Beiträge von Darek

    [color=#333333]Zustimmung von mir, sehe ich genauso. Meine Antwort zum Posting von maclinux sollte auch nur ein Hinweis sein, dass längst nicht alle Polen hier mit einem enormen Akzent `rumlaufen.
    Meine Identität auch im Ausland zu bewahren, mir meiner Wurzeln bewußt zu sein, ist, glaube ich, auch ziemlich normal. Dagegen kann eigentlich niemand etwas haben.

    Und ich persönlich habe absolut nichts gegen einen Akzent. Macht den Gesprächspartner eventuell nur noch um einiges interessanter. Und in manchen Fällen kommt "Urlaubsstimmung" auf.
    Ich kenne einen Außendienstler, der super Umsätze einfährt, nur weil sich seine Kunden an irgendeinen Urlaub erinnert fühlen, wenn sie mit ihm sprechen. Dieser Mensch hat einen enormen österreichischen Dialekt[/color] :D

    [color=#000000]Bereits ab einen alter von über 12 Jahren bleibt ein Dialekt, wenn man erst danach mit der deutschen Sprache
    anfängt diese zu sprechen.
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    [color=#333333]Sorry, da muss ich widersprechen. Ich kenne Polen. die erst im Alter von 20 bzw. 22 Jahren nach Deutschland gezogen sind, kein Wort Deutsch sprechen konnten und hier studiert haben. Heute sprechen sie nicht nur ein besseres Deutsch als viele Deutsche, es ist auch kein Dialekt zu hören. Auch Grammatik und Orthographie sind einfach perfekt.

    Ich denke, dass es auf die jeweiligen Umstände ankommt, unter welchen die Polen hier in Deutschland leben. Habe ich viel Kontakt mit "Studierten", die mich immer wieder korrigieren, lerne ich vielleicht etwas besser eine andere Sprache.
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    [color=#333333] rebissimon
    Na ja, ich glaube, Du solltest zunächst einmal erklären, wie Du den Begriff Wohlstand definierst. Und welche Länder meinst Du, die ohne stabile und wachsende Wirtschaft am Boden liegen?

    Auf Dein Beispiel mit der Fliegerei möchte ich aber trotzdem schon mal eingehen, da Deine Sichtweise m.E. etwas verzerrt ist. Grundsätzlich kann ich bei einem verbesserten Treibstoff- / Passagierverhältnis nämlich definitiv kein Wachstum erkennen. Wo soll das sein? Du kannst doch nicht allen Ernstes annehmen, dass durch ein höheres Flugaufkommen mehr Wachstum entsteht.
    Zudem ist es Augenwischerei, mit sinkendem Treibstoffverbrauch pro Passagier ein steigendes Passagieraufkommen zu rechtfertigen. Wo ist denn da der Vorteil? Was bringt es, wenn ich auf der einen Seite weniger verbrauche, auf der anderen Seite aber mehr Flugbewegungen zu verzeichnen sind?[/color]

    [color=#333333]Und zum Thema der Entkoppelung von Wachstum und Umweltzerstörung / Ressourcenverschwendung einmal folgendes:

    [/color][color=#333333]Für den Flugzeugbau werden heute enorme Mengen an Verbundmaterialien verwendet - Aluminium-Silizium-Legierungen zum Beispie[/color]l. [color=#333333]Oder Karbon-Verbindungen.
    Karbonfasern bestehen letztlich aus nichts anderem als Erdöl, sie benötigen im Herstellungsprozess Temperaturen von bis zu 2.500 °C. Eine enorme Menge Energie, die dafür verwendet wird.

    Und hast Du Dir einmal angesehen, welche sozialen und vor allem auch ökologische Schäden die Aluminium-Gewinnung anrichtet? Mal ganz abgesehen davon, dass auch für die Alu-Herstellung enorme Energiemengen benötigt werden.
    Für den Bauxit-Abbau (Bauxit ist der Vorstoff zu Aluminium) werden brasilianische Regenwälder und sibirische Urwälder gerodet, ganze Landstriche unter Wasser gesetzt, es fallen hochgiftige Schwermetallschlämme (Rotschlamm) an, sowie stark ätzender Fluorwasserstoff, klimaschädliche Fluorkohlenwasserstoffe, Kohlenmonoxid und Schwefeldioxid, beide Mitverursacher von saurem Regen. Im Wasser gelöst schädigen Aluminium-Ionen die Tiere und Pflanzen, Menschen reagieren hochallergisch - Atemwegserkrankungen, Hauterkrankungen, Knochenschäden (Fluorose) sind nur einige Beispiele für Erkrankungen, an denen die Menschen dort leiden und sterben. [/color]
    [color=#333333]Brasiliens wichtigste Bauxitmine liegt mitten im unberührten Amazonas Regenwald. [/color][color=#333333] Die Einleitungen in den nahe gelegenen See Lago Batata verschlammten
    diesen vor 20 Jahren so stark, dass das Ökosystem kippte und der See abstarb. Und noch heute werden hier jährlich 100 Hektar Wald für die seit 1979 existierende Mine gerodet. [/color][color=#333333]Und das alles, damit wir hier im Wohlstand leben? (Und z.B. schöne glänzende Alu-Felgen unser Eigen nennen oder kreuz und quer durch die Gegend fliegen können.) Ist doch lächerlich![/color][color=#333333]

