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1

Mittwoch, 19. September 2007, 09:38

Lebensmittelpreise

Man hört es ja fast täglich im Radio oder Fernsehen, Preise steigen..alles wird teurer. Ich höre da schon gar nicht mehr hin irgendwie, nur vor ein paar Wochen war ja eine riesen Diskussion das Milchprodukte teurer werden. An dem Tag bin ich in Supermarkt und....keine Milch, kein Käse usw. Die Leute haben gekauft wie dir blöden und ich hatte keine Milch für mein Kaffee :smutny

Nur sind die Preise aber gleich geblieben...bis jetzt. Als wir vor ein paar Tagen einkaufen waren schau ich so den Käse an und denke "ist das jetzt für ein Paket oder für zwei" Preise sind also doch gestiegen. Nur kaufen muss man es ja trotzdem, kann ja nicht verhungern.

Wie seht ihr das ganze? Kauft ihr weniger oder nehmt ihr es auch einfach so hin?

Falk

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2

Mittwoch, 19. September 2007, 11:09

da hat man natuerlich wenig chancen tatsaechlich was dagegen zu tun...

meine erfahrung aus england (wo ja alles ohnehin viel teurer ist - man aber entsprechend auch ein wenig mehr verdient):
die supermaerkte hier konkurieren miteinander in dem sie sehr haeufig "buy one, get one free" angebote haben...
also diese ganzen rabattgeschichten eben. dass funktioniert sehr gut, da das angebot staendig wechselt. man muss aber eben bereit sein, seinen einkauf nicht nur in einem supermarkt auf einmal abzuwickeln.

ich denke ein blick in die sonst so gehassten werbezettel von supermaerkten (das papierzeug, welches oft im briefkasten oder als zeitungsbeilage den weg ins haus findet) schauen, um herauszufinden, was gerade wo im angebot ist...

das ist halt marktwirtschaft, und wenn supermarkt 1 merkt, dass die leute nur noch ihren kaese bei supermarkt 2 kaufen muessen sie eben gegenangebote machen und ploetzlich ist in sm2 die salami billiger...
verhalten als kunde?
mehr zeit zum einkaufen einplanen...

nervig, aber wohl nicht zu aendern...
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3

Mittwoch, 19. September 2007, 11:19

Na genau der Sinn dieser Rabatt Geschichten ist es ja, Kunden in den Markt zu locken und diese nehmen dann meist ja auch noch mehr mit wo eben kein Rabatt drauf ist.

Und wenn ich jetzt mal überlege, wenn ich 3 oder 4 Supermärkte anfahre um eben Angebote zu kaufen und dann mal überlege was ich damit aber z.B. an Zeit, Benzin usw. ausgebe ob das dann auch im Verhältnis steht. Oft sind es ja nur Cent Beträge was die Supermärkte sich unterscheiden. Das ist genauso wie Leute welche 25 km Umweg zur billigeren Tankstelle fahren um 2 Cent zu sparen, rechnet man den Weg kann ich auch gleich die 2 Cent mehr bezahlen und habe mehr Zeit.

Ehrlichgesagt diese ganzen vielen Werbezettel und Prospekte nerven mich immer mehr (muss den Kram ja auch wieder entsorgen). Also ich setze mich da nie hin und schaue was wo billiger ist.

4

Mittwoch, 19. September 2007, 14:53

Also ich kauf meistens bei NETTO ein und bei uns ist nichts teurer geworden. Diese woche ist sogar mein lieblingskäse von 1,69 auf 1,49 Euro runtergesetzt worden...

Aber ich bin eh der meinnung das man am essen nicht sparen sollte..... sieht man an meinem gewicht lol

Wenn ich z.b. lust auf Sushi habe dann kauf ich mir das egal ob es nun 6 Euro wie normal oder 7 Euro weils teurer geworden ist...

Darek

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5

Mittwoch, 19. September 2007, 16:00

.. mal ganz abgesehen davon, dass für diese Werbezettel jede Menge unnötiges Papier verballert wird.

Und ich sehe das auch so, dass die meisten Menschen wahnsinnig viel Zeit investieren um etwas Geld zu sparen, anstatt Geld zu investieren, um Zeit zu sparen.

