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1

Donnerstag, 11. Februar 2016, 11:40

Wer Kaczyński verteidigt, verkennt die Gefahr

Manche warnen davor, die neue polnische Regierung zu dämonisieren, doch sie hebelt den Rechtsstaat aus. Die EU muss sie stoppen. Die Polen allein können das nicht ... (Quelle: zeit.de )

BananaLars

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2

Donnerstag, 11. Februar 2016, 19:03

Die EU macht sowieso außer Sprüchen nichts, da ja die Union nicht auseinanderbrechen soll.

Es wäre doch schlimm wenn die ganzen gut dotierten Posten in allen EU Behörden wegfallen würden.
Über die kriminelle Steuererleichterungen des Herrn Juncker wird nichts mehr berichtet, während Polen auf der Tagesordnung der EU Journalisten steht?

Der Artikel zieht keine Vergleiche zu Deutschland oder andere Alt EU Länder, und das ist verherrend.
In D werden schon immer Führungskräfte Positionen im öffentlichen Dienst parteipolitisch besetzt, immer.
Der einzige Unterschied ist das wir in D eine *Pro-Forma' Ausschreibung machen, in Polen entfällt das wohl.
Vom Ergebnis ist der polnische Weg der gleiche. Das nur als ein Beispiel. Und ergänzend: viele EU Stellen gibt es ebenfalls nur mit Parteibuch, und das schon als Sachbearbeiter........

Der Zeit Artikel hat für mich eine schlechte Qualität, viel zu einseitig geschrieben. Dem Autor fehlt das 'Über den Tellerand' gucken.

Sorge bereitet mir in ganz Europa die stark steigenden Demonstrationen, hier zeigt sich das was grundsätzlich verkehrt läuft.
Die zunehmende Gewalt der Linken ( Anzünden von Neuwagen, Randale usw) sowie der Rechten (Angriffe auf Flüchtlingsheime) zeigen, das die Politik in D völlig an der Realtität vorbei regiert. Sowohl in Polen als auch Deutschland ist die Gesellschaft in vielen Fragen immer mehr gespalten.
Signatur von »BananaLars« Esst viel Schokolade !

3

Montag, 15. Februar 2016, 13:02

Die EU macht sowieso außer Sprüchen nichts, da ja die Union nicht auseinanderbrechen soll.


ja aber selbst DAS hat doch schon riesige Empörung und diplomatische Verstimmungen ausgelöst, wie das Beispiel von Oettinger und Schulz gezeigt hat.

Was erst wenn den Sprüchen auch Taten folgen würden?

Die EU kann eh machen was sie will, die wird sowieso immer kritisiert. Macht sie ernst mit den Taten gäbe es eine Welle der Empörung, man stelle sich echte Sanktionen gegen Polen vor, was wäre da los?
Macht sie aber "nur" Sprüche kommt so eine Kritik wie hier, nach dem Motto "viel Lärm um Nichts".

Also, was soll die EU eigentlich machen? ?(

Darek

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4

Montag, 15. Februar 2016, 14:49

Also, was soll die EU eigentlich machen? ?(
Hm, wie ich an anderer Stelle schon geschrieben habe - vielleicht einfach mal den Wasserkopf abschaffen? Zur Vereinfachnung und Verschlankung des ganzen Systems?

Präsident der Europäischen Kommission, Präsident des Europäischen Rates, Ratspräsident. Dann gibt´s auch noch den Kommissionspräsidenten. Die linke Hand weiß nicht, was die rechte tut und umgekehrt. Kompetenzgerangel, dass die Fetzen fliegen. Aber alle machen fleissig mit. Und der EU-Bürger zahlt den Spaß mit Steuern und Abgaben.
Signatur von »Darek« Wer schweigt, trägt Schuld an den Zuständen, die er beklagt!
Und wer vergisst ist verurteilt, dasselbe noch einmal zu erleben!

olaf

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5

Montag, 15. Februar 2016, 15:00

die EU-Kommission in Bruessel und Strassbourg muss sich verschlanken! da werden fuer nullinger 10 tsd euro/mtl ausgegeben oder mehr (mehr natuerlich nur die politischen posten)...

6

Montag, 15. Februar 2016, 15:57

Also, was soll die EU eigentlich machen? ?(
Hm, wie ich an anderer Stelle schon geschrieben habe - vielleicht einfach mal den Wasserkopf abschaffen? Zur Vereinfachnung und Verschlankung des ganzen Systems?

Präsident der Europäischen Kommission, Präsident des Europäischen Rates, Ratspräsident. Dann gibt´s auch noch den Kommissionspräsidenten. Die linke Hand weiß nicht, was die rechte tut und umgekehrt. Kompetenzgerangel, dass die Fetzen fliegen. Aber alle machen fleissig mit. Und der EU-Bürger zahlt den Spaß mit Steuern und Abgaben.

ja stimmt schon, aber Verschlankung und Abschaffung von Bürokratie ist eine Sache, eine andere Sache (um die es hier ja ging) ist das Thema Einmischung, Kontrolle von anderen EU-Staaten bzw. Einforderung von Solidarität. Glaube kaum dass einer polnischen Regierung die Kritik lieber gewesen wäre wenn sie von einer EU ohne Wasserkopf gekommen wäre!?

Es zeigt sich einfach dass die EU mehr und mehr eine Schönwetter-Vereinigung ist....solange alles und überall gut läuft, so lange Fördergelder fließen und sich keiner in nationale Angelegenheiten einmischt...ja solange ist jedem Land die EU-Mitgliedschaft Recht. Aber sobald´s mal kriselt oder sobald sich ein Land auf den Schlips getreten fühlt bzw. auch mal Solidarität in schlechten Zeiten zeigen soll....dann ist Ende mit Gemeinsamkeiten. Aber so kann eine Gemeinschaft nicht funktionieren. Ist doch wie in einer Ehe, auch da heißt´s doch "in guten wie in schlechten Zeiten"....wenn ich meine Frau nur liebe wenn Friede, Freude, Eierkuchen herrscht dann wird das auf Dauer auch nicht funktionieren.

olaf

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7

Montag, 15. Februar 2016, 19:06

die EU sind Europaer mit Rechten (oops, no NSU,AfD) und Pflichten und Freiheiten.
Politiker, die ihre persoenliche politische Unfaehigkeit als nationales Problem darstellen (Mr. Seehofer, Donald Trump zB..) sind die Rattenfaenger von Hameln....Kinder voran...
Korruption: das kenne mer nich...

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