    Gleiches gilt für den Silizium-Abbau. [/color][color=#333333]
    Die größten Lithium-Vorkommen befinden sich im sogenannten „Lithium-Dreieck“ zwischen Bolivien, Argentinien und Chile.
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    [color=#333333]Der Lithium-Abbau z.B. im Salar de Atacama in Nord-Chile, wirkt sich direkt auf die Wasserreserven aus. Die Förderung der Lake aus dem Grundwasser bedingt das Sinken des Grundwasserspiegels und der Salzfelder.
    Die für den Transport der Materialien verwendeten LKW verursachen eine beträchtliche Luftverschmutzung, worunter die Landbevölkerung leidet. Zudem entstehen bei der Lithium-Förderung enorme Staubwolken mit hohen Mengen an Mineralien, die auf die Weideflächen und Schutzgebiete gelangen. Der Staub bringt Gesundheltsprobleme für die Bevölkerung mit sich, er verschmutzt Böden und Wasser.
    [/color][color=#333333]Und da die Lithium-Fabriken alle dort gebaut wurden, wo zuvor unberührte Naturlandschaften waren, beeinflusst die Aktivität der Menschen in und um die Fabriken
    (beispielsweise Lärm, Straßen, Verkehr, Maschinen und Personal) stark die Ökosysteme und biologischen Korridore. Dies bedingt das Aussterben von idigenen Pflanzen- und Tierarten sowie Erosionen. Zudem werden seit jeher von Viehherden genutzte Routen blockiert und für das Vieh unpassierbar gemacht.
    Entkopplung zwischen Wachstum und Umweltzerstörung? Kann ich nicht erkennen.
    Übrigens auch nicht beim Konzern Nestle und der Produktion seines "Pure Life Water". Und auch nicht bei Ferrero und seiner "schmutzigen Schokolade" für Nutella, wo für die Palmöl-Gewinnung Kinderarbeit existiert und unter massiver Gewaltanwendung Menschen vertrieben und ihre Dörfer plattgemacht werden, nur um Anbauflächen für das benötigte Palmöl zu bekommen.
    Und auch nicht bei Pharma-Unternehmen, die in den Schwellenländern mit mafiösen Methoden Menschen zu Medikamentenversuchen rekrutieren, weil´s dort so schön billig ist und dort so gut wie keine ethischen Kontrollen stattfinden.
    Das alles für den Wohlstand?
    [/color]
    [color=#333333]Damit wir hier im Wohlstand leben können, verbraucht die EU 1,5 mal mehr Landfläche, als sie besitzt. Wir sind dadurch mehr von Landflächen im Ausland abhängig als jede andere Region der Welt. Wir leben auf großem Fuss. Für unseren Wohlstand.[/color]
    [color=#333333]Dieser enorme Bedarf an Flächen erhöht die Nahrungsmittelpreise, verstärkt die illegale Aneignung von Land (dem so genannten Landgrabbing), wirkt sich negativ auf Artenvielfalt und Klimawandel aus und verschärft die sozialen Ungleichheiten!
    [/color]
    [color=#333333]Bei all dem soll also Wachstum mehr Wohlstand bringen? Wem denn? [/color][color=#333333]
    Wir leiden längst keine materielle Not mehr, sind aber durch eine lange Periode von Wirtschaftswachstum und materieller Wohlstandsmehrung wachstumssüchtig gworden wie Menschen, die durch den anhaltenden Gebrauch von Arzneien medikamentensüchtig geworden sind. Dass dadurch die Lebensgrundlagen aller beeinträchtigt werden, wird heute eigentlich nur noch von besonders Uneinsichtigen bezweifelt. Für alle anderen sind die Belege nämlich einfach nur noch erdrückend: weiträumige Bodenerosionen, Weltmeere, die mit Schadstoffen nur so überfrachtet sind, rapider Artenschwund, schrumpfende Waldgebiete (siehe Amazonas), radioaktive Verstrahlung ganzer Landstriche und klimatische Veränderungen, die in kürzester Zeit die Wachstumserfolge der letzten 200 Jahre wieder zunichte machen könnten.

    [/color][color=#333333]Wenn also nicht endlich ein Umdenken stattfindet, werden diese Konflikte weiter zunehmen. Da ist es dann nur noch ein kleiner Schritt zu einer allmählich ent-friedeten Gesellschaft. Dann heißt es goodbye geliebter Wohlstand.
    [/color]

    Auch nicht schlecht - da nehme ich als Häuslebauer einen Fremdwährungskredit auf, um von niedrigen Zinsen zu profitieren und wenn´s dann schief geht, sollen andere dafür gerade stehen?
    Wer mit dem Gedanken spielt, Fremdwährungskredite aufzunehmen, sollte sich eigentlich im Klaren darüber sein, dass diese Art von Geldgeschäften auch Risiken birgt.
    Oder habe ich da jetzt irgendetwas falsch verstanden?

    Nun, was da in der Ukraine passiert, ist ganz klar eine Tragödie. Dennoch ist es wichtig, dass Griechenland (und die Banken) gerettet werden, denn ohne Wachstum kein Wohlstand, und dann wären wir die Nächsten, die arm werden.

    Na ja, mein Lieber, da hast Du Dich aber ganz schön weit aus dem Fenster gelehnt.

    Ohne Wachstum kein Wohlstand? Diese immer wieder gern getätigte Aussage ist mittlerweile zigfach widerlegt:
    Wirtschaftswachstum verschlingt nachweislich immer größere Mengen an Ressourcen, zerstört damit die Umwelt und sorgt für eine soziale Schieflage.
    Die Kluft zwischen Arm und Reich wird seit Jahren immer größer, von einem Wirtschaftswachstum profitieren einige wenige, der Rest schaut in die Röhre.
    Denken wir doch nur mal an die Diskussionen über die Managergehälter.
    Die Gruppe der Reichen rekrutiert sich aus sich selbst, die Eliten haben sich eingerichtet in einer Welt, in der man sich nur noch gegenseitig auf die Schultern klopft - Korruption, Kumpanei, Steuerflucht und Größenwahn gehören zu deren täglichen Leben.

    Hat ja sogar Andrea Nahles, unsere schräg singende Ministerin erkannt - "... ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt ..." (das war denn aber auch schon alles, was diese Frau, außer dem Verleugnen der Realität, bis heute so zustande gebracht hat.)
    Gleichzeitig kämpfen wir gegen Arbeitslosigkeit, "Otto-Normal-Bürger" wird immer unzufriedener, ist politisch inaktiv oder wählt Protestparteien.

