Beiträge von Darek

    [color=#333333]Stimmt natürlich, ist mir auch bekannt. Bleibt nur die Frage , ob man dies mit der Diskussion hier vergleichen kann.

    Damals ging es zwar nicht primär um das Thema der Sklaverei, war letztlich aber mit einer der tiefsten Streitpunkte. Die Frage, ob die Sklaverei grundsätzlich zulässig sei, führte ja voher schon zu immer wieder auftretenden Konflikten.
    Zudem wurde der von Dir angeführte Sezessionskrieg zwischen 1861 bis 1864 geführt - also fast 90 Jahre nach Gründung der USA 1776. Demnach hinkt der Vergleich also etwas.

    Trotzdem interessanter Einwand. Sollte man vielleicht mal weiter verfolgen den Gedanken. Und kann dann eventuell tatsächlich Parallelen finden. Was in diesem Falle allerdings nicht besonders vorteilhaft wäre - immerhin war der Sezessionskrieg die verlustreichste Auseinandersetzung, die die USA auf ihrem Territorium jemals erlebt hat.
    Sollten sich tatsächlich Gemeinsamkeiten finden lassen, wäre das umso schlimmer, bedeutet es doch tatsächlich, dass Politiker nichts aus der Geschichte gelernt haben.
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    [color=#333333]Ebenso existiert dieses Gebilde ja auch schon um einiges länger als die EU.
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    Stimmt schon Tommy, was Du schreibst.
    Worauf ich aber hinaus wollte, ist folgendes: Die "USA" existiert jetzt gerade erst einmal ca. 250 Jährchen, geschichtlich gesehen also ein Wimpernschlag. Und während sich vorher die dort ansässigen (Ur)Einwohner - die Apachen, Sioux, die Dakotas, Ponys und Cheyennen - mit Farbe im Gesicht und Mokassins an den Füßen gegenseitig die Köpfe abgeschlagen und Skalpe erbeutet haben, staunte in "Europa" bereits Galileo über den Lauf der Gestirne, kämpfte eine Spanische Armada gegen England um die Vorherrschaft auf den Weltmeeren und ein gewisser Luther nagelte seine Thesen an irgendeine blöde Kirchentür und murmelte die Sätze "Hier stehe ich, ich kann nicht anders."
    Es existierten Böhmen und Mähren, es gab die Habsburger, die Savoyen, die Tscherkessen.

    Sicherlich - die Zukunft ist nicht die Verlängerung der Vergangenheit. Trotzdem sollte man aber solch gewachsene Strukturen, unsere Geschichte mit all ihren Traditionen, Merkwürdigkeiten und Errungenschaften nicht einfach vergessen und so tun, als ginge es uns heute nichts mehr an.

    Wenn ich mich dann noch an den Satz eines Jürgen Trittin (Die Grünen) erinnere, der sich in der FAZ am 21.05.2012 zu der unrühmlichen Aussage hinreißen ließ: "Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr und das finde ich einfach großartig!", kann einem doch nur noch schlecht werden. Und man muss sich weiter die Frage stellen, von was für Leuten wir heute eigentlich regiert werden.
    Und es darf einem dann auch einmal die Frage gestattet sein, wie zum Teufel unsere Damen und Herren Politiker mit Recht die Integration von Zuwanderern fordern, wenn man sich selbst aber nicht mehr mit der eigenen Nation identifizieren darf?
    Zumal wir nicht vegessen sollten, dass diese Flüchtlingsströme ja nun nicht gerade überraschend gekommen sind, herrscht doch seit 1990 der "entfesselte Kapitalismus", wie die FAZ einmal geschrieben hat. Armut und Ausbeutung machen sich breit. Immer mehr und immer schlimmere Kriege überziehen seitdem unseren Planeten, die EU und ihre Politiker gehen nun aber nicht gegen die eigentlichen Fluchtursachen vor .... sondern gegen die Flüchtlinge - mit Militär und Zäunen!
    Da kann man doch nur noch sagen "Träum weiter, EU".
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    [color=#333333]Teil 2
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    [color=#333333]Aber die EU sei ja ein Erfolgskonzept, so ist ebenfalls überall zu lesen. Könne man ja daran sehen,dass arme Länder wie Albanien, die Ukraine, Georgien, Moldawien, der Kosovo oder Serbien beitreten möchten, was man ihnen auch nicht verdenken kann. Nur - kein wirtschaftlich erfolgreiches Land wird der EU jemals noch beitreten, so viel ist sicher!

