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Capricorn

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1

Donnerstag, 26. April 2018, 11:56

Keiner soll mehr an Krebs sterben

Jedes Jahr sterben in der EU 1,3 Millionen Menschen an Krebs. Im Europaparlament wird deshalb ein ambitionierter Plan verfolgt: In 20 Jahren soll es in Europa keine Krebstoten mehr geben.

Autorin: Karin Bensch, ARD-Studio Brüssel

Quelle: ARD-Tagesschau
Signatur von »Capricorn« Das Denken ist auch eine Wirklichkeit,
sogar eine der wichtigsten im Menschenleben.

Wilhelm Ostwald

El Cojo

unregistriert

2

Donnerstag, 26. April 2018, 13:22

In Rumänien habe ich an magnetischen Nanopartikeln zur Krebsdiagnostik geforscht. Der Krebs ist wirklich faszinierend, der perfekte Organismus. Wenn er nicht gerade schädlich wäre, könnte man nur bewundern. Den Krebs kann man nicht ausmerzen. Er steckt in jedem Individuum, egal ob Pflanze, Tier oder Mensch. Man kann lediglich am Zeitpunkt seines Angriffs etwas drehen.

benki

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3

Donnerstag, 26. April 2018, 19:29

Bleibt zu hoffen, dass dieses ehrgeizige Ziel erreicht wird und das Leiden ein Ende nimmt.

Gerade beim Thema Krebs kennt sich Darek sehr gut aus und ich bin ihm heute noch dankbar für die ausführliche Beschreibung zum Thema Krebs. Was ich gelernt habe ist, dass Ernährung heute eine große Rolle spielt.

Darek jetzt bist du dran.

El Cojo

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4

Donnerstag, 26. April 2018, 20:20

Da ich aus der Physik und den Nanowisssenschaften komme, war dies 2013 mein Einstieg in die Onkologie: "Der König aller Krankheiten: Krebs – eine Biografie" von Siddhartha Mukherjee aus dem Jahr 2012.

https://www.amazon.de/K%C3%B6nig-aller-K…e/dp/3832196447

Sehr gutes Buch! Vor allem die Historie fand ich faszinierend - etwa zwei Drittel des Buches. Das letzte Drittel geht in die moderne Medizinwissenschaft und auch Genetik.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »El Cojo« (26. April 2018, 20:27)


J.R

Geht nicht gibt‘s nicht!

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5

Freitag, 27. April 2018, 00:39

Das wäre ja schön, wenn das klappt....

Darek

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6

Freitag, 27. April 2018, 13:24


Bleibt zu hoffen, dass dieses ehrgeizige Ziel erreicht wird und das Leiden ein Ende nimmt.

Gerade beim Thema Krebs kennt sich Darek sehr gut aus und ich bin ihm heute noch dankbar für die ausführliche Beschreibung zum Thema Krebs. Was ich gelernt habe ist, dass Ernährung heute eine große Rolle spielt.

Darek jetzt bist du dran.


Danke für die Lorbeeren, Benki. Wenn Dir meine Beiträge damals irgendwie helfen konnten, freut es mich.

Und, stimmt - es reizt mich schon, nochmal etwas zum Thema zu schreiben, selbst auf die Gefahr hin, dass es sich um eine "Kanzelpredigt" handelt.
Ich bin allerdings im Moment beruflich ziemlich heftig eingespannt, dauert also noch ein wenig, aber nur mal so viel vorweg: Das Leiden am Krebs wird so schnell nicht aufhören, da die gesamte Gesundheitsindustrie daran kräftig verdient. Immerhin sichert der Krebs Hundettausenden Menschen einen sicheren Arbeitsplatz und der Pharma riesige Gewinne. Wer da nicht mitmachen will, muss selbst aktiv werden.