    Wirtschaftswachstum gilt für manche als Synonym für Fortschritt. Und für Wohlstand. Wohin uns das letztlich aber geführt hat, können wir tagtäglich sehen.
    Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wurde bisher immer als Indikator für Fortschritt verwendet. Dieses Konzept hat in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vielleicht ganz gut funktioniert. Da Wirtschaftswachstum heute aber zu beträchtlichen ökologischen und sozialen Nebeneffekten wie Umweltzerstörung oder psychischen Belastungen führt, wird das BIP als Fortschrittsmesser immer mehr in Frage gestellt.

    Und zum Thema Bankenrettung braucht man heute eigentlich nichts mehr zu sagen, die Occupy-Bewegung hat dies schon zur Genüge getan und tut es immer noch.

    Dein Wunsch bezüglich einer Verringerung des weltweiten (ich drücke es jetzt einmal so aus) Rüstungspotentials zum Wohle der Ärmsten dieser Welt, kann ja wohl nur als frommer Wunsch gesehen werden.
    Leider.
    Kein politisch Verantwortlicher hat auch nur das geringste Interesse daran, hierbei etwas zu ändern. Kann man z.B. sehr schön bei der Entwicklungshilfe sehen. Milliarden wurden in den letzten 50 Jahren verpulvert, ohne an der Misere der Dritten Welt auch nur einen Deut zu ändern. Ist nämlich nicht gewollt. Mit Hilfe der Entwicklungshilfe können diese Länder herrlich unter Druck gesetzt werden, was UNSERE wirtschaftlichen Interessen betrifft.

    Also aufwachen - erst wenn wir es als Gesellschaft lernen, unsere Zukunft nicht mehr einem abstrakten Wirtschaftssystem anzuvertrauen, das den meisten ohnehin keine Vorteile bringt, können wir den Missbrauch abschaffen, unter dem wir alle leiden.

    [color=#333333]Macht doch mal Urlaub in Albanien, Syrien, Kongo, Nigeria und vielen anderen Staaten! Nach dem Urlaub sieht man die bösen Wirtschaftsflüchtlinge mit anderen Augen.
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    [color=#333333] :okok

    Dazu mal eine kurze Info zur Lage in Belarus / Weißrussland. Ich bekomme mehr oder weniger regelmäßig Informationen zu den dortigen Zuständen, da ich eine ehrenamtliche Hilfsorganisation unterstütze, die krebskranke Waisenkinder und alleinstehende Mütter mit krebskranken Kindern in Gomel unterstützt.
    Gomel liegt ca. 120 km nördlich von Tschernobyl.

    Nach neuesten Erkenntnissen der dort behandelnden Ärzte, gibt es in letzter Zeit eine erschreckend hohe Zahl neuer, an Krebs erkrankter Kinder. Ursache sind zahllose Haarrisse in der Hülle des zerstörten Reaktors, durch die kontinuierlich Radioaktivität entweicht. Damit verbunden ist eine ebenfalls erschreckend hohe Sterblichkeitsrate bei Kindern bis ins Alter von 17-18 Jahren.
    Leute, da sterben Kinder! In Europa, nicht in Taka-Tuka-Land!

    Jedes 3. Kind in Weißrussland erkrankt an Krebs - bösartige Nieren-, Lungen-, Milchdrüsen- und Harnblasentumore, sowie Leukämie, Anämie und Knochenkrebs!!
    70% aller Kinder in Weißrussland sind krank - Herz und Gefäßerkrankungen, Diabetes, Immunsystemschwäche, Starerkrankungen, Muskel- erkrankungen!!

    Der völlig desolate Staat ist nicht einmal in der Lage, die Grundbedürfnisse der Bevölkerung zu befriedigen, geschweige denn, für die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen des GAU´s aufzukommen.
    In vielen Kliniken fehlt zum Beispiel der Mundschutz. Diese Dinger kosten bei uns gerade einmal 2-3 Cent pro Stück. Ist dort aber zu teuer. Gibt´s daher nicht.
    Was aber viel schlimmer ist - die Kinder müssen unsägliche Schmerzen ertragen, wenn bei ihnen nach einer Chemotherapie Knochenmarks-
    punktionen vorgenommen werden. Für entsprechende Narkosemittel ist ebenfalls kein Geld vorhanden, noch nicht einmal für lokal anästhesierende Salben. Man kann es sich kaum vorstellen, welche Torturen die Kinder dort über sich ergehen lassen müssen. Übrigens auch Kinder im Alter von 3, 4 oder 5 Jahren.

    (Und wir reden über Griechenland, die Bankenrettung und die Treffgenauigkeit beim Strumgewehr der Bundeswehr. Wir haben sie doch nicht mehr alle!)

    Ist es da verwunderlich, dass die Menschen nach Alternativen suchen und ins Ausland "flüchten" wollen. Sofern sie dazu aus wirtschaftlichen Gründen überhaupt in der Lage sind.

    Ich glaube, wir jammern hier alle auf einem ziemlich hohen Niveau, kann das sein?
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    [color=#333333]Das ist sicherlich richtig, nur - wie oft oder regelmäßig wird von jemandem Panthenol / Bepanthen genutzt und wie oft oder regelmäßig wird Kaffee getrunken?
    Aber alle Beispiele hinken, so heißt es ja. Nur denke ich, dass nach über 60 Jahren ("Bepanthen Wund und Heilsalbe" kam 1950 das erste Mal auf den Markt) und den damit verbundenen Erfahrungswerten von einer Unbedenklichkeit ausgegangen werden kann. Zumal es bis heute lediglich einige selten auftretende Allergie-Reaktionen gibt. Und Bepanthen gehört zu den meist verkauften Medikamenten in Deutschland - über 14 Millionen mal im Jahr wandert das Produkt über den Ladentisch in Apotheken.