    Und noch einen weiteren kruden Umstand gibt es in der EU: Italien hat einen Regierungssitz, England ebenfalls, Deutschland auch. Gilt übrigens auch für dieUSA. Nicht aber für die EU - die Eurokraten verteilen sich auf gleich drei Städte in drei Ländern, nämlich Brüssel, Luxemburg und Straßburg. Deutschland alleine kostet dieser Irrsinn jährlich über 50 Millionen Euro. Steuergelder, wohlgemerkt. Und durch diese "Troika" ist die EU unter anderem nach außen hin auch nicht besonders angesehen: ".... and you know, fuck the EU", an diesen Ausspruch können wir uns ja noch ganz gut erinnern.
    Aber was will man auch erwarten, wenn sich die Damen und Herren Eurokraten noch nicht einmal darüber einig wurden, wer von ihnen einem Obama als erster die Hand geben darf und sich der Präsident daher entschlossen hatte, seinen Besuch in der EU abzusagen.

    Welches Verständnis zur EU im Allgemeinen herrscht, sieht man auch an folgenderTatsache: Norbert Lammert als Bundestagspräsident rief am Tag der Deutschen Einheit 2012 zum Kampf für Europa auf und setzte dann noch einen drauf, indem er meinte, dass es ohne die EU keine deutsche Einheit geben würde!

    Wie bitte?

    Warum sollen die Bürger für einen dermaßen vertragsbrüchigen Moloch, für Bürgernähe, die nur in Propagandaschriften vorkommt, für ein erfolgloses Wirtschaftsmodell mit all seinen Banken- und Länder-Rettungsschirmen kämpfen? Auch hat ein Herr Lammert wohl vergessen, dass die Wiedervereinigung vom damaligen DDR-Volk erkämpft und von Russland unterstützt wurde, während wichtige Mitgliedsstaaten wie Frankreich und Großbritannien damals alles versuchten, um das zu verhindern.
    Frankreichs Zustimmung wurde erst mit der Aufgabe der D-Mark teuer erkauft. Mitterand´s Aussage damals: "Wenn der Euro nicht kommt, bedeutet das Krieg!"

    Ein weiterer Brüssel-Satz: "Wer nicht für die EU ist, hat nichts verstanden - und setzt den Frieden auf´s Spiel!" Ist mittlerweile auch abgedroschen und nervt nur noch. Haben wir den Frieden in Europa nicht vielleicht Adenauer und de Gaulle zu verdanken, die im Januar 1963 mit dem Elysee-Vertrag die Aussöhnung zwischen Deutschland und Fankreich besiegelten? Ist es nicht eher so, dass gerade heute innerhalb des so hoch gelobten Europas, der EU, alte Ressentiments wieder hochkochen, wie dieser Pegida-Irrsinn und die zunehmende Zahl an brennenden Asyl-Unterkünften zeigen?

    "Die EU .... ein klassisches utopisches Projekt, ein Monument der Eitelkeit von Intellektuellen!"
    , so Magret Thatcher in einem Radio-Interview beim ORF-FM4 am 14.9.2012.[/color]

    [color=#000000]Flüchtlinge: Europa muss Vorbild sein.[/color]
    Mit den Einwanderern eine neue demokratische Kultur erschaffen.
    [color=#000000]Autor : Yiftach Ashkenazi[/color]
    Quelle: Deutschlandradio Kultur

    [color=#333333]Teil 1[/color]

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    "Europa
    [gemeint ist hierbei vom Autor die EU] sollte die Flüchtlinge willkommen heißen und allen tatsächlichen Schwierigkeiten mit dem Ziel begegnen, mit den Einwanderern eine neue demokratische Gesellschaft zu erschaffen: gemeinsam erbaut von Menschen verschiedener Religionen, Kulturen und Gemeinschaften.", so heißt es in dem Artikel von Ashkenazi. Wie genau dies funktionieren soll, schreibt er allerdings nicht. Was eigentlich verwundert, hat er doch Geschichte studiert und müsste daraus einiges an Wissen besitzen.
    Aber helfen wir ihm einmal und schau´n, was es zum Thema EU so alles zu beleuchten gibt - ein paar kritische Gedanken und Fragestellungen zum Thema EU.