@El Cojo
Deinem Kommentar zum Buch von Mukherjee kann ich nur voll zustimmen. Habe ich mir damals zugelegt, als es 2012 herauskam. Er hat für das Buch zu Recht den Pulitzerpreis erhalten. Und nicht zuletzt ist es zum Wissensbuch des Jahres 2012 gewählt worden.
Auch das im letzten Jahr von ihm veröffentlichte Buch "Das Gen" ist mit über 760 Seiten wieder ein Garant für spannende Einblicke.

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Und wer vergisst ist verurteilt, dasselbe noch einmal zu erleben!

El Cojo

unregistriert

7

Freitag, 27. April 2018, 13:37

@Darek: Oh, er hat ein neues Buch geschrieben? Danke für den Tipp :) ... werde mich auf Medimops danach umgucken!

El Cojo

unregistriert

8

Freitag, 27. April 2018, 14:00

Ach, ich vergaß: Darek hat leider recht: Mit dem Krebs wird zuviel Geld verdient. Daher ist es so unwahrscheinlich, dass in 20 niemand mehr an Krebs stirbt, wie es in 20 Jahren keine Verbrennungsmotoren mehr gibt. (Letztere, also Rußpartikel, sind übrigens eine Hauptursache von Mutationen, die zu Krebs führen können.)

Darek

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9

Donnerstag, 24. Mai 2018, 20:18

Darek jetzt bist du dran.

Die weltweite Krebsforschung ist ein schönes Beispiel dafür, dass wir Menschen nichts lernen! Vielleicht auch nichts lernen wollen. Denn mit Forschungen kann man viel Geld verdienen, Fördergelder kassieren, das eigene Forscher-Ego befriedigen und sich einen Namen machen. Eines aber darf die Krebsforschung nicht - zu einem zufriedenstellenden Ergebnis kommen. Dann wäre man als Forscher nämlich überflüssig.

Und so wird munter weitergeforscht. Gegen jede Vernunft. Und unter Missachtung jeglicher wissenschaftlicher Untersuchungen die seit Langem zeigen, dass man Krebs einerseits nicht bekommen muss oder andererseits auch ohne Chemo- oder Strahlentortur heilen kann.

Da gibt´s zum Beispiel die Indinaerstudie aus 1910. Die bewiesen hat, dass man Krebs einfach nicht bekommen muss. Hat man dann die Lebensweise der Indianer genauer untersucht? Natürlich nicht.

Nur drei Jahre später, 1913, wurde effizient an Mäusen bewiesen, dass eine Ernährung ohne Kohlenhydrate den vorher eingeimpften Krebs bei diesen Mäusen verschwinden ließ. Kontrollmäuse, die weiterhin ihre Kohlenhydrate zu futtern bekamen, haben den Krebs nicht überlebt. Hat man nun das Prinzip übernommen? Natürlich nicht.
Ganz im Gegenteil - noch heute lehrt uns die DGE, die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, dass unsere tägliche Ernährung zu einem großen Teil aus Kohlenhydraten bestehen sollte. Ob die noch nichts von den Mäusen gehört haben? Oder von der Indinanerstudie?. Oder von anderen indigenen Völkern, die völlig krebsfrei durchs Leben laufen?

Ob es der DGE eigentlich bewußt ist, dass durch einen konsequenten Verzicht auf diese dusseligen Kohlenhydrate jedes Jahr gut und gerne 230.000 Deutsche von ihrem Krebsleiden befreit werden könnten?

Nun gut, einen Einwand lasse ich gelten - den Mäuseversuch. Mäuse sind eben keine Menschen. Und die Mäuse waren gesund, als man ihnen den Krebs einpflanzte. Und da sind wir auch schon beim springenden Punkt - Menschen mit einer Krebserkrankung sind eben nicht gesund. Und waren es auch vorher nicht. Sonst hätten sie keinen Krebs. Sie haben irgendwelche energetischen Fehler begangen, irgendwie ihre Mitochondrien erschreckt (um es einmal plakativ auszudrücken). Soll heißen, ihre kleinen Kraftwerke in den Zellen haben nicht das bekommen, was sie eigentlich brauchen, um vernünftig arbeiten zu können und den Köprer gesund und stark durchs Leben zu tragen. Und das sind nunmal Mineralien, Eiweißstoffe, Vitamine und gesunde Fette.
Wann, zum Teufel, lernen die Menschen das eigentlich mal?

