Beiträge von Falk

    tommy,

    ich wuerde beinahe dazu tendieren auf 24h zu gehen und danach ueber admin oder mods...

    wer sich danach korrigieren will kann ja auch in einem weiteren post darauf hinweisen, dass sein vorheriger falsch war oder eben fehler enthielt.

    ich persoenlich halte eigentlich auch nix davon ueberhaupt beitraege zu editieren, ausser ich hab hoellische orthographie fehler drin.
    in dem mini-forum, in dem ich aktiv bin haben wir genau 1h zeit zu editieren und das klappt eigentlich hervorragend....

    die schluessigkeit geht teilweise verloren, wenn leute ihre beitraege nachtraeglich aendern, nachdem schon jemand drauf geantwortet hat.

    das ist jetzt nur kurz mal meine meinung dazu...24h bist meines erachtens maximum und ausreichend...

    hat denn der mit der weinlese jetzt auch seinen acc geloescht?

    Darek:

    sehr clever mein lieber! :oklasky

    dem kann ich jetzt einfach mal 100%ig zustimmen.

    trotzdem interessant, wie wir es geschafft haben vom nichtrauchen ueber abgasproblematik zur gesellschaftskritik zu kommen...

    ich liebe diese art von forendiskussion... :tak

    Zitat

    Originally posted by Tommy
    Ist das in England nicht auch schon so, das da Innenstädte für Autos gesperrt sind?
    ...

    jein.

    in london gibt es die "congestion charge", eine gebuehr fuer das durchfahren des innenstadtbereichs.
    das hat allerdings weniger mit dem umweltschutzgedanken zu tun, als vielmehr mit der tatsache, dass die strassen nicht weit genug sind, um den verkehr aufnehmen zu koennen, der in der rush hour anfaellt.

    die englaender haben zu ihren alten autos ein komplett anderes (gesuenderes?) verhaeltnis. das hat viel mit nostalgie zu tun und natuerlich mit der tatsache, dass es keine einzige englische (grossserien-)marke in die jetztzeit geschafft hat...

    Zitat

    Original von Tommy
    ...
    Das ist noch mal ne ganz andere Diskussion....aber auch sehr Interessant. Dort wird ja auch mit Steuern, Fahrverboten usw. versucht, das Leute sich nun Autos kaufen, welche gewisse Abgasnormen haben. Aber ist es nicht ein Trugschluss, das man Abgase spart, wenn man die neuen Autos kauft....wäre es nicht Sinnvoller, das die Leute ihren 20 Jahre altes Auto weiter fahren bis es auseinaderfällt und dann bei der Produktion von neuen Autos riesige Mengen an Materialien und Schadstoffen gespart wird?

    SEHR interessantes thema!

    natuerlich hat Darek recht, wenn er auf die vielschichtigkeit des themas hinweist.

    was mich nur wahnsinnig anstinkt ist die tatsache, dass die industrie und politik mir neue autos unter dem umweltaspekt zu verkaufen versucht.

    fakt ist, dass ein altes angeblich umweltunfreundliches auto niemals mehr schadstoffe produzieren kann als energie benoetigt wird, um ein neues angeblich umweltfreundliches auto zu produzieren. und das beinhaltet sogar die alten diesel stinker.

    diese luegen nerven mich ganz erheblich.
    und dann fangen kommunen auch noch an ihre innenstaedte fuer alte autos zu sperren (stuttgart-feinstaubverordnung zb und ich glaube berlin diskutiert mittlerweile auch drueber). bedeutet fuer mich, dass ich wenn ich nach berlin zurueckkommen sollte, ich auf meinen alten mini wohl verzichten muss!
    und die begruendung dafuer ist schlicht unsinn...


    die dienstleistungsgesellschaft...
    naja...
    einen kleinen unterschied gibt es zu den webern schon. seinerzeit ging es darum die produktion effizienter zu machen. hinterher wurde aber immer noch produziert.
    jetzt ueberleg mal, wenn mittelfristig nicht mehr produziert wird, sondern nur noch gedienstleistet...
    also quasio ein kompletter systemwandel.

    ist doch toll, wenn alle in der dienstleistung welcher art auch immer arbeiten und ploetzlich die supermaerkte leer sind, weil nichts mehr produziert wird.
    pizza-taxi ohne pizza? dachrinnenreinigung ohne dachrinnen? etc.

    mal ehrlich. da braucht es kein griosses wirtschaftsfachwissen, um zu sehen, dass dieser wandel nicht funktionieren kann. das sollten die herren wirtschaftswissenschaftler eigentlich auch sehen. aber das waere ja wieder unpopulaer...