    Die EU ist eine Schicksalsgemeinschaft, so wird ja ständig erklärt. Und dass zusammenwachsen wird, was zusammen gehört. Dass kein Land im Stich gelassen wird. Alle für einen, einer für alle, also. Oder so ähnlich. Von den VSE ist die Rede, den Vereinigten Staaten Europas. Als positives Beispiel werden dann in einem Atemzug die Vereingten Staaten von Amerika genannt.
    Nur - die Realität zu verweigern kann eine Weile gut gehen, dann aber schlägt die Wirklichkeit umso brutaler zurück.

    Die EU ist eben nicht die USA. Europa ist keine Nation, keine Gemeinschaft - weder im kommunalen, noch im nationalen Sinn. Trotzdem wird ständig versucht, Staaten zusammenzuzwingen. Dabei sollte eigentlich allen klar sein - nichts wird unter Zwang zusammenwachsen. Zeigt uns auch die Geschichte. Müsste von daher also auch dem Autor Ashkenazi bekannt sein.
    So etwas gelang nämlich weder Cäsar, noch Napoleon. Und auch Karl- und Alexander der Große sind mit diesem Traum grausam gescheitert: Die Kulturunterschiede waren einfach zu groß.

    Weitere Beispiele finden sich auch im Mittelalter, als Prinzessinnen im Interesse des Adels zwangsverheiratet wurden - alle diese Bündnisse waren dann anschließend von kurzer Dauer.
    Dabei müssen wir noch nicht einmal so weit in der Geschichte zurückgehen: Was wurde denn z.B. aus den UdSSR, aus Jugoslawien, dem Irak? Oder aus dem Konstrukt Österreich-Ungarn?

    Anders als in den USA, wo es quer durch das Land ein Zugehörigkeitsgefühl gibt, existiert so etwas in Europa nicht. Letten oder West-Ukrainer wollen keine Russen sein, ein Kosovare wird immer ein Kosovare sein wollen, er will niemals ein Serbe sein. Und ein Süd-Tiroler wird niemals ein Italiener sein, obwohl sein Pass ihm etwas anderes erzählt. Er betrachtet sich auch heute eigentlich immer noch als ein Tiroler.
    Ganz extrem wird dies teilweise bei den Nord-Europäern deutlich, fühlen sie sich doch oftmals eher den Kanadiern oder sogar den Australiern näher, als so manchem EU-Bürger.
    Die Deutschen, die Briten, die Spanier oder auch andere werden niemals ihre nationalen Identitäten aufgeben, so gerne sich das viele Eurokraten auch wünschen. Dies schaffen ja noch nicht einmal die Belgier, die unfähig sind, sich auf kleinstem Raum zu integrieren.

    Doch soweit müssen wir gar nicht reisen, um Unterschiede zu sehen, bleiben wir einfach in Deutschland. Von den 16 Bundesländern gelten derzeit lediglich 3 als Geberländer - nämlich Hessen, Bayern und Baden-Württemberg. Dass diese die restlichen 13 Länder unterstützen müssen, passt denen mittlerweile überhaupt nicht mehr, weswegen auch eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht angedacht wird.

    Wenn nun aber schon bereits Bürger in einem einzigen Land nicht füreinander einstehen (wollen), wie bitteschön kann dann Brüssel den EU-Bürgern zumuten, für andere Länder einzustehen?
    Seien wir doch einmal ehrlich - ein Rumäne wird sich niemals für einen Dänen, kein Malteser für einen Polen und auch kein Franzose und erst recht kein Grieche wird sich für einen Deutschen [/color][color=#333333]verantwortlich fühlen.

    "Wir müssen die Menschen mitnehmen!", "Wir sind für die Bürger da!" und "Bürgernähe ist für uns wichtig!" - solche Phrasen hört man von träumenden EU-Phantasten ständig. Wahr ist allerdings etwas völlig anderes.
    Wann endlich begreifen die Eurokraten in Brüssel und Straßburg, in den Hauptstädten Europas, dass man einen Staatenverbund mit über 500 Millionen Menschen, mit unterschiedlichsten Kulturen, Sprachen, Mentalitäten, Wirtschaftsgefügen, Weltanschauungen und Lebensweisen nicht wie einen Kleinstaat steuern kann? Die EU besteht mittlerweile aus 28, teilweise extrem unterschiedlichen Staaten und es sollen noch weitere hinzukommen.