Reden wir jetzt mal über die Kohlenhydrate, den Zucker. Dem soll es ja jetzt vehement an den Kragen gehen. Was auch zu begrüßen ist. Trotzdem bin ich da mehr als skeptisch. Die Süsswaren-Industrie mit ihrer Zuckerlobby wird sich ihr Geschäft nicht so schnell madig machen lassen. Und hat schon längst umgedacht - Fruktosesirup.

Man muss sich nur die Mühe machen und die Verpackungen genauer ansehen. Da ist es nämlich aufgeführt - als Fruktoseglukosesirup. Oder auch Glukosefruktosesirup. Findet sich heute in fast allen industriellen Tütenprodukten. (Unter anderem auch das billige Palmfett. Ist genauso verheerend für den Organismus, aber ein anderes Thema).

Gerade dieses Fruktosezeugs ist aber noch schlimmer, als der gewöhnliche Zucker. Wird von der Lebensmittelindustrie aber mittlerweile gerne eingesetzt, da dieser Mist noch billiger ist als Zucker und sich besser verarbeiten lässt. Fruktosesirup lässt sich beispielsweise bei der Marmeladenherstellung besser untermischen als der normale Zucker. Und die Krebszellen werden es danken. Die fressen das Zeug, so schnell kann man gar nicht hinsehen. Und wachsen und gedeihen dabei prächtig.

Also einfach mal das gesamte Süßzeugs da lassen, wo es hingehört - in die Tonne! Ist doch ganz einfach.
Nee, ganz so einfach ist es leider doch nicht.

Kohlenhydrate, den Zucker zu meiden, wie der Teufel das Weihwasser ist zwar richtig, reicht aber nicht. Ist nur ein erster Schritt. Anschließend muss der Organismus in Ordnung gebracht werden. Zum Beispiel mit einem vernünftigen Aminogramm. Oder zum Beispiel mit Vitamin D. Oder mit massenhaft Vitamin C. (Wovon der Volksscherzkeks Dr. Eckhart von Hirschhausen ja nichts hält. Einfach, weil er absolut keine Ahnung hat. Und seine ständigen Auftritte in den Medien das auch keinen Deut besser machen.)
Oder mit Selen. Oder Q10. Oder, oder, oder ....
Das alles sind Stoffe, die unsere Zellen brauchen. Und eben keine Cola oder Red Bull oder Alkohol. Oder Antihistaminika, Diazepine, Aspirin oder Statine.

Wissen eben die indigenen Völker. Und bekommen daher auch keinen Krebs. Ein Reh im Wald übrigens auch nicht. Die wissen sogar, wo sie Kräuter und Beeren finden, wenn´s ihnen ausnahmsweise mal nicht so gut geht. Und ich dachte immer, der Mensch sei die Krone der Schöpfung. Langsam kommen mir da ernste Zweifel.

Krebs sollte man übrigens auch aus einem anderen Grund nicht bekommen - wegen der Zytostatika.
Schon mal mit ´nem Krebskranken gesprochen, der gerade seine Chemobehandlung bekommt? Dem geht´s dreckig, der will irgendwann auch nicht mehr. Nennt sich Fatigue. Energielosigkeit, Kraftlosigkeit, Hoffnungslosigkeit. Kein Antrieb mehr. Und wer sich aufgibt, weil er einfach keine Kraft mehr hat, der verliert auch noch das bißchen Rest-Immunsystem. Und der Krebs wächst. Krebsmedikamente tun dann noch ihr Übriges.

Avastin zum Beispiel. Ist auch so eine tolle Errungenschaft der Pharma. Und ein Kassenschlager. Damit werden jährlich Millionen verdient. Und deshalb auch immer häufiger gefälscht. Merken noch nicht einmal Apotheker und Ärzte, so gut sind die Fälschungen mittlerweile. Weiß auch die Pharma-Industrie. Und schweigt. Bloß keine schlafenden Hunde wecken. Der Umsatz könnte leiden.

