[color=#333333]Immerhin setzt sich die polnische Regierung für seine (noch?) in Großbritannien lebenden Bürger ein ...
Auch schon früher hat sich vereinzelt die typisch britische Fremdenfreundlichkeit gezeigt ....
und aus anderen Postings:
Der politische Aspekt liegt m.E. unter anderem darin, dass hier ein weiterer Versuch gemacht wird, auf dem Rücken westlicher Toleranz, die Uhr – was die angestrebte Gleichberechtigung der Frau betrifft – zurückzudrehen.
Eine unserer Angestellten ..... Als ich mich darüber mit ihr unterhielt, verwies sie auf ihre Religion. Ich bat sie, mir die Kopftuch-Zwang-Stelle im Koran zu zeigen. Dazu war sie nicht in der Lage.[/color]
[color=#333333]Sag mal ... merkst Du noch irgendetwas oder glaubst Du den Schrott eigentlich, den Du hier so schreibst?
Du regst Dich über die "Fremdenfreundlichkeit" der Briten gegenüber den Polen im Land auf, gleichzeitig lässt Du aber jede Form von Verunglimpfungen gegen Moslems in Deutschland los. Geht´s noch?
Die angestrebte Gleichberechtigung der Frau hier in Deutschland soll zurückgedreht werden? Dass ich nicht lache, von wem denn? Von den wenigen Frauen mit Burka, Niqab oder Tschador? Lächerlich! Glaubst Du wirklich, eine deutsche Frau, unsere Gesellschaft würde sich so etwas gefallen lassen?
Und Deine Angestellte konnte Dir die entsprechende Kopftuch-Koran-Sure nicht benennen? Muss sie auch nicht! Warum sollte sie? Glaube ist etwas ziemlich Persönliches. Wenn sie diesen religiösen Standpunkt hat, hat sie ihn. Basta! Mal ganz abgesehen davon, dass es etliche Suren im Koran gibt, die tatsächlich "Kopftuch-mäßig" ausgelegt werden können. Oder eben auch nicht. Solche Stellen gibt es in der Bibel übrigens auch.
Schon mal darüber nachgedacht, dass das Kopftuch vielleicht auch aus einer Art von Tradition von den Frauen getragen werden könnte?
Mich würde einmal interessieren, ob Du bibeltechnisch auch so versiert bist, wie Du es allem Anschein nach beim Koran bist.
Mich kotzt dieses blöde Geschwafel um den Islam und das Christen- oder Judentum mittlerweile nur noch an. Als hätten wir keine anderen Herausforderungen in der heutigen Zeit!
Dieses Koransuren-Pingpong bringt uns alle nicht weiter. Es werden Suren hin- und hergeschoben, es wird argumentiert und interpretiert. Ohne Ergebnis.
Letztlich kommt es immer auf die Menschen an, die die Religionen leben. Und die allermeisten von ihnen wissen auch sehr gut, was richtig, was falsch ist. Gewalt zum Beispiel. Zu allen Zeiten war das schon so. Oder glaubst Du allen Ernstes, eine muslimische Familie vergießt andere Tränen bei dem gewaltsamen Verlust eines geliebten Menschen als ein Christ? Glaubst Du, eine muslimische Familie trauert weniger? Wie borniert muss man eigentlich sein?
In Europa sind Gottlose in einen Religionskrieg gezogen - der Westen hält sich für aufgeklärt, Moslems werden als rückständig gebrandmarkt. Mal wieder etwas Neues. Früher ging man in Abwehrstellung gegen die USA, dann gegen die Chinesen mit ihrer Arbeitswut, jetzt sind halt die Muselmanen dran.
Ich persönlich kenne mich mit der Scharia nicht sonderlich gut aus, nee - eigentlich überhaupt nicht. Eines weiß ich aber ganz sicher - wenn ein Idiot heute weder von Religion, noch von Politik irgendeine Ahnung hat - von der Scharia faselt er immer. Wenn´s um den Islam geht, ist plötzlich jeder Dorftrottel Spezialist für Glaubensfragen, den Islam und Orientalistik. Und plötzlich gibt es in jedem Internet-Diskussionsforum faschischtische Hetzer, die Original-Koransuren aus dem eff-eff zitieren können. Nur um zu beweisen, wie gefährlich, schrecklich und brutal der Islam doch ist.