    Aber wir sind nicht die USA! Die Menschen dort sprechen weitestgehend die gleiche Sprache, haben weitetsgehend die gleiche Vergangenheit, besitzen eine nationale Identität. Das gesamte Land feiert mit Inbrunst den Nationalfeiertag am 4. Juli, ihren Independence Day.
    In Europa? Fehlanzeige. Wer von uns kennt denn schon den Europatag, den 9. Mai? Oder gar die Europa-Hymne?

    In der EU herrschen - im Gegensatz zu den USA - 24 Amtssprachen, 506 Sprachkombinationen mit drei unterschiedlichen Alphabeten - nämlich Latein, Griechisch und Kyrillisch. Wir benötigen für dieses babylonische Sprachgewirr über 2.000 Dolmetscher, Millionen Euro für Simultan- und andere Übersetzungen mit abertausenden Tonnen Papier!
    Aber, wie heißt es doch so schön aus Eurokratenmunde: "Die EU und der Euro sind das Instrument, um alle Europäer in ein goldenes Zeitalter zu führen!" Selten so gelacht! Erinnert mich irgendwie an blühende Landschaften, die man uns versprochen hatte.

    In einer EU-Broschüre heißt es: "Gemeinsame Rechte und Werte erzeugen ein Zusammengehörigkeitsgefühl unter Europäern. Um nur ein Beispiel zu nennen - alle EU-Staaten haben die Todesstrafe abgeschafft!"
    Und ein gewisser Martin Schulz, seines Zeichens Präsident des Europa-Parlaments meinte anlässlich der Karls-Preis-Verleihung im Mai 2015: "Wir haben Menschenrechte und Pressefreiheit, aber keine Todesstrafe oder Kinderarbeit. Warum sind wir darauf nicht stolz?"
    Toll! Gut, dass ich Europäer bin. Wenn das alles ist ....

    Dass wir heute aber innerhalb der EU mit Problemen zu kämpfen haben, die es vor der EU nicht gab, dass es der Gesellschaft an Kreativität und Ansporn fehlt, dass wir ein enormes Wegschmelzen einer Kaufkraft schaffenden Mittelschicht haben, die Kluft zwischen Armut und Reichtum immer größer wird, wir innerhalb der EU mit einer ständig wachsenden Jugendarbeitslosigkeit zu tun haben, dass es überall im morschen Gebälk der EU knirscht und Schulden, Korruption sowie Verschwendung von Steuergeldern nur eine Richtung kennen - nämlich nach oben und sich der Wohlstand gleichzeitig in die entgegengesetzte Richtung bewegt, dass wir in etlichen Ländern eine Massenarbeitslosigkeit haben, die Euro-Krise den Bürger mit Milliarden-Haftungen für westliche Länder beutelt - all das sind wahrscheinlich nur Kollateralschäden.
    Jetzt ganz aktuell droht David Cameron mit einem EU-Austritt und Katalonien will sich von Spanien abspalten und beschließt die Unabhängigkeit! Tolles Europa! Ich kann mich nicht erinnern, dass z.B. Florida, oder Utah, oder Texas, oder Wyoming den USA jemals mit einem Austritt gedroht haben.

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    [color=#333333].... für den Satz: "Wie geht es Deinem Herzen?" oder[/color][color=#333333] "Was macht das Herz?"[/color][color=#333333]
    Gedacht als Frage nach einer Herz-OP, die aber schon einige Zeit zurückliegt.

    "Jak jest twoje serce?" ist von mir wahrscheinlich ziemlich naiv übersetzt, oder? :evil:
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    [color=#333333]... dass wenn Du 1 paar Schuhe hast, es bereits 2 Gegenstände sind ...
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    [color=#333333]Ist das wirklich so?
    Mir hat man mal erklärt, dass Schuhe Rudeltiere sind, die könne man einfach nicht als Einzeltiere halten.