    ich war ja selber 23 jahre lang starker raucher und habe letztes jahr im maerz von einem tag auf den anderen aufgehoert. war ja eh auch schwachsinnig...

    hier in england gibt es ja diese regelungen fuer oeffentliche gebaeude und eben auch gaststaetten jeglicher art schon eine ganze weile und es funktioniert tadellos. klar haben am anfang alle geschrien, als rauchen in pubs verboten wurde, aber nun stehen sie halt vor der tuer, wenn sie rauchen wollen...

    ist wie mit dem handy beim autofahren zu telefonieren. erst schreien alle, dann lassen es alle und einige schwarze schafe zahlen eben strafe, wenn sie erwischt werden...

    interessanter finde ich die diskussion ueber schockfotos auf zigarettenschachteln. das gibt es in einigen laendern bereits und es stellt sich als wirksam heraus. in deutschland muss darueber natuerlich erst eine gesonderte studie erstelllt werden, um das offensichtliche zu bestaetigen...

    was haelt leute vom rauchen ab? wirksamstes mittel ist der preis. der einstieg wird schon recht heftig, wenn man fuer die schachtel umgerechnet 8.50 euro loehnen muss...
    geld wirkt immer!

    die politik hat uebrigens kein grosses interesse daran, leuten das rauichen abzugewoehnen, da auf tabak erheblich steuern gezahlt werden. der verlust an steuereinnahmen waere stark spuerbar...

    der vergleich mit umweltfreundlichen autos hinkt.
    die verkaufszahlen fuer 4x4's und andere grossmotorisierte autos sprechen fuer sich. es werden immer noch mehr abgesetzt, als "oeko"autos...
    die "macht" des individuums gegenueber der industrie ist dort eher eingeschraenkt (zur zeit) und auch hier verdient die regierung an jedem liter verbrauchten benzins...

    vergleiche england. steuersatz fuer gelaendewagen auf £2000 per anno angehoben und schon ueberlegen es sich die leute zweimal, was fuer ein auto sie kaufen

    was eben zu haeufig passiert ist, dass sich eltern eben auf der (eingeschraenkten) erziehungsaufgabe der schulen ausruhen.
    es muss einfach in aller schaerfe gesagt werden, dass schlussendlich die erziehungsVERANTWORTUNG allein bei den eltern liegt. SIE muessen die letztendliche entscheidung treffen, was gut fuer ihre kinder ist. das wird leider zu haeufig von eltern nicht so gesehen. klar... ist ja schlieslich einfacher, jemand anderes fuer das eigene versagen verantwortlich zu machen.

    es sind ja auch sehr gerne 'andere', die mir den arbeitsplatz wegnehem etc. das aber nur am rande.

    eigenverantwortung ist hier ein grosses stichwort und wenn es um meinen eigenen nachwuchs geht, dann sollte das eigentlich eine selbstverstaendlichkeit sein...

    kinder lernen durch hauptsaechlich durch nachahmung, da muss ich als elternteil natuerlich die verantwortung uebernehmen.
    werbung und marketing fuer produkte, die niemand braucht, aber jeder haben will, machen die sache nicht eben einfach... andererseits... hat jemals jemand gesagt kindererziehung waere einfach??? ;)
    es ist nicht einfacher, als das erwachsen werden selbst. von daher sitzen eltern im selben boot wie ihre kinder. und genau das muss ich meinen kindern eben vermitteln...

    ich kann einfach generell diese ablehnung von verantwortung nicht nachvollziehen (und erst recht nicht gut heissen), die in unserer 'zivilisierten' (wirklich?) gesellschaft vorherrscht. aufwachsende menschen werden so lange es eben geht unmuendig gehalten und das alter des tatsaechlichen reifens steigt in einem unglaublichen tempo, so dass heute soger mitdreissiger akzeptiert in abhaengigkeit ihrer eltern leben.
    die gesellschaft will letztendlich nicht ausschliesslich muendige buerger haben, da diese weniger einfach zu manipulieren sind...

    wer hat den meisten einfluss auf unsere gesellschaft und dessen zukunft?
    richtig. eltern in der erziehung ihrer kinder...

    natuerlich ist der preis ein problem, wie ich weiter oben bereits bemerkte. in england, wo schuluniformen eine lange tradition haben kosten sie umgerechnet nicht mal 10 euro. das wird in polen irgendwann auch so sein...