Übrigens - wir wissen mehr über die Zusammensetzung unseres Hundefutters als darüber, wo unsere Pillen eigentlich herkommen. Dass nämlich über 80% in Asien produziert werden. Selbst dann, wenn auf der Verpackung steht "Made in Germany". Dem ist leider nicht so. Und wie in China oder Indien produziert wird ... da schweige ich jetzt mal lieber. Sonst wird das hier noch ´n Buch.

Also - Finger weg von Nestle-Produkten und Co.! Und mehr Grünzeugs, mehr Naturbelassenes futtern. Vielleicht auch mal vom Bio-Bauernhof aus der Region.
Und gerade jetzt im Sommer öfter mal frische (Bio)Beeren mit Quark. Ohne Zucker oder Glykosezeugs. Mit etwas frischem Zitronensaft. Und vielleicht auch einem Pfefferminzblatt als Garnitur. Oder mit einer Prise Zimt.
(Das Waschen der konventionell angebauten Supermarktfrüchte bringt übrigens nicht viel - Insektizide und Pestizide sind NICHT wasserlöslich!)

Und vielleicht auch mal bei einem Waldspaziergang das eine oder andere Brennesselblatt futtern. Tut nicht weh, geht schnell und schmeckt sogar. Und ist gesund.

Und nein - ich laufe nicht mit "Jesuslatschen" und selbstgestrickten Pullovern durch die Gegend!


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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Darek« (24. Mai 2018, 20:24)


El Cojo

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10

Freitag, 25. Mai 2018, 08:41

Etwas plakativ aber trotzdem gut, Darek. Aber Krebs kann jedes Lebewesen bekommen - sogar Pflanzen - egal, wie gesund es sich ernaehrt. Es ist einfach eine Mutation, die bei der Teilung oder Kopie der Zelle entstehen kann. Je aelter das Lebenswesen wird, sprich, je mehr Teilungen es gibt, desto hoeher ist die Moeglichkeit eines Kopierfehlers.

Natuerlich beeinflusst unsere Ernaehrung diese Kopiervorgaenge, aber sie ist nicht der einzige Grund fuer Krebs. Die Mitglieder indigener Voelker z.B. koennen ebenso gut Krebs bekommen wie US-Amerikaner oder Europaeeer, aber sie werden meistens nicht sehr alt - sie sterben an etwas anderem. Das Leben endet eben meisten mit dem Tod ...

11

Freitag, 25. Mai 2018, 09:13

@El Cojo

Mit deinen Zeilen hier im Thred gehe ich konform.
Wer Interesse hat recherchiere mal die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema "DNA und Umwelteinflüsse". "Epigenetik". Und als Zusatz für eine gesunde Lebensweise das Thema "Chronobiologie".

Darek

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12

Samstag, 26. Mai 2018, 20:42

Etwas plakativ aber trotzdem gut, Darek. Aber Krebs kann jedes Lebewesen bekommen - sogar Pflanzen - egal, wie gesund es sich ernaehrt. Es ist einfach eine Mutation, die bei der Teilung oder Kopie der Zelle entstehen kann. Je aelter das Lebenswesen wird, sprich, je mehr Teilungen es gibt, desto hoeher ist die Moeglichkeit eines Kopierfehlers.
Natuerlich beeinflusst unsere Ernaehrung diese Kopiervorgaenge, aber sie ist nicht der einzige Grund fuer Krebs.