Also - ich kaufe auch die Dinge, die ich brauche nach Qualität ein. Bin absolut kein Freund von Lidl, Plus usw.
Wo haben uns denn die "Billigpreise" hingebracht? BSE und all die anderen Tierseuchen sind doch letztlich nur ein Ausdruck unseres Konsumverhaltens. Und wenn wir immer nur billig, billig haben möchten, lässt sich die Industrie eben etwas einfallen. Frei nach dem Motto: "Ihr wolltet es doch so, nun beschwert Euch mal nicht".

Billig und Qualität geht nun mal eben nicht.
Zum Glück geht der Trend ja nun langsam wieder in die andere Richtung. Viele Menschen haben mittlerweile begriffen, dass sie bei Billigware am Schluss immer draufzahlen müssen. Im schlimmsten Fall sogar mit der eigenen Gesundheit.
Außerdem muss es auch einen Grund haben, warum immer mehr Bioläden mit immer mehr Bioprodukten auf den Markt drängen. Und diese Produkte sind sicherlich nicht immer gerade preiswert.
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Falk

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6

Mittwoch, 19. September 2007, 18:51

bitte verwechselt nicht preiswert und billig...

preiswert ist manchmal ganz schoen teuer aber eben seinen preis wert...

und das man beim einkauf auf qualitaet achten sollte setze ich einfach mal voraus.
uebrigens findet man sehr haeufig bessere qualitaet in aldi und lidl, um nur zwei billigdiscounter zu nennen. selbige sind preiswert (und in diesem fall sogar billig), da sie keine marken fuehren (die uebrigens meist fuer den schabernack verantwortlich sind, der oft mit konsumverhalten begruendet wird)...
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7

Mittwoch, 19. September 2007, 19:35

Die meisten Lebensmittel in Deutschland waren und sind immer noch im Handel eigentlich viel zu billig. Ich weiß, daß diese Ansicht nicht populär ist, aber es ist so.

Etwas höhere Preise im Handel - falls sie jemals weitergegeben werden an die Hersteller (= Lebensmittelindustrie) und schließlich an die Erzeuger (= Bauern) - werden den Letzten erlauben mit etwas besseren Verdienstspannen zu arbeiten, was sowohl der Landwirtschaft, wie auch der Qualität der Lebensmittel und schließlich auch der Umwelt zugute kommen wird. Vor allem aber wird es ein Beitrag sein um die wahnsinnige Landwirtschaftspolitik der EU zu beenden. Dadurch werden die Subventionen hoffentlich gekürzt und vielleicht haben am Ende alle EU-Bürger etwas davon.

8

Mittwoch, 19. September 2007, 22:41

Ich denke auch, das immer billigere Preise (nicht nur Lebensmittel) letztendlich irgendwann die eigene Gehaltskürzung ist. Aber derzeit ist es eben so das Geiz immer geiler wird und die Konsumenten immer weniger Geld ausgeben möchten und manche es eben auch gar nicht können.

Mag sein, das viele Lebensmittel viel zu billig sind, würden dort die Preise aber drastisch steigen würden wohl die Harz4 Empfänger nur noch trocken Brot essen können und das kann es ja dann auch nicht sein. Es muss also auch das entsprechende Geld für teure Lebensmittel vorhanden sein, sonst funktioniert das ja nicht.

Falk

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9

Donnerstag, 20. September 2007, 08:47

Turbot hat ziemlich recht (die eu aussagen lasse ich aber mal aussen vor).

beispiel fleischpreise...

fleisch war urspruenglich viel teurer, was ja wenn man sich die "fleischerzeugungsprozesskette" anschaut auch sinn macht. unsere grosseltern konnten sich also fleisch maximal 1-2mal die woche leisten.
in ernaehrungswissenschaftlicher hinsicht ist das auch genau die menge, die sinnvoll erscheint fuer die menge an naehrstoffen, die wir aus fleisch bekommen.