    was anderes...
    WER ist eigentlich dafuer verantwortlich, dass kinder diesem markendruck erliegen und sogar zahnspangen (???) zum status symbol werden?
    sollten nicht die eltern ihren kindern genuegend selbstwertgefuehl und einschaetzungsvermoegen vermitteln, so dass dieser markendruck als das erkannt wird, was es ist? naemlich schwachsinn...
    leute die nix sind (oder sich so fuehlen), muessen sich durch materielles aufwerten. wer was auf sich haelt, hat das nicht noetig...

    schuluniformen loesen dieses problem sicher nicht, aber sie koennen unterstuetzend wirken, wenn sich eltern wieder darauf besinnen, das SIE es sind, die in erster linie ihren kindern wertvorstellungen vermitteln und nicht lehrer, oder irgendwelche anderen institutionen...

    so kennt man es ja aus deutschland nur zu gut, wo eltern sich beschweren, dass die schule keine gute erziehungsarbeit leistet... schule soll aber nicht erziehen, sondern wissen vermitteln. erziehung ist und bleibt elternsache. immer und ueberall...

    Zitat

    Originally posted by Tommy
    ...das eine Schuluniform ungefähr 150 zl kosten soll, Kinder benötigen 2, sprich 300 zl pro Kind...

    das ist natuerlich ein problem.
    englische schuluniformen kosten ab £6 (etwa 9 euro)...

    schuluniformen sollten auch in D eingefuehrt werden. an waldorfschulen zum beispiel sind markenklamotten nicht zugelassen und das klima entspannt sich durch so etwas schon recht gewaltig...

    hmmm...

    das ist eine etwas blauaeugige einstellung, dass schuluniformen das problem loesen werden, das angeblich durch eine liberale erziehung geschafft wurde.

    liberale erziehung kann nur funktionieren, wenn es die erwaehnten regeln und prinzipien gibt. alles andere waere anarchie.

    regeln und freiheit schliessen sich nnicht gegenseitig aus, sondern bedingen sich eher...

    trotzdem begruesse ich schuluniformen, aber die gruende dafuer sind andere. das hat mehr mit identitaet zu tun, als mit besseren hosen oder schuhen...

    thanks, Anna!

    "Hello [COLOR=orangered]Marek[/COLOR],

    here is the [COLOR=orangered]Magda's[/COLOR] form.

    best wishes,
    [COLOR=orangered]Falk[/COLOR]"

    it's simply that i have to send a fax to Magda's dad and i don't want to send it without any comment.

    thanks a lot...

    Karla,

    i don't want to make any promises but do you have a CV (currculum vitae) or some examples of your work that you could send me?

    a cooperation over the distance will prove difficult because of the immediate communication issue.

    on the other hand i am happy to get in closer touch with architects in poland as well just in case.
    one of our directors keeps telling me that there are some investors from ireland who'd consider investing some money in projects in poland.

    as i try to do the same in germany (so that i can eventually go back in a few years) i would be happy to know a bit more about your background.
    eventually this could lead to a good networking potential.

    all this is clearly informal at the moment and i have no idea where it will end up.
    but i think it is better to take chances than not to risk anything, right? ;)

    so i am looking forward to hear more from you.
    if you want to send me some work examples and maybe a CV (even informal) feel free to do so to my work email address which i will send you via personal message...

    speak soon...

    hi Karla,

    i left germany (Berlin to be more precise) a couple of years ago because of the economical situation especially for architects.

    friends in Berlin now tell me that the situation is only getting marginally better. not much hope there (yet).

    i am currently working in England (Leeds) as the job opportunities over here are by far better than in germany. lots of polish people here as well. our office in ireland has even two polish people working there.

    how specific are you about working in germany? only germany or would england be an option too?
    if you could give some more details about your qualification and would consider working and living in england i might be able to help as our company is always looking for some good people.

    your english sounds (reads) great by the way.

    let me know if i can help...

    and welcome at the forum as well... :D

    ...da ich heute noch ein fax schicken muss...

    folgendes:

    "Hallo Marek,

    anbei das formular von Magda...

    liebe gruesse,
    Falk"

    hoffe, dass das einer kurzfristig liest und mir uebersetzen kann...

    herzlichen dank... ;)

    Zitat

    Originally posted by Turbot
    ... mit welchen Menschen als Touristen man zu tun hat; ob es einigermaßen kultivierte Personen sind, oder aber primitive Typen...

    jepp.
    in diesem sinne schickt deutschland eben ein ueberproportional hohen anteil an kultivierten touristen ins ausland im vergleich zu anderen staaten. das war so was ich in meinem letzten post meinte...