    Dass er sich für Panthenol entschieden hat, finde ich, abgesehen vom Preis, auch aus einem weiteren Grund positiv - ich bin der Firma BAYER (als Hersteller von Bepanthen) absolut negativ gegenüber eingestellt.
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    [color=#333333]Eher nicht. Panthenol ist eigentlich identisch mit Bepanthen. Und als Wund- und Hautsalbe gibt´s Bepanthen jetzt schon seit über 60 Jahren.
    Einziger Nachteil von Bepanthen: Es mangelt an wissenschaftlichen Belegen für eine tatsächlich heilende Wirksamkeit von Bepanthen, dennoch können Creme oder Salbe auf gereizter Haut als lindernd empfunden werden.
    Und Bepanthen ist extrem teuer.
    Da ist Panthenol sicherlich die bessere, weil günstigere Alternative.[/color]

    [color=#333333]Nee, davon ist nicht auszugehen. :thumbup:

    Die Inhaltsstoffe sind:

    * 2-Ethylhexylalkanoat -> ein dünnflüssiges Wachs
    * Cetylstearylalkohol -> dient der Erhöhung der Stabilität von Emulsionen, kann eventuell zu kontaktallergischen Reaktionen führen
    * dünnflüssiges Paraffin -> bestimmt die anwendungsbezogenen Eigenschaften der Zubereitung, sowie die Wechselwirkungen mit der Haut
    * Peroxyessigsäure -> Desinfektionsmittel, "das beste Biozid der Welt", hinterlässt keinerlei Resistenzbildung

    Dann sind noch enthalten gereinigtes Wasser als Lösungsmittel, sowie Butan, Propan und 2-Methylpropan als Treibgase.

    Der eigentliche Wirkstoff ist Dexpanthenol, als Derivat der Vitamin-B-Gruppe der Alkohol der Pantothensäure. Gängiges Medikament zur Haut- und Schleimhautbehandlung, sowie zur Behandlung von oberflächlichen Wunden.[/color]

    [color=#333333]Na dann viel Erfolg bei der Erholung. Wozu so ein Arbeitsplatz doch gut sein kann. :)
    Aber bitte immer dran denken - die Haut vergisst nie, hat ein extrem langes Gedächtnis! Auch Jahre nach einem Schaden können noch Spätfolgen auftreten.

    Spürt man einen Sonnenbrand, ist es häufig schon zu spät. Sonnenbrände addieren sich im Laufe eines Lebens. Ein Sonnenbrand wird sozusagen ein Leben lang im Körper gespeichert.
    Und wenn´s denn doch mal passiert ist? Sofort raus aus der Sonne und ab in den Schatten! Dazu viel trinken und dem Körper Kalzium zuführen.

    Auch alte Hausmittelchen wirken hier oftmals Wunder:
    Umschläge mit Quark oder Joghurt wirken entzündungshemmend und kühlend.
    Eine gute Lösung bei einem Sonnenbrand im Gesicht: Schwarztee-Umschläge. Dazu kann ein dünnes Stofftaschentuch mit abgekühlten schwarzen Tee getränkt werden. Nach 15 bis 20 Minuten wird das Tuch dann wieder vom Gesicht genommen. Der schwarze Tee enthält, ähnlich wie Quark und Joghurt, entzündungshemmende Wirkstoffe, im Tee sind es die so genannten Gerbstoffe. Zum Beispiel Adstringentien.
    Weiter enthält schwarzer Tee unter anderem noch Theobromin und Theophyllin, beide werden in der Medizin als Heilstoffe eingesetzt.
    Wie man sehen kann - es geht also auch ohne Chemie. ;)

    Und falls zum Sonnenbrand noch Übelkeit hinzukommt - dringend einen Arzt aufsuchen! Dies könnte ein erster Hinweis auf einen Sonnenstich sein!
    [/color]

    [color=#333333]Endlich Sommer!
    Urlaubszeit!
    Faul am Strand liegen, Sonne pur genießen. Den Vitamin D-Speicher wieder auffüllen. Was gibt´s Schöneres?
    Eigentlich nichts. Wenn da nur nicht das schlechte Gewissen wäre - Sonne pur auf nackter Haut. Vor allem auf ungeschützter Haut fördert sie das maligne Melanom, den schwarzen Hautkrebs. Sagt man. Also her mit Sonnencreme und Co.
    Aber so einfach ist es leider nicht.

    Während Dermatologen Sonnenhungrigen dazu raten, sich mehrmals täglich einzucremen, um die Hautkrebsgefahr zu minimieren, schrillen bei Toxikologen immer häufiger die Alarmglocken. Die meisten Sonnenschutzprodukte schützen nicht nur nicht gegen die gefährlichen UVA-Strahlen der Sonne, sie enthalten zudem oftmals noch krebserregende Inhaltsstoffe!
    Toll, oder? Da will man sich vor den UV-Strahlen, vor Krebs schützen und bewirkt eigentlich genau das Gegenteil? Hört sich irgendwie paradox an, ist aber leider so.

    UVA und UVB? Hat sicher jeder schon gehört, aber wo liegt der Unterschied?
    UVA-Strahlen dringen tiefer in die Haut ein, können dadurch mehr Zellen schädigen. UVB-Strahlen verbleiben an der Hautoberfläche, können hier aber zu Sonnenbrand führen.
    UVB-Strahlen fördern allerdings die Produktion von Vitamin D, was letztlich gegen Hautkrebs schützt. Nicht wenige Forscher stehen auf dem Standpunkt, dass auf jeden Menschen, der an Hautkrebs gestorben ist, ca. 30 Menschen kommen, die durch Vitamin D vor dem Krebstod bewahrt werden.
    Damit wir Vitamin D gefahrlos über das Sonnenlicht aufnehmen können, empfehlen nun Dermatologen einen möglichst hohen Lichtschutzfaktor(LSF).
    Also hoher LSF gleich hoher Schutz?
    Falsch!

    Hier beginnt jetzt nämlich der Irrsinn. Den uns aber kein Dermatologe erzählt.
    Sonnencremes mit LSF blockieren zu einem großen Teil lediglich die eigentlich nützlichen und nur latent schädlichen UVB-Strahlen, aber nur zu einem kleinen Teil die viel schädlicheren UVA-Strahlen! Soll heißen, der auf der jeweiligen Verpackung angegebene LSF gibt nur die Schutzwirkung gegen die (harmlosere) UVB-Strahlung an. Zwar müssen Sonnencremes per Gesetz auch vor den gefährlichen UVA-Strahlen schützen, die Hersteller müssen aber lediglich sicherstellen, dass der UVA-Schutzfaktor ein Drittel des UVB-Wertes beträgt. Eine Sonnencreme mit LSF 30 bietet also gerade einmal einen UVA-Schutz von 10.
    Okay, also doch her mit einem extrem hohen LSF?
    Wieder falsch!