ein stueck fleisch war also luxus.
nach dem krieg wurde fleisch immer billiger und das allg bezahlniveau stieg und man konnte sich ploetzlich diesen luxus jeden tag goennen.
die nachfrage stieg und entsprechend wurde im fleisch auch gepfuscht.
schmeisst mal das gleiche stueck fleisch vom bio bauern und aus dem supermarkt in die pfanne...
das supermarkt stueck verliert erheblich an groesse, da hier aus praesentations- (und gewichts!-)gruenden wasser zugefuegt wird...
durch den erhoehten fleisch konsum steigen dann auch die krankheitszahlen bei herz/kreislaufgeschichten, die bevoelkerung verfettet etc...

auch das faellt unter das stichwort "preis wert".

ich koennte jetzt noch einen vortrag zu lokaler und saisonaler produktion halten und welchen einfluss das auf die preise haben sollte (unsinnig, dass trauben aus suedafrika billiger sind, als welche aus dem nachbardorf!).

ich denke allerdings, dass mein punkt auch so recht deutlich wird.

tommy's hinweis auf die hartz4 empfaenger spricht natuerlich noch ein anderes problem an, welches weitreichende gesellschaftspolitische veraenderungen benoetigte.

aber sollte die steigerung der qualitaet unserer ernaehrung nicht individuell mehr gewicht bekommen?
waehrend der uni gab es bei mir auch oft tagelang spaghetti mit tomatenmark, wenn der monat mal wieder zu lang war...

im endeffekt gilt aber auch bei der nahrungsbeschaffung 'you get what you pay for'.
und wenn wir alle etwas mehr bezahlen wuerden, wuerde bauers umsatz schliesslich durch quantitaet besser gedeckt, so dass die preise sogar gesenkt wuerden.

hier in england laeuft gerade ein interessantes programm im tv.

der englaender ist bekannt fuer seine takeaway kultur, heisst man laesst sich schnell das abendessen vom china "restaurant" um die ecke liefern.
da die produktion hier auf masse geht (viele gaeste) leidet die qualitaet meist.

jetzt wird im tv eine herausforderung ausgesprochen, in dem ein bekannte koch zu jemandem nach hause eingeladen wird und dann gegen das gewohnte takeaway kochen muss. verglichen wird dabei preis, zubereitungsgeschwindigkeit und geschmack.

und in allen faellen gewinnt der koch. er kann billiger einkaufen, ist schneller und es schmeckt besser...

ist sehr interessant, wenn man sich anschaut, wie versucht wird eine kultur zu veraendern... aber es funktioniert...
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10

Donnerstag, 20. September 2007, 10:10

Zitat

aber sollte die steigerung der qualitaet unserer ernaehrung nicht individuell mehr gewicht bekommen?


Ja mit Sicherheit! Das ist eben ein sehr breitgefächertes Thema und da gibt es sehr viele Probleme. Wenn man mal alleine an die ganzen Zusatzstoffe denkt welche heutzutage in den Lebensmittlen vorhanden sind und schaut das Kinder manches mal schon gar keine natürlichen Dinge mögen, weil einfach von Klein auf die Geschmacksnerven an den Industriekram gewöhnt wurden....

Zitat

unsinnig, dass trauben aus suedafrika billiger sind, als welche aus dem nachbardorf!


Das ist wahrlich Unsinnig, nur scheint es ja echt billiger zu sein so weit weg Massenweise Obst und Gemüse anzubauen und dann hierher zu verschiffen als eben einheimische Produkte einzukaufen. Evtl. gibt es in anderen Ländern ja auch nicht so strenge Vorschriften was Insektizide usw. betrifft. Man hört ja sehr oft das Obst und Gemüse zu stark belastet sind welches in den Supermärkten so angeboten wird.

Darek

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11

Donnerstag, 20. September 2007, 18:51

Zitat

Original von Tommy

Zitat

unsinnig, dass trauben aus suedafrika billiger sind, als welche aus dem nachbardorf!


Das ist wahrlich Unsinnig, nur scheint es ja echt billiger zu sein so weit weg Massenweise Obst und Gemüse anzubauen und dann hierher zu verschiffen als eben einheimische Produkte einzukaufen. Evtl. gibt es in anderen Ländern ja auch nicht so strenge Vorschriften was Insektizide usw. betrifft. Man hört ja sehr oft das Obst und Gemüse zu stark belastet sind welches in den Supermärkten so angeboten wird.