    allgemein hat tommy absolut recht, dass wer entscheidet irgendwo anders zu leben eben auch die sprache lernen muss. schritt fuer schritt. wir erwarten ja in D auch von menschen die zuwandern, dass sie sich zumindest teilweise den lokalen gepflogenheiten anpassen. das ist uebrigens nicht einfach, wenn man gleichzeitig die eigene kultur und identitaet beibehalten will.
    selbstverstaendlich komme ich hier in england mit deutsch nicht sehr weit, da zum beispiel der englaender extrem sprachlernfaul ist (klar, englisch spricht man ja fast ueberall auf der welt).

    und darek's eindruecke kann ich teilweise auch aus eigener erfahrung bestaetigen, aber wie gesagt, es gibt an den gleichen orten fast immer auch noch besucher anderer nationen, die noch einen schritt weiter gehen. im genannten beispiel mallorca ist man sich ja bekanntlich uneinig, ob es nun zu deutschland oder england gehoert, zumindest im sommer... ;)
    trotzdem, darek, wogegen ich mich einfach straeube (und daher auch mein vorurteile-thread) sind diese voreiligen "grossdeutsches reich" aeusserungen und vergleiche, da sie eben komplett kontraproduktiv sind und irgendwann sollten wir mal geschichte auf sich ruhen lassen, wenn sie denn verarbeitet ist. und das die polnische (noch-)regierung meint solche tendenzen irgendwo im gegenwaertigen deutschland zu erkennen, dazu brauchen wir uns doch nicht ernsthaft zu aeussern, respektive sollten wir (oder vielmehr die dort lebenden) uns (sich) davon nicht vereinnahmen lassen, oder? ;)


    aber zurueck zum thema, da wir hier ja hardy's begruessung voellig hijacken...

    immerhin kann hardy jetzt sehen, dass hier im forum manchmal ganz nett diskutiert wird.
    vielleicht kriegen wir ja noch mehr infos, wie ich sie in meinem obigen post mal angefragt hatte... :)

    Zitat

    Originally posted by Darek

    ... da hast Du wirklich Recht, Tommy.
    Diese Arroganz der Deutschen (alle Anwesenden natürlich ausgenommen), die immer meinen im Ausland nur deutsch sprechen zu können, ist wirklich nicht mehr feierlich. Aber diese Unverbesserlichen möchten ja auch im Ausland ihr Eisbein mit Sauerkraut und ihre Lieblingsfilme im Fernsehen. :paluszkiem
    Wir haben kein Großdeutsches Reich mehr (zum Glück), das scheinen viele vergessen zu haben...

    sorry.
    aber da muss ich mal deutlich widersprechen.
    die deutschen gehoeren beim reisen noch zu der eher bemuehten sorte, die versuchen in kultur, sprache, kulinarisches etc einzutauchen.
    vergleiche das mal mit englaendern, amerikanern oder sehr schwierig auch die franzosen...

    naturgemaess ist das sprachproblem bei reisen nach osteuropa etwas groesser, da die sprachen schwieriger zu erlernen und weniger gelaufig sind, ebenso ist es denke ich nachvollziehbar (und das gilt fuer absolut jedes reisende individuum), dass du nicht jede sprache erlernen kannst, wenn du das entsprechende land bereist, oder?

    der hinweis auf das grossdeutsche reich ist unsinn (sorry!). du hast recht. zum glueck gibt es selbiges nicht mehr, aber den zusammenhang mit sprachgepflogenheiten im ausland laesst sich meines erachtens nicht nachvollziehen...

    das ist recht interessant, hardy.
    wie kam es denn, dass du dort angefangen hast zu arbeiten. ich waer interessiert (und denke andere leser auch) ein wenig mehr ueber deine motivation und die geschichte dahinter zu erfahren...

    wen meinst du denn, wenn du schreibst:

    Zitat

    ...ich glaub dich aus irgend einem anderen forum zu kennen...

    ?

    falls mich, ich bin zur zeit nur im mini-forum aktiv. solltest du also einen mini dein eigen nennen (das auto! ;) ) waeren die chancen dort rechht gross...
    ansonsten war ich bis vor zwei jahren gross im ogame online spiel und dem dazugehoerigen forum aktiv...

    in polen war ich schon, allerdings nur in gdynia, gdansk und sopot als wir dort mitte der 90er mal einen filmdreh hatten...

    wenn du schon einige zeit in szczecin bist, dann hast du sicher die grosse segelschiff aktion vor zwei wochen dort mitbekommen... magda war da und hat eine menge schicker fotos mitgebracht...