    Die Schutzwirkung bei LSF 20 beträgt nämlich bereits 96% (UVA). Beim doppelten Wert, LSF 40, ist dieser lediglich um 1,5% höher, liegt also bei 97,5%. Bringt demnach nicht wirklich mehr Schutz.
    Und was soll das dann mit dem hohen LSF?
    Gute Frage. Aber einfach zu beantworten. Dahinter stecken wirtschaftliche Gründe - je höher nämlich der ausgewiesene LSF, um so höher der Preis! Die Industrie macht sich unsere Angst zunutze und hat damit die Lizenz zum Gelddrucken!

    Heute werden allerdings auch immer häufiger Stimmen laut, die bezweifeln, dass diese Lichtschutzfilter tatsächlich vor Hautkrebsart schützen. Ganz im Gegenteil - obwohl Sonnenschutzprodukte mit UV-Filter immer häufiger angewendet werden, gibt es nicht weniger, sondern immer mehr maligne Melanome. Verschiedene Studien zeigten zudem, dass Menschen, die Sonnenschutzprodukte benutzen, deshalb mehr Zeit in der Sonne verbringen. Sie tragen dadurch sogar ein höheres Risiko, an schwarzem Hautkrebs zu erkranken.

    Aber dies ist leider noch nicht alles.
    Zahlreiche Tier- und Humanstudien haben in letzter Zeit gezeigt, dass die Mehrzahl der chemischen UV-Filter enorme Auswirkungen auf den Hormonhaushalt hat. Die meisten von ihnen wirken wie das weibliche Hormon Östrogen. Eingriffe in den Hormonhaushalt sind allerdings brandgefährlich:
    Im Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Zürich wuchsen z.B. Brustkrebszellen schneller, auf die fünf verschiedene UV-Filter aufgebracht wurden!
    Vor allem Ungeborene, Kleinkinder und Pubertierende sind durch hormonell wirkende Substanzen gefährdet. Die Substanzen stören die Entwicklung. Führen zu Unfruchtbarkeit und verfrühter Pubertät. Und zu hormonell bedingten Krebsarten wie Brust- oder Hodenkrebs.
    Die meisten Sonnenschutzcremes oder -sprays enthalten aber nun mal leider chemische Substanzen als Sonnenschutz, die hormonell wirken.

    Benzophenone-3 ist zum Beispiel solch ein chemischer Inhaltsstoff. Und der wirkt zudem nicht nur hormonell, sondern lässt Krebszellen auch noch schneller wachsen. Und kann zudem noch Kontaktdermatitis und photoallergische Reaktionen auslösen. Mehr als 10% dieser Substanz sind daher nicht erlaubt. Das amerikanische CDC (Center of Disease Control and Prevention) schreibt auf ihrer Website: "Die Auswirkungen von niedrigen Benzophenone-3-Dosen auf die Gesundheit des Menschen sind nicht bekannt."
    Wundert mich jetzt nicht so wirklich - langfristige Auswirkungen wurden bis heute nämlich noch nie untersucht!

    Ein weiterer Stoff mit Gefährdungspotential ist 3-Benzylidene-Camphor. Er wird zwar oft als empfehlenswert eingestuft, bei entsprechenden Experimenten wurden allerdings ebenfalls hormonelle Störungen festgestellt.
    Ethylhexyl Dimethyl PABA (Octyl dimethyl PABA) ist eine weitere Substanz, die sich in Sonnenschutzcremes finden lässt. Sie hat nicht nur hormonelle Wirkung, sondern lässt Krebszellen ebenfalls schneller wachsen!

    Der am häufigsten verwendete hormonell wirksame UV-Filter ist Ethylhexyl Methoxycinnamate (Octinoxate). Auch dieser Stoff führt zu schnellerem Wachstum der Brustkrebszellen und ist in der Lage, das Hormonsystem der Schilddrüse zu beeinflussen. Er ist zudem nicht photostabil.

    Weitere Inhaltsstoffe sind:
    * 4-Methylbenzylidene Camphor - durchdringt die Hautbarriere, wirkt hormonell und lässt Krebszellen schneller wachsen
    * Octocyclene - kann allergische Reaktionen auslösen, die Hautbarriere überwinden und freie Radikale bilden. Wirkt hormonell
    * 4-Aminobenzoesäure - fördert die Bildung von freien Radikalen, löst Allergien aus, kann bei bestimmten Menschen einen DNA-Defekt auslösen und für gehäuftes Auftreten von Schilddrüsenkrebs verantwortlich sein
    * PEG-25 PABA - macht die Haut durchlässiger für Schadstoffe (machen übrigens alle PolyEthylenGlykole), enthält oftmals das krebsverdächtige 1,4-Dioxan als Verunreinigung
    * Phenylbenzimidazole Sulfonic Acid - kann freie Radikale bilden, wenn es mit Sonnenlicht in Kontakt kommt. Verursacht dadurch Schäden an Genen, begünstigt die Entstehung von Hautkrebs
    * Isoamyl p-Methoxycinnamate - nicht photostabil
    * Drometriziole Trisiloxane - löst Allergien aus
    * Ethylhexyl Salicylate - löst Allergien aus, reichert sich im Körper an. Schäden, die hieraus entstehen können, wurden bisher nicht untersucht!

    Himmelherrgottnochmal!
    Was machen eigentlich unsere Gesetzeshüter? Kaffeekränzchen? Was ist mit ihrem Eid " ... Schaden vom deutschen Volke abzuwenden ...." ?

