet.

nowicjusz

unregistriert

9

Freitag, 24. April 2009, 10:30

RE: Soziale Unruhen in Deutschland

Du wirst lachen wie oft ich dieses Argument höre :haha

"Wieso soll ich für 50 Euro mehr morgens früh aufstehen?"

10

Freitag, 24. April 2009, 15:59

RE: Soziale Unruhen in Deutschland

Zitat

Original von Oda

Zitat

od Sapere Aude
Das Sozialsystem in Deutschland kann man finazieren, man muss nur das BIP anders verteilen.
Sollte man denn alle Arbeitslosen auf Kartoffelfelder schicken oder was?


Ich hätte kein Bock mehr zu arbeiten, wenn man mehr vom BIP bekommt, wenn man nicht arbeitet.


Darum geht es nicht.Das Problem sind nicht die angeblich zu hohe Sozialleistungen, die sind eherzu niedrig, sondern die Löhne, die in den meisten Fällen zu niedrig sind.

11

Samstag, 25. April 2009, 19:39

Kreditrisiken in Höhe von 816 Milliarden Euro

Die "Süddeutsche Zeitung" hatte berichtet, dass die Finanzkrise die deutschen Banken weitaus stärker treffe als bislang bekannt. Laut der BaFin-Liste würden sich die Kredite und Wertpapiere in problematischen Geschäftsfeldern auf 816 Milliarden Euro addieren.

Firmenschild von Hypo Real Estate (Foto: AP) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Laut "SZ" hat allein die Hypo Real Estate faule Papiere im Wert von 268 Milliarden Euro. ]
Allein bei der Commerzbank gehe es um 101 Milliarden Euro, bei der HSH Nordbank um 105 Milliarden Euro. Am stärksten ist laut BaFin-Papier die vor der Verstaatlichung stehende Hypo Real Estate (HRE) betroffen, die 268 Milliarden Euro an Problemanlagen hält.

Die meisten der 17 aufgeführten Banken haben nach Angaben der "Süddeutschen Zeitung" die Zahlen als irreführend zurückgewiesen. Befragte gaben an, nicht zu wissen, wer die Werte zusammengestellt hat.
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/bafin106.html

Wenn der Bürger erst mitbekommt, das die ganze Kohle weg ist, wird es schon knallen . Denke ich mir mal so.
Das wissen auch unsere Herren in den Chefetagen. Deswegen sollen ja auch solche Listen geheim bleiben bis zum "Endgame" am Tag X.
Wenn beim Internetbanking dieser Satz auf ihrem Monitor erscheint ist es eventuell so weit:
Wegen techn. Probleme können Sie leider im Moment nicht weitergeleitet werde. Bitte probieren Sie etwas später noch einmal.
Oder an der Eingangstür der Bank steht ein Zettel:
Wegen Wasserrohrbruch leider geschlossen, aber keine Reparaturkolonne der Stadtwerke weit und breit.(um die Ecke stehen dann zufällig ein paar Mannschaftswagen der Bereitschaftspolizei mit "Erfrischungsrohren" auf dem Dach)

"Sauerlandgruppe" ,Kampf dem Terror" , Amokläufe und sich häufende Schußwaffenmorde sind False Flage Aktionen mit dem Ziel der totalen Kontrolle der Bevölkerung.

Das kann man alles wissen, wenn man es willen will.
Dazu aber besser nicht Google.de sondern lieber Google.com benutzen (wegen der Zensur)

Links für Interessierte auf Wunsch per PM

Darek

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12

Sonntag, 26. April 2009, 18:10

Zitat

Original von Mulder
Würde vermutlich jahrelanges Minuswachstum bedeuten, weil die Afrikaner und andere Kontinente erst einmal auf unsere Standards kommen müssten. Oder hört hier die Solidarität auf?

Das wirst du wahrscheinlich nicht mehr erleben, Mulder, dass diese Länder auf unseren Standard kommen. Hierzu müssten wir es erst einmal schaffen, die Korruption in diesen Ländern zu beseitigen. Und solange uns das nicht gelingt, werden die armen Länder auch in Zukunft arm bleiben.
Und solange dort die einheimischen Produkte (Obst, Gemüse, Fleisch....) teurer sind, als die importierten Produkte aus der EU, die zudem noch mit Steuergroschen kräftig subventioniert werden bei gleichzeitiger Handelsbeschränkung der Waren aus diesen Ländern in die EU, wird sich auch aus diesem Grunde dort nichts zum Besseren wenden.....

