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olaf

Fridays for Future

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1

Freitag, 29. März 2019, 13:17

Tauchbecken in Polen soll tiefstes der Welt werden


2

Freitag, 29. März 2019, 17:43

Interessant, aber irgendwie erschliesst sich mir da der Sinn nicht für? An wenn richtet sich das Angebot und was soll daran besonders sein? :mysli

3

Freitag, 29. März 2019, 19:19

Gibt es Taucher hier, unter uns??

olaf

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4

Freitag, 29. März 2019, 20:11

Ein Taucher, der nix tau.t tau. bix. (Werner Broesel) :D

5

Samstag, 30. März 2019, 07:15

Klar gibt es hier Taucher.
Das Tauchen auf 45m ist sehr anspruchsvoll und nich ungefährlich. Es bedarf dafür zusätzliche Ausrüstung und das sichere Verwenden von Dekompressionstebellen (US-Navy Standard).
Das müssen Hobby- und Berufstaucher lernen und üben. Die kontrollierte Umgebung eines Tauchbeckens ist dafür ideal.
Signatur von »toxxic« Wo immer die Klügeren nachgeben, da regieren schnell die Dummen
Amat Victoria Curam

6

Samstag, 30. März 2019, 15:12

OK, als Trainingsbecken für nen Profi macht das Sinn, aber für den Hobbytaucher ist bei 30m (Padi) oder 40m (VDST) doch spätestens Schluss.

Gibt doch genug Becken (Weltweit) die sich genau an diesen Grenzen orientieren, ist das in PL anders geregelt oder möglich, das man genau dort diese Regel bricht? :mysli

Trewirski

unregistriert

7

Samstag, 30. März 2019, 21:57

Tauchen ist in Polen durchaus verbreitet. Es gibt solche, die nur teures Gerät haben aber kein bisschen in der Lage sind, sich unter Wasser auszutarieren. Von denen habe ich genug unter Wasser erleben können. Es gibt aber auch viele Profis, die z.B. im Winter unter Eis tauchen oder in der Ostsee auf bis zu 60-70 m zu den Wracks tauchen. Auf Hel gab es eine Tauchbasis, die von einer Frau aus Warschau geleitet wurde. Die hat fürs Fernsehen Filme unterm Eis gedreht. Die brauchen dann natürlich ganz andere Gasgemische und Redundanz gegen das Vereisen der Automaten. Auch geschlossene Atemsysteme werden eingesetzt. Für Sporttaucher bieten diese Tauchbasen Ausfahrten an, die zu Wracks führen, welche bis zu 45m tief liegen. Mehr geht eigentlich nicht mit einfachen Mitteln, weil der Sauerstoff unter Druck giftig wird. Ohnehin läuft man in Gefahr, in dieser Tiefe in den Narkoseeffekt zu geraten, in dem man sich wie betrunken verhält. Das muss der Partner erkennen und sofort handeln, damit man bspw. auf 35m aufsteigt.

Eine spezielle Klasse bilden die Berufstaucher, die gerne engagiert werden um bspw. an Bohrtürmen unter Wasser Schweißarbeiten durchzuführen. Die sind dann eine oder zwei Wochen unter Wasser und leben in einer Glocke. Zum Auftauchen werden dann wieder einige Tage gebraucht. Es gibt spezielle Berufs-Tauchschulen. Wer erstens Schweißer ist und zweitens Profitaucher, der braucht sich um Arbeit keine Gedanken zu machen. Neben den offensichtlichen Gefahren, die einem schnell in den Kopf kommen, gibt es die langfristigen Schädigungen, bspw. in den Gelenken, wenn die Dekompression immer wieder zu schnell erfolgte. Auch von denen kenne ich einen im Familienumfeld.

Die psychische Komponente ist schwerwiegend. Panik ist tödlich und man darf nicht vergessen, dass es ab 30-40 Meter tiefschwarze Nacht ist. Ich hatte einmal das zweifelhafte Vergnügen, bei etwa 35m in ein Schlammloch zu geraten, wo ich das Licht eines 50W Halogenstrahlers im Abstand von 50cm nicht mehr gesehen habe. Erst als ich mir das Ding direkt vor das Gesicht hielt, konnte ich festellen, dass die Luftblasen nach links wanderten. Da war mir klar, dass links "oben" bedeutet.

Ein Tieftauchbecken macht in Polen absolut Sinn.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Trewirski« (30. März 2019, 22:05)


8

Sonntag, 31. März 2019, 15:55

Danke Trewirski, du hast das kurz aber sehr gut erklärt! :okok

Leider mußte ich selber 2012 nach ü 600 TG das Tauchen, aus Gesundheitlichen Gründen beenden.
Zu der damaligen Zeit war das Nemo in Brüssel der "Hotspot" für Indoor tief tauchen. Allerdings war ich selber nie so der tiefen Junkie, kalt und/oder dunkel sehr gerne! (mir ist mal im Bergsee der Kompass eingefroren, aber gefährlich war das nie!)

Natürlich macht so ein tiefes Becken Sinn, wenn ich auch selber nicht so der Freund davon bin, da der Unterschied zu einem offenen Wasser doch sehr erheblich ist, aber genau dort sehe ich die mögliche Gefahr, denn so ein Becken auf 45 m ist "Easy" (Sicher, hell, warm, klar, keine Strömung, begrenzt etc.) das sieht im Meer/See/Berg doch ganz ganz anders aus.

Ich persönlich bin der Meinung, das normal ausgebildete Hobbytaucher, unter 30-40m Nix verloren haben und da sollte man Sie auch nicht mit so einem Turm anlocken und ihnen somit eine falsche Sicherheit vermitteln, daher meine Frage nach dem Sinn...
Klar Dekompressions-Zeiten mittels Tabelle/Uhr ausrechnen, sollte jeder Taucher können, aber mal ehrlich, welcher Profi/Ambitionierter Hobbytaucher geht heute mit nur noch einem Compi noch unter Wasser?


@Trewirski
Hai! ;)

9

Sonntag, 31. März 2019, 16:02

Ach so, sollte wer der hier anwesenden, Taucher sein (oder damit anfangen wollen) ich habe noch nen bisschen was an Ausrüstung zu verkaufen!
(Einiges ist schon weg, aber nen paar "Sahnestücke" habe ich noch zurück behalten..) :)

olaf

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10

Sonntag, 31. März 2019, 20:10

Vor ca 30 Jahren war ich mal am Walchensee in Bayern; wollte die Hitler-Tagebuecher ertauchen. Das hat dann Kujau erledigt :D
Hoer mir auf, ab 10 m Tiefe siehst Du nix mehr, alles ist schwarz. War mit meinem Tauchlehrer per Handleine verbunden. Einmal und nie wieder...

11

Montag, 1. April 2019, 17:27

Hitler Bücher, sucht man auch nicht bei Nacht, mein Freund! ;)

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