    Und nun?
    Ohne Schutz ist doch auch keine Lösung, oder?
    Eine Möglichkeit wäre natürlich, das Sonnenbaden nicht zu übertreiben, die Mittagssonne grundsätzlich zu meiden. Oder leichtbekleidet in die Sonne gehen. Und durch die Streustrahlung wird man auch im Schatten braun.
    Eine andere Möglichkeit wären Sonnenschutzcremes mit mineralischen UV-Filtern - etwa Titaniumdioxid oder Zinkoxid. Diese reflektieren das Sonnenlicht und mit ihr auch die UV-Strahlen. Aber Vorsicht - einige Produkte mit mineralischen UV-Filtern enthalten Titanium- und Zinkoxid als Nano-Partikel. Davon ist auf jeden Fall ebenfalls abzuraten!

    Ansonsten gilt - unsere Haut ist keine undruchlässige Barriere! Wissen wir spätestens, seit dem es Nikotin- und Hormonpflaster gibt.
    Über 75% aller auf die Haut aufgebrachten Substanzen wandern in die Blutbahn! Hängt mit der Molekularmasse der Inhaltsstoffe zusammen. Ist der pharmazeutisch-chemischen Industrie aber weitestgehend egal. Könnte sie zwar ändern, kostet aber Geld.

    Vielleicht sollten wir uns aber auch einfach mal wieder daran erinnern, dass wir Teil der Natur sind - und keine wandelnden Chemie-Abfalleimer!

    In diesem Sinne - noch einen schönen Sommer! :oczko
    [/color]

    Das Land tut sich sehr schwer mit der Vorstellung und vor allem mit der Praxis, Flüchtlinge bei sich aufzunehmen - Umfragen zeigen eine starke Ablehnung.

    Vielleicht hat es ja auch damit zu tun, dass Polen im 19. und 20. Jahrhundert lediglich 32 Jahre unabhängig war? Und dass sich dadurch über Generationen eine Mentalität entwickelt hat, von der man sich heute nur schwer lösen kann?
    Auch habe ich irgendwo einmal gelesen, dass Polen eben seit Jahrhunderten ein sehr katholisch geprägtes Land ist und die Menschen von daher eine Art Angst vor religiöser Überfremdung haben.

    [color=#333333]Je länger du unterwegs sein wirst, desto lockerer wirst du. Die Vorurteile weichen und du wirst Spass haben.
    [/color]

    [color=#333333]Stimmt!!

    Ich erinnere mich noch an meine allerallererste Fahrt mit eigenem PKW nach Polen. Kaum war ich hinter der Grenze, beschlich mich ein ein komisches Gefühl - fremde Sprache, Ungewohntes, man will als Ausländer ja nichts falsch machen. Bloß nicht auffallen. Als Touri, meine ich.

    Und dann ging´s los - ich fahre schön angepasst an die "örtlichen" Geschwindigkeitsregeln - in Polska von der Policja wegen Raserei angehalten zu werden, stelle ich mir nicht so prickelnd vor - und werde ständig von Ureinwohnern überholt! Mit einem Affenzahn! [/color][color=#333333]:boisie [/color][color=#333333]Ich hab gegelaubt, ich sei im Film. Mission Impossible, oder so.

    Eine halbe Stunde lang hab ich mir den Quatsch angesehen, dann war ich es leid.
    "Was Ihr könnt, kann ich schon lange", hab ich mir gedacht ... und hab mich angepasst. Dabei aber immer schön darauf geachtet, dass mindestens ein Raser vor mir war.

    Und siehe da - die Vorurteile waren futsch .... und ich hatte Spaß! [/color]:haha

    [color=#333333]Hm, 20 Millionen halte ich für extrem zu viel. Polen hatte im letzten Jahr etwas mehr als 38 Millionen Einwohner, bei 20 Millionen Auswanderern wären das ja fast 50% der gesamten polnischen Bevölkerung!
    Richtig ist allerdings, dass die polnische Diaspora weltweit ca. 20 Millionen Polen umfasst, also auch z.B. diejenigen, die keine polnische Staatsbürgerschaft besitzen, aber polnischer Herkunft sind.

    Polen hatte nach dem EU-Beitritt in den Jahren 2004 bis 2007 einen Bevölkerungsverlust von ca. 2 Millionen Menschen zu verzeichnen. Jetzt kommen viele von ihnen wieder zurück, weil sie im Ausland genug Geld für einen Neustart verdient oder das Heimweh nicht mehr ausgehalten haben.

    http://www.tagesspiegel.de/themen/reporta…ng/9840110.html
    [/color]

    [color=#333333]Okay, einverstanden. Nur hatte ich ja von Bereicherung gesprochen und nicht von Ersatz. Und als Bereicherung empfinde ich alles, was meinen Horizont erweitert, mich über den "Tellerrand" schauen lässt.

    Ich glaube eigentlich auch nicht, das die deutsche Küchentradition vernachlässigt wird. Ganz im Gegenteil - gerade durch die zunehmende SlowFood-Bewegung rücken traditionelle Rezepte wieder mehr in den Vordergrung und immer häufiger bieten neu eröffnete Restaurants traditionelle Gerichte aus der jeweiligen Region an.
    Das Problem liegt meiner Meinung nach aber an der FastFood-Mentalität gerade der jüngeren Generation. Es ist einfacher, sich eine Pizza kommen zu lassen, als sich selbst etwas zu kochen. Zumal viele gar nicht mehr wissen, wie das eigentlich funktioniert.

    Hm ... ich denke, wir schießen jetzt etwas über´s Ziel hinaus, war das Thema des Threads doch eigentlich "Wo Europa schrumpft".[/color] :rolleyes:

    [color=#333333]Klar hat das Konsequenzen. Und nicht nur, dass sich unser aller Leben dadurch verändert und oftmals auch bereichert - Pizza, Couscous, Bulgur, Burger. Wir gehen heute zum Chinesen, zum Inder, zum Griechen oder zum Albaner, wir können heute schon bald an jeder VHS jede erdenkliche Fremdsprache erlernen. Oftmals wanderen aber Akademiker und Führungskräfte aus, die im Heimatland dann fehlen.