Plakativ? Sehe ich nicht so. Wenn ich plakativ schreiben würde, sähe das anders aus.
Ist es etwa plakativ, wenn ich im Endeffekt darauf hinweise, dass die heutige Gesellschaft ein Riesenproblem mit der Ernährung hat? Dass immer mehr Menschen Probleme mit dem Metabolischen Syndrom (also Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes) haben? Hast Du schon einmal ein Reh, einen Hasen oder einen Affen mit Bluthochdruck gesehen? Ich nicht. Das gibt´s nur bei der Krone der Schöpfung. Weil wir in unserer Arroganz die Natur mit Füßen treten. All diese Krankheiten führen zu oxidativem Stress, der Körper übersäuert, Krebs ist letztlich die Folge.
Wie sagte schon Edward Jenner ("Vater" der Impfindustrie) 1789? "... das Heraustreten des Menschen aus dem Zustand, den ihm die Natur ursprünglich zugewiesen hat, sich für ihn als ein reicher Quell von Krankheiten erwiesen hat... ".

Ich bin nicht gerade ein Freund von Jenner, ganz im Gegenteil, aber dieses Zitat von ihm trifft die Sache auf den Punkt und ist eine schöne Umschreibung für das Autofahren, für das im Büro sitzen. Für das im Supermarkt einkaufen und das chipsknabbernde Herumlümmeln vor der Glotze. Soll also heißen, wer sich gegen die Evolution versündigt, gegen sie lebt wird krank. Punkt.
Die Evolution ist eben keine Moralinstanz, persönliche Erklärungsversuche sind ihr vollkommen wurscht. Wer sich daneben benimmt, wird bestraft.

Wir Menschlein haben uns unsere Krankheiten selbst gemacht. Der Weg zur Gesundheit führt eben nicht durch Krankenhäuser und Pharmaindustrie, sondern durch die Natur. Weil wir immer noch ein Teil von ihr sind. Obwohl viele von uns das nicht (mehr) wahrhaben wollen. Und dabei immer wieder vergessen, dass unsere Gesundheit heute nur noch eine Ware ist, die gekauft und verkauft wird.
Und so, wie wir mit uns selbst umgehen, so gehen wir auch mit den uns anvertrauten Tieren um, mit entsprechenden Folgen - Sarkome und Karies bei Katzen, Diabetes mellitus und Hüftgelenk-Dysplasien bei Hunden, BSE und MKS bei Rindern ....

Sicherlich hast Du Recht mit Deinem Hinweis auf Mutationen, die bei der Teilung einer Zelle entstehen können, und das passiert auch ständig im Körper. Auch bei mir, während ich hier sitze und schreibe. Ein starkes Immunsystem kommt im Normalfall aber damit klar - tagtäglich werden bis zu 2.000 Tumorzellen zerstört. Bekommen wir gar nicht mit. Unser Immunsystem arbeitet da ganz still vor sich hin.

Und wir unterstützen es dabei - mit Cola und Nudeln, mit Geschmacksverstärkern und künstlichen Aromastoffen. Mit Feuchthaltemitteln und Backtriebmitteln im Brot. Mit Obst, dass fast keine Vitamine mehr hat, da es wer weiß wie lange in den Regalen der Supermärkte gelegen hat und tagelang über die Weltmeere geschippert wurde.
Oder mit Gemüse, dass minutenlang kaputtgekocht wurde und sämtliche Mineralstoffe dann im Kochwasser schwimmen, was anschließend weggekippt wird. Aber bei Tumorzelle 2.001 fängt das Problem dann auch schon an. Etwas vereinfacht ausgedrückt.

Und a propos Teilung der Zelle: Wenn Du im Bereich der Krebsdiagnostik geforscht hast, weißt Du sicherlich auch, dass sich bei jeder Teilung einer Zelle der "Kopierschutz", nämlich die Telomere (also die Endkappen der Chromosen) verkürzen. Und je kürzer diese letztlich sind, um schneller stirbt die Zelle, nennen wir das Altern. Und je kürzer die Telomerelänge, umso größer das Risiko für eine Krebserkrankung. Heute weiß man aber, dass es Möglichkeiten gibt, dieses Verkürzen der Telomere nicht nur aufzuhalten, sondern Telomere sogar wieder zu verlängern. Dazu gehört zum Beispiel so etwas wie Omega-3, Vitamin E, Selen, Vitamin C. Und ausreichend Bewegung. Und mal abschalten und innehalten.

