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Capricorn

Erleuchteter

  • »Capricorn« ist männlich
  • »Capricorn« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 14 483

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1

Donnerstag, 3. Mai 2018, 10:28

Pläne der EU-Kommission: <<Die Regierungen in Polen und Ungarn schäumen vor Wut>>

Ungarn und Polen reagieren heftig auf EU-Budgetvorschläge.

Autor: Hans Ineichen

Quelle: Schweizerisches Fernsehen SRF
Signatur von »Capricorn« Das Denken ist auch eine Wirklichkeit,
sogar eine der wichtigsten im Menschenleben.

Wilhelm Ostwald

Dr.pc

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2

Donnerstag, 3. Mai 2018, 21:18

Wer nimmt, muss auch etwas geben.
77 Milliarden € sind ja kein Pappenstiel. Das sind: 3,29100964 × 10 hoch 11 Zloty.
Dafür kann man die Rechtstaatlichkeit ja wieder herstellen.
Wobei ich selbst dafür bin, keine Flüchtlinge zu nehmen. Passt nicht zusammen, ich weiss, aber der einzige Weg ohne Flüchtlinge ist: Der Polex.
Kein Geld von der EU, keine EU Flüchtlingsquote und EU war Gestern, Polen ist heute.
Ich habe dafür leider auch keine Lösung parat. Zudem wollen die Flüchtlinge nach D, hier gibt es Alles für Nix.
Wer hat den mal die Flüchtlinge gefragt?
Gut, wenn einem in seinem Land der Tod droht durch Krieg oder ähnliches, der sollte sicher Asyl bekommen,
aber er muss natürlich wieder zurück in sein Land, wenn die Gefahr vorbei ist.
Wer garantiert das, keiner! Die werden still und leise in der EU bleiben und nie wieder gehen.
Trocken Brot <_____ Made____> Speck. Wo wird die Made wohl hingehen?
Ich habe selbst direkt nebenan Syrische Flüchtlinge, zwei Erwachsene und drei Kinder.
Tagsüber vervielfälltigen die sich um ein Vielfaches. Die sind nicht nur laut, fast unbelehrbar und überpropotional freundlich.
Der Schuhladen vor der Haustür ist nach drei Wochen und Androhung mit der Müllentsorgung der Schuhe endlich weg.
Meine Ruhe auf der Terrasse aber werde ich nie wieder bekommen, dank an den sozialen Wohnungsbau.
Der Hausflur stinkt nach Dönerimbiss und Fischladen zusammen, das ist ein Angriff auf meinen Geruchssinn.
Nicht das ich etwas gegen Ausländer hätte, aber wenn sie sich einigermassen an unsere Gepflogenheiten halten, kann man mit ihnen zusammen leben.
Flüchtlinge sind da aber weit von weg. Ich habe nette Afrikaner, Türken und Russen im Hausflur, die fallen nicht auf, benehmen sich wie
du und ich, gehen einer geregelten Arbeit nach und sind einfach nett.
Unsere Bahnhofsstrasse gleicht der Herbertstrasse, nur das hier nicht auf Freier gewartet wird, sondern auf potentielle Beute.
Deren Männeraugen haben 20 Arme. Meine Frau fährt extra einen anderen Weg von und zur Arbeit.
Deutschland hat 357.376 km², wenn nun pro 1 km² vier Flüchtlinge verteilt werden, sind das Republikweit 1.429.504 Flüchtlinge, das reicht und weit genug auseinander.
Polen hat 312.679 km², da wäre das Verhältniss ähnlich, wenn es denn so sein müsste.
Aber nein, man legt sie zusammen in Auffanglager, extra für viel Geld gebaut, oder stopft sie in freiwerdende Sozioalwohnungen, die nach und nach sich dort auch verdichten.
Wenn ich ein Lösung hätte, habe ich aber leider nicht.
Da ich in naher Zukunft ganz nach Polen übersiedeln werde, hoffe ich auf bessere Umstände als hier un D.
Signatur von »Dr.pc« Moje Trójmiasto Gdańsk
Gdy Pomorze nie pomoże, to pomoże może morze, a gdy morze nie pomoże, to pomoże może Gdańsk.
Wenn Vorpommern nicht hilft, dann kann das Meer helfen, und wenn das Meer nicht hilft, kann dir Danzig helfen.