    Na ja, zugegeben - die Person, die mir das erklärt hat .... war weiblich :D
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    [color=#333333]... eine Prämie. Diese sollte sich natürlich danach richten, was vollbracht wurde, also je größer die Leistung, umso höher die Prämie ...[/color]

    [color=#333333]Hm .... und wer beurteilt dann, welche Leistung gut, welche schlecht ist?
    So etwas ist immer Ansichtssache.[/color]

    [color=#333333]Wären wir jetzt in der Schule, würde ich sagen - sei doch nicht so naiv, Tommy! ;)

    Viele Politiker, auch und gerade im EU-Parlament, leben so richtig schön nach dem Grundsatz von Wilhelm Busch: "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt´s sich völlig ungeniert".

    Es ist seit langem bekannt, dass gerade die EU-Politiker eine große Leidenschaft für die EU-Politik haben, denn wer es in den Kreis der EU-Erlauchten schafft, hat finanziell ausgesorgt. Europäische Steuerzahler ermöglichen den Abgeordneten ein Leben voller Privilegien und Annehmlichkeiten - weitestgehend unkontrolliert. Es ist ein Leben wie im Tollhaus.

    Nur äußerst selten fallen Abgeordnete wegen extremer Faulheit, Betrügereien oder skandalösen Äußerungen auf.
    Im Jahre 2008 fiel ein EU-Politiker (Ernst Strasser) auf die geschickte Frage eines Reporters herein und antwortete ihm: "Die meisten Parlamentarier sind so faul wie ich. Die ganze Arbeit machen die Mitarbeiter, ja."

    Und bereits 1996 berichtete ein englischer TV-Sender über das skandalöse Treiben von Abzockern und Betrügern im EU-Parlament:
    EU-Abgeordnete aus verschiedenen Ländern hatten sich z.B. Freitagmorgens in die Anwesenheitsliste eingetragen, nur um die 304,-- EUR Sitzungsgeld zu bekommen, um dann nach Leistung der Unterschrift blitzschnell in Richtung Wochenende abzuzischen. Auch innerhalb der Woche wurde dieses Treiben beobachtet - rein ins Parlament, Unterschrift, ab in die Freizeit.

    Brüssel, die Lobbyisten - all das korrumpiert sehr schnell. Es mangelt in Brüssel an ethischem Verhalten. Und auch an Selbstachtung und Integrität. So viel ist mal sicher.

    Adenauer sagte einmal, dass "Politiker sein heißt, seinem Land zu dienen". Für Politiker heißt es heute aber zunehmend, "an seinem Land zu verdienen".

    EU-Abgeordnete verdienen - und zwar unabhängig von der fachlichen Kompetenz oder Leistung (das muss man sich einmal vorstellen!) monatlich knappe 8.000,-- EUR. Hinzu kommt eine allgemeine Kostenvergütung von ca. 4.300,-- EUR, zuzüglich monatlich über 21.000,-- EUR Zuschuss für notwendige Mitarbeiter in Brüssel, Straßburg oder dem entsprechenden Heimatland.
    Weiter kommt noch das bereits erwähnte Tagungsgeld von 304,-- EUR hinzu, sowie eine Residenz-Zulage in Höhe von 15% des monatlichen Grundgehalts, eine monatliche Aufwandsentschädigung von 607,-- EUR, plus KIndergeld von 300,-- EUR pro Kind. Und dann wäre da auch noch der Urlaubsanspruch von mehr als 10 Wochen.

    Hinzu kommt: Nach nur 16 Jahren Amtszeit für die EU ist bereits der Höchstsatz der EU-Rente erreicht: 70% des letzten Gehalts. Für die meisten Lebenszeit-Beamten der EU bedeutet dies eine monatliche Rente von über 10.000,-- EUR!

    Während die EU-Bürger angehalten sind, den Gürtel ständig enger zu schnallen, Opfer zu bringen und Wasser zu trinken, trinken die Damen und Herren EU-Parlamentarier Champagner.

    Wir leben in einem Zeitalter der absoluten Massenverblödung!!!![/color][color=#333333] Aber Hauptsache man weiß, wer Deutschlands nächstes Top-Model wird ...

    [/color][color=#333333]Wer mehr wissen möchte, dem empfehle ich das Buch von Sven Kesch - "EU .... Kurs halten bis zum Untergang Europas. Unglaubliche Erfolgssgeschichten aus dem Brüsseler Tollhaus ".