    Was mich nur immer wieder wundert ist der Umstand, dass ständig davon gesprochen wird, wie viel "Völkerwanderung" nach Deutschland zu beobachten ist. Andersherum geht´s aber genauso: Jedes Jahr wandern Tausende deutscher Staatsbürger aus, Deutschland ist ein Auswanderungsland!
    (Na ja, die Deutschen waren schon immer ein reiselustiges Völkchen :) )

    Zwischen 2009 und 2013 wanderten über 710.000 deutsche Bundesbürger aus - dem standen aber nur 580.000 Zuzüge gegenüber. In den Jahren zwischen 1991 und 2013 verließen über 3 Millionen Bundesbürger das Land und es kehren immer weniger davon wieder nach Deutschland zurück.

    Die Gründe sind hierbei eigentlich ziemlich identisch mit denen der Menschen, die nach Deutschland einwandern: Unzufriedenheit mit den Verhältnissen im Heimatland und wirtschaftliche Interessen.

    Hauptziele deutscher Auswanderer waren dabei die Schweiz, Österreich, die USA und Großbritannine und - man höre und staune - sogar Polen. Knapp 100.000 zog es in die östliche Region. Was ich durchaus verstehen kann[/color] :thumbup:

    [color=#333333]Interessantes Thema - Stadtflucht / Landflucht und Konsumverhalten. Gehört für mich alles irgendwie zusammen.

    Land- bzw. Stadtflucht hat es doch eigentlich immer schon gegeben. Städte entstanden ja ursprünglich aus einer Überversorgung heraus - die Bauern im Mittelalter konnten durch die Entwicklung besserer und "modernerer" landwirtschaftlicher Geräte mehr produzieren und waren so in der Lage, ihren Überschuß verkaufen zu können.
    Neben diesem Handel entstand zugleich das Handwerk, denn die Bauern konnten nun ihre landwirtschaftlichen Erzeugnisse gegen handwerkliche Erzeugnisse eintauschen, es entstand eine erste städtische Ökonomie, die sich extrem stark von einer ländlichen unterschied. Sie war eine Grundvoraussetzung für das Entstehen mittelalterlicher Städte. Viele Handwerker wollten zudem unabhängig von der feudalen Herrschaft sein und flüchteten aus den Dörfern. Sie siedelten sich in der Folge in Städten an, die zu Handwerks- und Handelszentren wurden.
    Auch sollte man den Aspekt der verhassten "Lehnsherrschaft" nicht vergessen - hieraus entstand ja in der Folge der Spruch "Stadtluft macht frei!"

    Weiter wuchs die Bevölkerung in den Dörfern durch die verbesserten Erntebedingungen ziemlich schnell und da in den Dörfern nicht genügend Platz war, verließen viele Menschen ihre Dörfer und ließen sich in den aufblühenden Städten nieder - meist um die Herrschaftszentren herum und in er Nähe zu Klöstern. Hieraus bildeten sich dann ab dem 7. Jahrhundert die ersten größeren Städte.

    Durch die ebenfalls verbesserte Infrastruktur entstanden befestigte Strassen und richtige Marktplätze, was wiederum den weiter entfernteren Handel ermöglichte.
    Auch bot eine befestigte Stadt mehr Schutz gegen Plünderungen als ein unbefestigtes Dorf.
    In der Folge entstanden letztlich Industriezentren, die den Menschen mehr Wohlstand brachten. Später entwickelte dann die Gründung von großen Städten die Verkehrs- und Handelsknotenpunkte, mit immer weitreichenderen Wirtschaftsbeziehungen. (Heute spricht man von Globalisierung.)

    Dies hatte aber nicht nur Vorteile. Die Menschen in den Städten waren es irgendwann leid, täglich den Gestank, den Lärm und die Hektik des Stadtlebens ertragen zu müssen - wer es sich leisten konnte, flüchtete auf´s Land, in die Stadt-Peripherie.
    Eine Stadt- bzw. Landflucht hat es also immer schon gegeben.

    Beim Konsumverhalten vollzog sich eine ähnliche Entwicklung: Die Menschen in den Dörfern waren früher entweder Selbstversorger oder mussten in den Geschäften einkaufen, die im Dorf vorhanden waren. Alternativen waren wegen der oftmals weiten Entfernungen zu Nachbardörfern kaum vorhanden. [/color][color=#333333]Es gab keine Autos, eine Versorgung mit Produkten des täglichen Bedarfs erfolgte deshalb in Geschäften "um die Ecke".[/color]
    [color=#333333]Ausnahme waren hier teilweise die sogannten "fliegenden Händler". [/color][color=#333333][color=#333333]

    Bedenken sollte man dabei aber auch, dass diese Tante-Emma-Läden immer eine gewisse Monopolstellung hatten - die Produkte waren daher ziemlich teuer und oftmals auch ausverkauft. Das kleine Schwätzchen an der Ladentheke gehörte zwar zum Einkaufserlebnis dazu, trotzdem war eine Monopolstellung nicht zu übersehen. Viele Einzelhändler waren dadurch in der Lage, zu gewissem Reichtum zu kommen - nicht wenige dieser Geschäftsinhaber bauten sich große Mehrfamilien-Häuser und erwirtschafteten Renditen im zweistelligen Bereich, heute absolut unmöglich. Dies war auch der Grund dafür, dass sich bereits vor hundert Jahren Konsumgenossenschaften der Arbeiterbewegung bildeten, die allerdings auch nicht sonderlich billiger waren.

    [/color]Heute leben wir Zeiten einer rasanten Entwicklung - während der traditionelle Handel noch versucht, Kunden zu binden und immer besser zu informieren, bleiben die Kunden einfach zu Hause und bestellen auf moderneren Wegen ihre Produkte des täglichen Bedarfs im Internet. Ob amazon, zalando oder Otto-Versand - die Entwicklung lässt sich nicht aufhalten. Selbst Lebensmittel können wir heute schon per Internet bestellen. Sogar von einem intelligenten Kühlschrank, der automatisch Waren nachbestellt, wenn sie fehlen, wird heute schon gesprochen.
    Ob dies nun sinnvoll ist oder nicht, bleibt dahingestellt.