... genau, nur stellt sich jetzt wieder die Frage, was zuerst da war, das Ei oder die Henne? Will damit sagen, kaufen die Konsumenten die Produkte aus Übersee, weil sie auf unserem Markt angeboten werden, oder werden diese Dinge angeboten, weil die Leute sie haben wollen, also nach diesen Produkten nachfragen?

Und weiter sind wir hier wieder an dem Punkt angelangt, den ich füher schon mal angesprochen habe.
Der Konsument entscheidet, was im Markt passiert!

Wenn ich keine Lebensmittel mit teilweise gefährlichen Inhaltsstoffen haben möchte, MUSS ich eben in den Geschäften nach anderen Produkten fragen. Und es gibt andere Produkte, das ist mal klar. Hatte ich ja auch schon erwähnt. Aus diesem Grund schießen ja auch immer mehr Bioläden aus dem Boden.

Nur - wenn die Leute weiter Cola light trinken, in dem irrigen Glauben, dass die Zuckeraustauschstoffe nicht dick machen - warum soll die Industrie dann etwas ändern?
Und wer weiß denn heute schon, dass die Geschmacksverstärker, die in den meisten Lebensmitteln enthalten sind, die schwersten legal zugelassenen Hirnzerstörer sind?
Kaum jemand!
Aber diese Informationen sind vorhanden, man muss nur danach fragen.

@ Tommy

Du hast auch Recht mit Deiner Aussage, dass viele Kinder überhaupt nicht mehr wissen, wie "Natur" schmeckt. Die meisten wissen ja noch nicht einmal, wie Brokkoli aussieht und glauben, die lila Milka-Kuh sei real.

Komischerweis gibt es hierbei aber einen kleinen Unterschied und zwar bei den türkischen Kindern. Die hatten nämlich in einer umfangreichen Studie in den Grundschulklassen bei Lebensmittelfragen und -zubereitungen am besten abgeschnitten. Wahrscheinlich einfach aus dem Grund, dass in diesen Familien mehr Wert auf frische Lebensmittel und deren Zubereitung gelegt wird (noch).

Ich kann mich noch an meine Schulzeit mit Pausenbrot und Milch-/Kakaoausgabe erinnern.
Heute stehen in vielen Schulen nur noch Snack-Automaten in den Fluren. Oder die Kiddis laufen in der Pause mal schnell zu Mac Doof um sich diese Kinder-Quitsch-Burger reinzuschieben.

Da wundert sich so manch einer über die ständig zunehmende Zahl der Menschen mit Allergien, rheumatischen Erkrankungen und Auto-Immunerkrankungen. Wir haben heute schon über 50.000 Kinder und Jugendliche, die an schweren rheumatischen Erkrankungen leiden, Tendez extrem steigend. Und auch die Fälle mit krebskranken Kindern nehmen von Jahr zu Jahr weiter zu. Teilweise haben wir hier Steigerungsraten von über 10 % pro Jahr! Kein Wunder, bei unseren heutigen Ernährungsgewohnheiten!
1 Liter Cola ist heute teurer als ne Currywurst. Wobei wir wieder bei den Fleischpreisen sind ....

Viele vergessen einfach immer wieder den alten Spruch: "Der Tod sitzt im Darm", unser Immunsystem nämlich auch.
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12

Freitag, 21. September 2007, 00:52

Zitat

Der Konsument entscheidet, was im Markt passiert!


Das mag man denken, nur lassen sich Konsumenten und Menschen auch Wunderbar manipulieren, deswegen denke ich das wir als Konsumenten zwar Einfluss haben könnten aber diesen nicht immer nutzen.

Zitat

Wenn ich keine Lebensmittel mit teilweise gefährlichen Inhaltsstoffen haben möchte, MUSS ich eben in den Geschäften nach anderen Produkten fragen.


Ok, wenn man gezielt etwas meiden möchte funktioniert das, aber was wenn man gar nicht weiß was man da so konsumiert oder es einem gar nicht bewusst ist?