Frei nach dem Motto: "Sicher bekommt ihr von uns Entwicklungshilfe. Dafür hat ihr aber auch eure Grenzen für unsere Waren zu öffnen. Eure Waren könnt ihr aber behalten. Die machen nur unsere Preise kaputt. Und die Waren, die dennoch in die EU ausgeführt werden dürfen, werden wir ersteinmal mit Einfuhrzöllen belegen, die sich gewaschen haben. Und dann schauen wir mal weiter. Eure Bauern leiden darunter und haben kein Auskommen mehr? Na ja, dafür bekommt ihr ja unsere Entwicklungshilfe.
Die kommt nicht bei euch an? Euer Problem. Warum bekommt ihr eure Korruption auch nicht in den Griff......"

Soviel zum Thema Solidarität.
Signatur von »Darek« Wer schweigt, trägt Schuld an den Zuständen, die er beklagt!
Und wer vergisst ist verurteilt, dasselbe noch einmal zu erleben!

13

Montag, 27. April 2009, 11:55

RE: Soziale Unruhen in Deutschland

Zitat

Darum geht es nicht.Das Problem sind nicht die angeblich zu hohe Sozialleistungen, die sind eherzu niedrig, sondern die Löhne, die in den meisten Fällen zu niedrig sind.


Das ist das gleiche Problem: Wenn der Lohn für jemanden, der nach geringerer Ausbildung und weniger verantwortungsvolle Arbeit, sich dem Niveau der Mittelklasse anpasst, dann haben wir bald das DDR-Phänomen - jeder Handwerker war höher angesehen, als ein Dipl-Ing. mit Projektaufsicht. Dem entsprechen war die Entwicklung auf dem Gebiet.

14

Dienstag, 28. April 2009, 16:53

RE: Soziale Unruhen in Deutschland

Zitat

Original von Oda

Zitat

Darum geht es nicht.Das Problem sind nicht die angeblich zu hohe Sozialleistungen, die sind eherzu niedrig, sondern die Löhne, die in den meisten Fällen zu niedrig sind.


Das ist das gleiche Problem: Wenn der Lohn für jemanden, der nach geringerer Ausbildung und weniger verantwortungsvolle Arbeit, sich dem Niveau der Mittelklasse anpasst, dann haben wir bald das DDR-Phänomen - jeder Handwerker war höher angesehen, als ein Dipl-Ing. mit Projektaufsicht. Dem entsprechen war die Entwicklung auf dem Gebiet.





Erzähl mir nichts von der Verantwortung, das Wort müßte man zum Unwort des Jahres 2009 erklären.....
Wegen 1,30 Euro verliert man seinen Job, aber wenn man ein Unternehmen in den Ruin treibt, kriegt man Milionen Abfindung, und wenn man wirklich was "großartiges geleistet hat", also wenn man hunderte von Miliarden vernichtet hat, dann Hilft der Staat und zwar sofort.....
Im Bezug auf unsere "Eliten"(also Politiker,Manager und andere "Verantworliche") muss man von bodenloser Verantwortungslosigkeit und Narrenfreiheit sprechen......

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Sapere Aude« (28. April 2009, 16:55)


15

Mittwoch, 29. April 2009, 08:15

RE: Soziale Unruhen in Deutschland

Zitat

Erzähl mir nichts von der Verantwortung, das Wort müßte man zum Unwort des Jahres 2009 erklären.....
Wegen 1,30 Euro verliert man seinen Job, aber wenn man ein Unternehmen in den Ruin treibt, kriegt man Milionen Abfindung, und wenn man wirklich was "großartiges geleistet hat", also wenn man hunderte von Miliarden vernichtet hat, dann Hilft der Staat und zwar sofort.....
Im Bezug auf unsere "Eliten"(also Politiker,Manager und andere "Verantworliche") muss man von bodenloser Verantwortungslosigkeit und Narrenfreiheit sprechen......