Eines stimmt natürlich trotzdem - die Umwelteinflüsse. Wenn irgendwelche Idioten auf dieser Welt meinen, sie müssten mit Radioaktivität spielen und ganze Gegenden verseuchen, ist man ziemlich machtlos.
Nicht umsonst sind die Leukämie-Erkrankungen bei Kindern in der Nähe irgendwelcher AKW höher als anderswo. Gleiches gilt für Glyphosat und all den anderen Dreck. Hinzu kommt noch das Chemie-Allerlei der Körperpflegeprodukte.


Die Mitglieder indigener Voelker z.B. koennen ebenso gut Krebs bekommen wie US-Amerikaner oder Europaeeer, aber sie werden meistens nicht sehr alt - sie sterben an etwas anderem. Das Leben endet eben meisten mit dem Tod ...

Da irrst Du leider so ziemlich. Obwohl Du es schon richtig ausgedrückt hast - indigene Völker KÖNNEN Krebs bekommen. Tun sie aber nicht. Zumindest nicht, wenn sie sich so verhalten, wie es ihre Vorfahren getan haben. Wurde mittlerweile auch bewiesen:

Krebs bei Eskimos, also den ursprünglich lebenden Inuit, gab es nicht und gibt es nicht. Diese ursprünglich lebenden Jäger ernährten sich hauptsächlich von tierschem Öl, Fett und Eiweiß. Erst als deren Lebensraum erschlossen wurde und ihnen die dekadente, westliche Ernährung schmackhaft gemacht wurde, kamen Karies, Diabetes und der Krebs.
Eine ähnliche Erfahrung machte auch Albert Schweitzer Anfang des 20. Jahrhunderts in Afrika. Ihm war damals aufgefallen, dass zunächst keine Krebskranken unter seinen Patienten waren. Erst als diese von ihren Kolonialherren mit Weißbrot, Mehl und Zucker versorgt wurden, hat sich nach kurzer Zeit das Krebsproblem eingestellt.
Und bei heute noch immer ursprünglich lebenden Jäger- und Sammlergesellschaften wie beispielsweise den Hunza, den Aborigines und anderen, existieren im Körper zwar lokal wachsende Tumore, doch der Übergang zu invasiven, metastasierenden Tumoren, also Krebsgeschwüren, ist nicht möglich. Grund dafür ist die Glukoserestriktion. Wobei sich der Kreis zu meinen Ausführungen wieder schließt.

Gesundheit ist von Anbeginn unseres Dasein eingebaut. Von der Evolution so gewollt. Alles andere wäre unlogisch. Also sollten wir Menschen wenigstens so schlau sein und unsere Fehler erkennen. Wir sind unseren Krankheiten - wenn wir sie denn haben - eben nicht hilflos ausgeliefert, wie uns die Droh,- Reparatur- und Resignationsmedizin immer wieder weißmachen will.
Die Mainstream-Medien übrigens auch. ("Die Vitamin-Lüge", "Vitamin E macht Krebs", "Vitamin D bringt nichts" und all der andere Schwachsinn.)

Wir sollten uns einfach mal lösen von den ach so tollen Verheißungen der Pharma. Die Natur ist einfach stärker!
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Darek« (26. Mai 2018, 20:54)


13

Samstag, 26. Mai 2018, 22:04

@Darek

Deine Texte lesen sich wie von einem qualifizierten AMWAY-Vertreter.

Darek

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14

Sonntag, 27. Mai 2018, 11:21

Ich kenne zwar keinen qualifizierten Amway-Vertreter und habe auch nichts mit Amway zu tun. Deine Reaktion ist aber sicherlich typisch für unsere heutige Zeit - anstatt kritisch das Pharma-Kartell zu hinterfragen, werden Menschen, die sich seit Jahren damit beschäftigen und über Seminare den Versuch starten, andere aufzuklären, verunglimpft. Dein Hinweis auf den Amway-Vertreter war nämlich sicherlich nicht als Kompliment gedacht, wenn ich´s richtig sehe.