    Und hier gibt´s auch ´ne kleine Info:
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/06/27/eu-…fragen-stellen/
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    [color=#333333]Habe zu dem Kommentar mal eine Frage:
    Im Artikel wird davon gesprochen, dass bei der Wahl 2007 viele Wähler durch die Kaczynski-Brüder verschreckt wurden, weil sie eine "Vierte Republik" ausrufen wollten.

    Was aber bedeutet dieser Begriff "Vierte Republik"? Ich kann damit irgendwie nichts richtiges anfangen. Und warum wurden die Wähler dadurch verschreckt :mysli
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    Vielleicht sollen genau diese eben keine Beachtung finden...[/color]

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    :okok :luzik
    Ist genau die gleiche Situation, wie bei der letzten Fussball-WM. Damals wurden Gesetze im Sekundentakt durchgepeitscht und (fast) keiner hat´s gemerkt.
    Und im Moment stehen auch wieder brisante Themen auf dem Plan - TTIP, CETA, Glyphosat-Neuzulassung, Vorratsdatenspeicherung .... [/color]

    [color=#333333]Angela Merkel hat am Donnerstag erneut alle EU-Mitgliedsstaaten zur Teilnahme an der Aufnahme von Flüchtlingen aufgefordert,[/color]


    [color=#333333]Ist doch logisch - immerhin will sie die erste UN-Generalsektretärin werden, zum anderen ist sie für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. [/color][color=#333333]Hierfür muss sie sich weltweit empfehlen, die Grenzen öffnen, die Griechen retten .... [/color][color=#333333]ihr Handeln ist also nachvollziehbar: Es geht wie immer um Machtinteressen und Profilierungssucht.


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    Ich bin nicht blauäugig, Darek - falls Du das mit der Ansprache "Liebste Renia" meinst ... ;)

    [color=#333333]Liebste ReniA, so etwas käme mir nie in den Sinn :luzik

    [/color]

    [color=#333333]Wir alle müssen uns aber gegen die Pegidas und Nazis wehren!

    Jeder Mensch ist es wert, Hilfe zu bekommen. [/color]

    [color=#333333]Da sind wir uns einig. Ich hatte ja auch lediglich geschrieben, dass ich dem Thema mittlerweile etwas differenzierter gegenüberstehe. [/color]

    [color=#333333]Liebste ReniA,

    Deine Geschichte über den 6-jährigen Jungen macht betroffen, gar keine Frage. Wir können heute nur froh sein, dass wir in weitestgehend ruhigen Zeiten leben. Zumindest, was Deutschland anlangt.
    Und ich glaube auch, dass sicherlich fast jeder von uns solch eine Geschichte kennt, die irgendwo im Familienkreis exisitiert.
    Trotzdem bin ich mittlerweile aber etwas distanzierter bei dem Thema der Flüchtlinge. Zumal mir diese Berichterstattung langsam auf die Nerven geht. Es gibt außer diesem Thema noch etliche andere Dinge, die draussen in der Welt passieren, die im Moment aber kaum Beachtung finden.

    Zudem sollte man auch eines nicht vergessen - die Situation heute ist sicherlich nicht zu vergleichen mit der Situation nach dem 2. WK. Ich glaube, Du hattest vor einiger Zeit einmal den Satz gepostet, dass es damals in Deutschland 15 Millionen Flüchtlinge gab und Deutschland das auch verkraftet hätte.
    Stimmt. Weitestgehend zumindest.

    Vergessen sollte man dabei aber eines nicht:
    Diese Flüchtlinge waren zwar - wie die Flüchtlinge heute - ebenfalls oftmals krank, physisch und psychisch heruntergekommen, sozial entwurzelt und abgerissen. Viele von ihnen waren lungenkrank (zur Bekämpfung der daraus resultierenden Seuchen setzten US-Sanitäter damals tonnenweise DDT-Pulver ein, wodurch viele Flüchtlinge dann gestorben waren), es wurde vergewaltigt, massakriert und schikaniert.

    Allerdings, und das ist ein entscheidender Faktor, kamen diese 15 Millionen Flüchtlinge alle aus ehemals deutschen Gebieten, sie flohen aus dem heutigen Gebiet von Polen, aus der Tschechoslowakei, aus Ungarn, Jugoslawien und Rumänien. Darunter waren nun nicht nur Flüchtlinge, die vor der Roten Armee in Richtung Westen flohen, es waren auch Millionen ehemals Evakuierte und Soldaten, die nach Hause kamen. Und Zentausende Kinder kamen zurück aus der Kinderlandverschickung. Alle aber hatten weitestgehend etwas gemeinsam - die deutsche Sprache! Zudem deutsches Kulturgut und die christliche Religion.