Sprichst Du von der Mittelklasse von der ich sprach?
Und natürlich: am besten ist es, die Gelddruckmaschine anzuwerfen und allen mal ordentlich eine Million zu geben. Aber Du kannst es ja selber durchspielen: Was passiert, wenn man Unternehemn nicht mit Finanzspritzen rettet.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Oda« (29. April 2009, 08:15)


16

Donnerstag, 30. April 2009, 08:46

hi leute,

es ist einfach erschreckend, was in deutschland und europa so abgeht!
bin da gerade am sammeln verschiedenster interessanter themen.....

http://aufgehorcht.blogspot.com

gruesle,
marco
Signatur von »sowieso« WER FEHLER FINDET, KANN SIE BEHALTEN :oczko

17

Donnerstag, 30. April 2009, 21:00

Hier werde Sie geholfen:

http://infokrieg.nine.ch/forum/
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/

Ich wohne übrigens in Lodz. Wegen der Anfrage deutschsprechender Kontakte zwischen Lodz und Katowice gesucht.

18

Montag, 4. Mai 2009, 09:00

RE: Soziale Unruhen in Deutschland

Zitat

Original von Oda

Zitat

Erzähl mir nichts von der Verantwortung, das Wort müßte man zum Unwort des Jahres 2009 erklären.....
Wegen 1,30 Euro verliert man seinen Job, aber wenn man ein Unternehmen in den Ruin treibt, kriegt man Milionen Abfindung, und wenn man wirklich was "großartiges geleistet hat", also wenn man hunderte von Miliarden vernichtet hat, dann Hilft der Staat und zwar sofort.....
Im Bezug auf unsere "Eliten"(also Politiker,Manager und andere "Verantworliche") muss man von bodenloser Verantwortungslosigkeit und Narrenfreiheit sprechen......


Sprichst Du von der Mittelklasse von der ich sprach?
Und natürlich: am besten ist es, die Gelddruckmaschine anzuwerfen und allen mal ordentlich eine Million zu geben. Aber Du kannst es ja selber durchspielen: Was passiert, wenn man Unternehemn nicht mit Finanzspritzen rettet.
Yeap das ist das Problem. Auf der einen Seite sollte man HRE und Co. an die Wand fahren lassen, auf der anderen Seite tut man das, zieht dies einen sehr langen Rattenschwanz nach sich d.b. zig Firmen sterben mit und eine Rekordarbeitslosenquote ist garantiert.
Signatur von »Steven« Steven

Es könnte so schön auf Erden sein, wenn da bloss nicht der Mensch wäre.
"Steven"

Es gibt auf der Welt über 30 Millionen Gesetze um die 10 Gebote durchzuführen.
"Albert Schweitzer"

19

Montag, 4. Mai 2009, 15:46

RE: Soziale Unruhen in Deutschland

Deswegen bin ich auch nicht dafür das alles fallen zu lassen, aber Summe bleibt Summe, auf Staatsverschuldung heute ausgleichen, morgen abbezahlen...
Und wie immer, die Gier der Aktionäre, umgesetzt von der Bank und deren Leitenden...
Naive schön eingewickelt von Werbung...
Alles eine Pyramide, heute selbst spekuliert, morgen arbeitslos oder mehr Steuern bezahlen... Auch wenn es nicht imemr die gleichen sind, man sieht worauf ich hinaus will.
Heißt ja nicht umsonst Wirtschaftskreislauf :oczko
Signatur von »Obywatel GG« Naród wspaniały, tylko ludzie k*rwy. Autor: Józef Piłsudski

20

Dienstag, 5. Mai 2009, 09:01

RE: Soziale Unruhen in Deutschland

Zitat


Und wie immer, die Gier der Aktionäre, umgesetzt von der Bank und deren Leitenden...
Ich nehme mich mal in Schutz, die perverse Gier ging von den Bänkern aus hier profitierte ich letztendlich nur im geringen Ausmaß.

Und back to soziale Unruhen in germany.
Heuer ist nichts zu befürchten, die paar Demos haben allenfalls nur kurzfristige Wirkung ( siehe Milchbauerprotest, Aldi senkt die Tge wieder um 7C/L )...die RAF-Opies sind zu alt die "Nachkömmlinge" zünden dafür lieber Autos an...
Signatur von »Steven« Steven

Es könnte so schön auf Erden sein, wenn da bloss nicht der Mensch wäre.
"Steven"

Es gibt auf der Welt über 30 Millionen Gesetze um die 10 Gebote durchzuführen.
"Albert Schweitzer"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Steven« (5. Mai 2009, 09:05)


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