3

Donnerstag, 3. Mai 2018, 21:30

Wohne in der Bevölkerungsdichteste Region der Republik ...

Erzähl mir nichts!

benki

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Beiträge: 356

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4

Freitag, 4. Mai 2018, 09:44

Wer nimmt, muss auch etwas geben.
77 Milliarden € sind ja kein Pappenstiel.

So sehe ich es auch.

Zum Thema Aufnahme von Flüchtlingen sind die Meinungen sehr gespalten. Auch die Umverteilung der Flüchtlinge in Europa ist meines Erachtens nur Chaos. Die Politik ist mächtig überfordert mit dem Thema, gibt es aber nicht zu. Schutzbedürftige wird es in Zukunft weiter geben. Die Zahl wird noch weiter ansteigen. Ursachen dafür gibt es mehr als genug und "Wir" in Europa, sind an vielen der Ursachen auch Schuld.
Fakt ist, wer asylberechtigt, Kriegsflüchtling oder subsidiär Schutzberechtigter ist, sollte auch Schutz in sicheren Staaten finden.
Das die Menschen, welche das Gastrecht genießen, auch gewisse Normen einhalten müssen, versteht sich von selbst. Natürlich gibt es genügend Menschen, die das Gastrecht mit Füßen treten. Die Politik, Justiz und die Sicherheitsbehörden müssen an einem Strang ziehen, damit eben solche Leute konsequent und abschreckend bestraft werden.
Wie hatte es kürzlich der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt gefordert: "Diejenigen, denen man Straftaten nachweisen kann, müssen in Untersuchungshaft und sollten die Freiheit erst wieder erlangen, wenn sie den Boden ihrer eigenen Heimat betreten. Das wäre das richtige Signal."

Leider sind Realität und Wunschdenken noch weit voneinander entfernt. Trotzdem werde ich mich wegen den "Schwarzen Schafen" nicht hinreißen lassen, alle Menschen, die in Europa oder sonst wo Schutz suchen, über einen "Kamm zu ziehen".

olaf

Colin Kaepernick

  • »olaf« ist männlich

Beiträge: 4 176

Wohnort: nahe Katowice/PL

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5

Freitag, 4. Mai 2018, 12:52

Im grossen und ganzen gebe ich @Benki recht.

@DrPC:
das Wort "Made" geht gar nicht ! Respect ! Wie wurden gleich wieder die Ostpreussen, Schlesier nach dem 2. Krieg bezeichnet... ;( in D damals ?
Bei uns im Hausflur riecht's nach Kapusta und sonntags immer nach Rosol, ist das etwa besser ? Hunde scheissen auf Gemeinschaftsflaechen ? Mein gekaufter Parkplatz dauernd belegt ?
Bessere Umstaende in PL musst Du Dir erkaufen, in billigen Wohnungen (20. Stock) wird das schwer werden....

Visegrad-Staaten:
die Wahlbeteiligungen waren ja nicht sonders hoch, da haben die jungen Waehler versagt, die PiS-ser oder Orban gewaehlt haben. EU-Kohle selbstverstaendlich gerne, aber bitte ohne Neger, Juden, Muslime, Zigeuner usw. Pressefreiheit, Umbau der Justiz usw: nee, nee...
Das eine ohne das andere geht eben nicht. Und mit dem Rechtsstaat in PL ist es ja zZ nicht weit her...
Ich hoffe ja das in 2 Jahren der Spuk vorbei ist.
Hier in PL wird Gemeinschaftseigentum wie zB Erholungsparks, Seeufer, gemeinschaftl. Flaechen ebenfalls stark vermuellt (von Polen (andere gibt's ja eh nicht).

Die Moeglichkeit zur (Weiter)-Bildung muss fuer Asylanten mehr gefoerdert werden. Eine Ghetto-Isolierung (auch Rumaenen, Bulgaren zB) muss vermieden werden. Anreize zur Arbeit statt SozKosten muessen geschaffen werden.
Straffaellige muessen schneller ausgewiesen werden.