Mal ehrlich, wer schaut immer bei jedem Produkt auf die Zutaten Liste? Wenn man das machen würde bräuchte ich 3 Tage zum einkaufen.

Das ist wie mit den Wintrauben, da siehst Du ja nicht das die evtl. belastet sind und auch da schaut man ja nicht wo die herkommen sondern nur, sehen sie gut aus, sind nicht verfault und ab in Korb.

13

Freitag, 21. September 2007, 22:02

Im Prinzip gebe ich euch Recht. Nur darf man nicht so einfach annehmen dass wenn man mehr zahlt die Qualität deswegen stimmt. Die bieten unter Umständen den gleichen Misst an und haben nur mehr Gewin. Es sollte Mindeststandards geben und eigentlich gibt es die auch, der Preis ist da kaum als Entschuldigng zu akzeptieren wenn man verseuchte Sachen anbietet. Aber irgendwie kommt aus der Politik nur die Kritik an "Geiz ist geil" ohne dass sie mal mehr Kontrolleure rausschicken. Wir haben genug Politessen die uns aufschreiben wenn wir irgenwo parken, wo es noch vor einer Woche keine Parkuhr gab. Wie wäre es mit umschulen :mysli
Signatur von »Obywatel GG« Naród wspaniały, tylko ludzie k*rwy. Autor: Józef Piłsudski

14

Mittwoch, 26. September 2007, 08:31

Ich denke mal an mangelnden Kontrollen wird das nicht liegen und auch die Medien "prüfen" ja ab und an mal unsere Nahrungsmittel wo die Ergebnisse dann im TV oder in Zeitschriften veröffentlicht werden.

Und dann liegt es wirklich am Verbraucher, Lebensmittel welche schlecht bewertet wurden zu meiden.

janaszka

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15

Montag, 1. Oktober 2007, 15:17

Ich finde, solange der Lebensmittelhersteller - z.B. Hans Wurst aus Hintertüpfingen, der 10 Kühe hält und leckere und hochqualitative Bio-Milch und guten Käse produziert - einen besseren Lohn für seine Arbeit erhält, ist eine Preiserhöhung ok. Aber wenn sich daran nur ein anzugtragender Affe bereichert, nur deshalb, weil er seinen Namen mit dem Wörtchen "Vorstand" etc. schmücken darf, dann bin ich dagegen. An mir wird er sich jedenfalls nicht bereichern.

Deshalb kaufe ich überwiegend in der Markthalle ein - da sind Händler, die ich persönlich kenne und die mich kennen und von denen ich weiß, dass sie gute Arbeit leisten. Da nehme ich die etwas höheren Preise gerne in Kauf.

Heutzutage hat man die Möglichkeit, bewusst einzukaufen und zu wählen. Das finde ich gut und nutze diese Möglichkeit auch.
Die lächerlichen Anzugaffen können mir gestohlen bleiben.
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Darek

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16

Montag, 1. Oktober 2007, 17:54

Zitat

Original von janaszka
.....
Deshalb kaufe ich überwiegend in der Markthalle ein - da sind Händler, die ich persönlich kenne und die mich kennen und von denen ich weiß, dass sie gute Arbeit leisten. Da nehme ich die etwas höheren Preise gerne in Kauf.

Heutzutage hat man die Möglichkeit, bewusst einzukaufen und zu wählen. Das finde ich gut und nutze diese Möglichkeit auch.
Die lächerlichen Anzugaffen können mir gestohlen bleiben.


:oklasky
endlich mal jemand hier im Forum, der mit mir gleicher Meinung ist. :okok

Ich kaufe auch lieber auf dem Markt, da ich die "Erzeuger" dort teilweise schon länger kenne und ihnen auch mehr vertraue. Außerdem macht mir der "Samstägliche-Frühmorgens-Wochenmarkt-Einkauf" auch noch mehr Spaß. :luzik

Und wenn ich dabei an "meine" polnische Markthalle denke, in der es an jeder Ecke so herrlich nach frischen Sachen duftet ..... :mniam !!
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