Und nebenbei - ja, ich nehme regelmäßig Vitamine und Mineralien und zwar jede Menge, weil man ohne diese heute nicht mehr auskommt. Dabei "verzichte" ich auf viele Dinge, die uns die Lebensmittelindustrie andrehen möchte. Über 70% davon sind nämlich nichts anderes als Müll.
Dafür findet man bei mir aber auch kein einziges Medikament im Schrank. Ich leide weder an Bluthochdruck, Allergien oder Kopfschmerzen, komme mit 5 Stunden Schlaf aus und meine letzte Erkältung ist Jahre her.

Und ich kaufe mir meine NEM mit hoher Bioverfügbarkeit gezielt in der Apotheke meines Vertrauens. Nur, damit kein falscher Eindruck entsteht.
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15

Sonntag, 27. Mai 2018, 15:37

@Darek

Ich hatte Dir gerade großflächig informativ auf Deine Zeilen geantwortet. Die Tücke der Informatik hat mir aber währenddessen einen Systemabsturz beschert und der Text ist weg. Vielleicht auch gut so!

Gestatte mir aber eine kleine ironische Randbemerkung zu einem Textteil, den Du El Cojo gewidmet hast.

---Hast Du schon einmal ein Reh, einen Hasen oder einen Affen mit Bluthochdruck gesehen? Ich nicht.---

Vielleicht gibt es ja wissenschaftliche Untersuchungen wo man dem Reh, dem Hasen oder dem Affen den Bluthochdruck gemessen hat. Ich traue den Wissenschaftlern "alles" zu.

Darek

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16

Sonntag, 27. Mai 2018, 18:13

Vielleicht gibt es ja wissenschaftliche Untersuchungen wo man dem Reh, dem Hasen oder dem Affen den Bluthochdruck gemessen hat. Ich traue den Wissenschaftlern "alles" zu.

:okok Anhand meines Wissens traue ich Wissenschaftlern noch viel mehr zu als nur das.
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17

Sonntag, 27. Mai 2018, 19:31

Warum so viel Wissenschaft? Die Lösung dem Bluthochdruck ein Ende zu setzen ist doch ganz einfach. "Grass und Bananen essen". :muza

olaf

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18

Sonntag, 27. Mai 2018, 20:43

bewaehrte Methode:
don't bogart that joint my friend, pass it over to me 8) :D


https://www.youtube.com/watch?v=w7bMxP-q2jM

El Cojo

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19

Sonntag, 27. Mai 2018, 22:48

Ach diba, ich danke für die Unterstützung :) Viele scheinen es nicht verstehen zu wollen, dass der Krebs quasi in jedem Lebewesen, egal ob Tier, Mensch oder Pflanze, steckt. Nur ist die Frage, wann er ausbricht und gar bösartig wird. Gesunde Ernährung (wozu mit Sicherheit auch Kohlehydrate gehören!) und Bewegung in der Natur, wie Darek sagte, kann diesen Ausbruch zwar verzögern, aber wir Menschen werden dank der medizinischen Entwicklung immer älter. Dies zu verdammen, wäre, als ob man den Ast absägen würde, auf dem man sitzt. (Und nicht zuviel Bewegung! Als ehemaliger Marathonläufer kenne ich die Debatte über freie Radikale ... und dann gibt es ja noch den Hautkrebs, ausgelöst durch zu viel UV-Strahlung)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »El Cojo« (27. Mai 2018, 22:55)


Darek

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20

Montag, 28. Mai 2018, 09:24

Viele scheinen es nicht verstehen zu wollen, dass der Krebs quasi in jedem Lebewesen, egal ob Tier, Mensch oder Pflanze, steckt.

Nichts anderes habe ich geschrieben. Und dass indigene Völker seltener oder gar keinen Krebs haben, ist nun mal eine Tatsache. Nicht umsonst wird in diesem Bereich seit Jahren geforscht.