    Und genau hier liegt der Unterschied zu den heutigen Flüchtlingen. Abgesehen von einer völlig anderen Sprache, befinden sich diese Flüchtlinge heute in einem ihnen weitestgehend unbekannten Land mit anderen religiösen Ansichten, anderem Kulturverständnis, mit anderen Sitten und Gebräuchen.
    Dass es allein deswegen zu Reibereien und Spannungen innerhalb einer Gesellschaft kommen muss, ist zwangsläufig. Da nutzt leider auch keine noch so soziale und humanitäre Ansicht.

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    [color=#333333]Nachtrag zu meinem Posting von 12:47, hatte ich noch vergessen:

    Der Name Dirk Niebel (FDP) sagt einigen noch etwas, oder? War ja bis Dezember 2013 Bundesminister für "wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung". Der Mann, der wegen seines fliegenden Teppichs mit den Zollbehörden Probleme bekommen hatte. Und genau dieser Mensch ist seit Januar 2015 Cheflobbyist .... beim Rüstungskonzern Rheinmetall!
    Noch Fragen! [/color]

    [color=#333333][color=#333333]Hm .... Spitzfindigkeiten bringen uns bei dem Thema sicherlich nicht weiter.
    Zudem - auch Russland bekommt von uns jede Menge gewaltverherrlichendem Zeugs: 2014 gab es Export-Genehmigungen nach Russland in Höhe von über 4 Milliarden EUR. Darin enthalten waren:
    Handfeuerwaffen,
    Munition,
    militätische Ketten- und Radfahrzeuge,
    Explosiv- und Brennstoffe,
    Kriegsschiffe,
    militärische Elektronik,
    Herstellungsausrüstung zur Produktion von Rüstungsgütern,
    entsprechende Technologie

    Wieviel davon dann wiederum in anderen Ländern landet .... wer weiß das schon.[/color]


    [/color]

    [color=#333333]Vielleicht etwas zu schnell erklärt wenn es sich um syrische Flüchtlinge handelt:
    Assad kauft zu fast 100% bei Putin ein ... [/color]

    [color=#333333]
    Und auch in Richtung Syrien gab es im letzten Jahr Export-Genehmigungen im Wert von mehr als einer Milliarde EUR (1.120.656) für Rüstungsgüter, nämlich für:
    militärische Ketten- und Radfahrzeuge,
    Reizstoffe,
    ABC-Schutzausrüstung

    Von daher - so ganz weit hergeholt ist meine eingestellte Karrikatur also nicht.

    Quelle:
    http://www.welt.de/politik/deutsc…iegswaffen.html
    [/color]

    [color=#333333]Aha, vielen Dank für die Info. Bei der mir allerdings wieder so langsam das Blut kocht. Wenn der Inhalt des Buches tatsächlich in solch einem Stil geschrieben sein sollte.

    Nachdem, was wir heute (und eigentlich auch schon damals) wissen, war der gesamte A-H1N1-Zirkus ein riesengroßer Schwindel, worauf ich hier jetzt aber nicht mehr eingehe. Hatte ich zum damaligen Zeitpunkt schon zur Genüge getan. Und hatte dabei ja auch recht mit meinen Aussagen und Hinweisen.
    Aber zur Info um die damaligen Hintergründe, hier einmal drei kurze youtube-Filmchen:

    Mitschnitt der Rede von Ewa Kopacz, damals polnische Gesundheitsministerin: https://www.youtube.com/watch?v=rkQM_EUaK-c
    Filmbeitrag der ARD in der Sendung Odysso - "TAMIFLU - der Milliardenbetrug": https://www.youtube.com/watch?v=APt4D3nXeQE
    Filmbeitrag vom ZDF in der Sendung FRONTAL - "Schweinegrippe - falscher Alarm": https://www.youtube.com/watch?v=hX_obEugtls

    [/color]
    [color=#333333]Verwunderlich ist das Erscheinen des Buches zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht, wird doch seit längerem mal wieder ein Hype um die Masern-Impfung gemacht.[/color]