Erinnert mich irgendwie an Eichmann´s Judenreferat im Reichssicherheitshauptamt, wo die Eifrigsten unter den Mördern sogar Hebräisch konnten und den Talmud besser kannten, als jeder Jude. Und heute? Die Moslemhasser können Koransuren zitieren, die einem Moslem sicherlich unbekannt sind.
Sicherlich - im Koran werden bestimmt einige unschöne Regeln stehen, keine Frage. Dies ist aber bei allen monotheistischen Religionen der Fall. Und je nach Lebenslage sucht man sich dann im eigenen Religionsbuch die passende Stelle heraus. Bin ich stark, nimmt man "Auge um Auge, Zahn um Zahn...", bin ich zu schwach, ist es halt ".. dann halt auch noch die andere Wange hin".
Bei all dem geht es letztlich nur um eines - das Alte bewahren. Bei Muslimen und Westlern. Beide wollen etwas bleiben, was sie nicht sind - die einen gläubig, die anderen aufgeklärt. Deshalb gibt es ständig Krach.
Aber zurück zum Islam und der Frage, ob dies eine besonders schlimme Religion ist.
Sicherlich nicht, das Christentum war als Mordmaschinerie effizienter!
Die Indianer in Südamerika, später in Nordamerika plattgemacht. Im Dreißigjährigen Krieg gegenseitig abgeschlachtet, später dann die Inquisition mit Scheiterhaufen und Folterkammern. Letztlich die beiden Weltkriege mit über 70 Millionen Toten. Waren das etwa keine Christen? Und Auschwitz. Waren das die Moslems?
Menschen morden unter Berufung auf ihren Glauben, in Nordirland taten Christen es noch bis in jüngste Zeit. Und das letzte Autodaf[/color][color=#333333]é, eine Ketzerverbrennung, die bei den frommen Christen schon fast Volksfestcharakter hatte, fand noch im Jahre 1826 statt.
Aber Menschen morden nicht, weil sie Christen oder Moslems sind. Menschen morden, weil sie Mörder sind. Immer schon. Deshalb gibt es auch ein Gebot, das da lautet " Du sollst nicht töten!". Ein Gebot "Iss dich satt", oder "Schlaf dich aus!" brauchen wir hingegen nicht.
Tatsache ist jedenfalls, dass der Islam vergleichsweise wenig auf dem Kerbholz hat. Vielleicht auch nur aus Mangel an Gelegenheiten.
Christen und Moslems? Ich glaube nicht, dass es da einen großen Unterschied gibt.
Obwohl - eine zweite Religion, die sich einen halbnackten, brutalst ans Kreuz genagelten und mit einer Dornenkrone malträtierten zur Ikone macht, muss man auf diesem Planeten erst einmal suchen.
So geht das aber immer - man will über den Islam reden und landet doch wieder beim Christentum. Daher vielleicht noch ein letzter Versuch. Zum Islam.
Nehmen wir einfach mal den 11. September 2001. Wer war´s? Wissen wir alle - Osama mit seinen abgedrehten Schergen. Peinlich nur - das Drehbuch als Vorlage zu diesem Horrorakt kam aus den USA! Mit dieser Szene endet nämlich Tom Clancy´s Bestseller "Ehrenschuld", sein Bestseller "Befehl von oben" beginnt sogar damit. Beide Thriller kamen in den Jahren 1994 und 1996 in die Bücherregale. Bei Clancy war es allerdings ein rachsüchtiger Japaner.
Was lehrt und das? Dieser Osama hat sich nicht nur amerikanische TV-Serien angesehen, er war zudem auch ein Fan von Clancy. Und vermutlich kannte er auch Filme wie "Erdbeben" und "Flammendes Inferno".
Und zum Schluß noch zur "Angst vor dem Verlust unserer Kultur". Wenn damit eine Kultur gemeint ist, in der man bereits Ende August damit beginnt, Weihnachtsdeko, Weihnachtsartikel und Weihnachtgebäck in die Geschäfte zu packen .... na, dann ist es mit der Kultur ja nicht so weit her.
Vielleicht sollten wir mal drüber nachdenken - wo uns der Islam am finstersten und archaischten erscheint, ist die Verwestlichung am weitesten fortgeschritten!
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