Gesunde Ernährung (wozu mit Sicherheit auch Kohlehydrate gehören!)

Ja, sicherlich. Aber was viele eben nicht verstehen, wenn ich über Kohlenhydrate spreche ist die Tatsache, dass Kohlenhydrate eben nicht Kohlenhydrate sind. Es ist ein großer Unterschied, ob ich mir diese über beispielsweise eine Banane oder über Gemüse zuführe. Kohlenhydrate durch Weißmehl, Nudeln oder Zucker sind Schrott. Sie liefern kurzfristig Energie und sonst nichts. Irgendwann macht die Bauschspeicheldrüse dann dicht, bei all der Zucker-Belastung
. Daher auch die stänig steigende Zahl der Diabetesfälle.


aber wir Menschen werden dank der medizinischen Entwicklung immer älter. Dies zu verdammen, wäre, als ob man den Ast absägen würde, auf dem man sitzt.

Niemand verteufelt hier die Medizin, auch ich nicht. Medikamente sind erstaunliche Substanzen, denen wir seit Ende des 19. Jahunderts wahre Wunder verdanken, sie haben seitdem unzählige Menschenleben gerettet. Nur haben sie mittlerweile unser Leben drastisch verändert - war das Medizinschränkchen unserer Großeltern noch fast leer, quellen sie heute über vor Beruhigungspillen, Antidepressiva, Antibiotika, Statinen, Betablockern, Schlafmitteln und Stimulanzien. Da kann mir niemand erzählen, das sei natürlich.

Und beim Alter - was willst Du uns damit sagen? Dass Alter gleichzusetzen ist mit einer Krebserkrankung? Ist doch Blödsinn. Wenn dem so wäre, hätten wir heute nicht immer mehr Kinder und Jugendliche, die an einer Krebserkrankung leiden.

Wogegen ich mich wehre, ist eine Branche, die den Einsatz von Medikamenten zugunsten der eigenen Gewinnmaximierung mit oftmals krimineller Ernergie manipuliert und so unsere Gesundheit ruiniert. Seit Ende des 2. Weltkrieges erleben wir in der Pharmaindustrie eine Expansion, die ihresgleichen sucht. Und das Tempo beschleunigt sich immer mehr. Und egal ob reich oder arm - alle schlucken fast täglich irgendwelche Pillen. Wer über 65 Jahre alt ist, nimmt üblichweise sogar 7 Medikamente oder mehr ein. Viele davon haben nur wenig oder gar keinen Nutzen, dafür aber jede Menge - oftmals tödlicher - Nebenwirkungen. Und dass das so ist, davon zeugen die Skandale, die die Pharma-Welt seit gut 20 Jahren erschüttern. Mit Milliarden-Strafzahlungen, die auch die ganz großen der Branche immer wieder trifft. Auch das lässt sich nunmal nicht wegdiskutieren. Und dass die Pharma-Industrie über Leichen geht, zeigen eben Skandale wie Contergan, Vioxx, Mediator, Avandia, Paxil und all die anderen Errungenschaften. Dies betrifft auch die Krebsmedikamente.

Es ist etwas faul im Reich der Medizin, um es mal frei nach Hamlet zu sagen. Und dagegen wehre ich mich.


und dann gibt es ja noch den Hautkrebs, ausgelöst durch zu viel UV-Strahlung)

Genau das ist ein schönes Beispiel zu meinen Ausführungen. Seit fast 50 Jahren wird uns erzählt, es gäbe tolle Fortschritte in der Krebsforschung und -diagnostik. Aber mal abgesehen von einzelnen, positiven Entwicklungen hat sich nichts geändert. Gerade beim Hautkrebs stagniert die Mortalitätsrate seit Jahren. Trotz angeblich besserer Behandlungsmethoden.
Und bei der UV-Strahlung - mittlerweile hat die WHO die Sonne ja als toxisch erklärt. Die Kellerbauer wird es freuen. (Ironie aus)
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