    Die Entwicklung modernen Einkaufens wird weitergehen, so viel ist sicher.
    Eine Form des modernen Einkaufens ist das so genannte Social Marketing oder Social Retail - immer mehr Menschen verlassen sich bei ihren Einkaufs-Entscheidungen auf die Empfehlungen und Erfahrungen guter Freunde. Und werden dann oftmals für das Weiter-Empfehlen der Produkte vom Unternehmen belohnt.

    Nostalgie macht zwar viel Spaß - moderne Entwicklungen lassen sich aber nun mal nicht aufhalten. Allerdings haben wir immer die Möglichkeit selbst zu entscheiden, wie weit wir den Weg mitgehen wollen. Meine Lebensmittel zumindest kaufe ich auf jeden Fall auch zukünftig beim Bauern "um die Ecke". :zakupy
    [/color]

    [color=#333333]War in den letzten Tagen Gesprächsthema. Im Bekanntenkreis. Mit einigen Jugendlichen darunter. Die doch tatsächlich der Meinung waren, sie würden 100!
    Woher die bloß ihre Zuversicht nehmen! Na ja, Unvernunft der Jugend eben.

    Aber mal ernsthaft. Wie alt wollen wir werden? 100? Oder 90? Zumindest aber doch sicherlich 80 Jahre, oder? Müsste doch machbar sein. Die Statistiken geben uns da ja recht - die Zahl der 80-, 90-, ja sogar der 100-jährigen steigt. Kontinuierlich. Die Altenheime und Pflegeeinrichtungen sind voll mit solch alten Menschen, [/color][color=#333333]von einer Überalterung unserer Gesellschaft ist sogar die Rede. Also stimmt´s doch, das mit dem "immer-älter-werden".

    Na dann, schau´n wir doch mal.
    Gut, unser Opa ist mit 83 gestorben, unsere Oma lebt noch und wird nächste Woche 86. Also haben wir recht, wenn wir davon ausgehen, dass wir auch mal so alt werden. Immerhin gibt es ja so etwas wie die genetische Vererbung. Also, was soll´s.

    Tja - wenn da nur nicht ein kleiner Gedankenfehler wäre!

    Wie viele Omas seht Ihr, die sich ständig Hamburger und Pizzen reinschieben? Wie viele Opas, die ständig an einer Dose Energy-Drink herumsuckeln? Und ich glaube nicht, dass sie das als Kinder und Jugendliche getan haben.
    Ich glaube auch nicht, dass Omas und Opas ständig mit Stöpseln im Ohr rumlaufen und sich dröhnende Musik reinziehen oder ständig an irgendeinem Handy, sorry iPhone, kleben. Oder Alko-Pops runterkippen und mit Stonewashed-Jeans rumlaufen. Was sie sicherlich auch als Jugendliche nicht getan haben.
    Oder die tagtäglich stundenlang vor der Glotze oder dem Laptop hängen. Haben die in ihrer Jugend auch nicht getan. Die sind draußen in der Sonne rumgelaufen und haben die Gegend unsicher gemacht. Haben Fußball gespielt oder Baumbuden gebaut. Auch im Regen. Zum Verdruß ihrer Eltern.

    Damals gab es auch keine Discounter mit industriell gefertigtem Massenzeugs, vollgestopft mit Aspartam, Azo-Farbstoffen, Glutamat und wer weiß was noch. Damals war ein Brötchen noch ein Brötchen und nicht so ein quietschendes oder pappiges Etwas wie heute, bestehend aus Weinsäurediacethylester, Glycerin, Calciumcitrat, Natriumcarbonat, Ascorbinsäure, Natriumstearoyl-2-lactylat, ... bis zu 20 verschiedene Stoffe können heute in einem Brötchen stecken.
    Damals gab es auch keine hydrolisierten Proteine, kein reaktionsaromatisiertes Rindfleisch und kein explosionsgetrocknetes Sellerie.

    Wisst Ihr was? Ich habe heute beim Einkauf einmal in die Einkaufs-Bollerwagen der älteren Generation gesehen. Da konnte man so einiges finden wie Blumenkohl, Äpfel, Birnen, Petersilie, Schnittlauch, Möhren, Kartoffeln, Zwiebeln, Schwarzbrot und Mineral-Wasser. Explosionsgetrocknete Sellerie habe ich nicht gesehen.

    Und bei den Jugendlichen? Da gab es solch leckere Sachen wie Tiefkühlpizza, Chips, Schokoriegel, Industriepuddings und -joghurts. Dazu Cola light, Dosensuppen und Kaugummis.
    Na ja, ist doch nicht so schlimm! Doch, ist es!

    Aber es geht noch weiter. Während die ältere Generation früher nur einmal die Woche Fleisch auf dem Tisch hatte, frisch geschlachtet beim Metzger von nebenan, von vorher glücklich weidenden Tieren, gibt´s heute jeden Tag massenhaft hormonbehandeltes Fleisch mit Pestizidrückständen aus der Massentierquälzucht, Milch mit Eiter-, Blut- und Antibiotikumbeilage, mit giftigen Stoffen versetzter Käse, damit er in Lichtgeschwindigkeit reift.

    Damals gab es auch kein Glyphosat, das heutzutage sogar noch kurz vor der Ernte über´s Getreide gespritzt wir, weil´s dadurch leichter zu ernten ist und dann mit verbacken wird. Glyphosat übersteht nämlich den Backprozeß. Guten Appetit morgen früh mit Euren frischen Sonntagsbrötchen!
    Und dieser ganze giftige Fraß, der zudem absolut frei ist von wichtigen Mineralien und Nährstoffen, macht uns in den westlichen Zivilationsländern dann so richtig krank. Zur Freude der Pharma.
    Die Menschen in den ärmeren Ländern haben Glück - die können sich diesen ganzen Industrie-Nahrungs-Dreck erst gar nicht leisten!
    Ich sage Euch eines - die Menschen dort werden in den nächsten Jahren eine höhere Lebenserwartung haben als wir. Mehr Hundertjährige gibt es dort heute schon.

    Zum Glück gibt es aber ja noch Obst und Gemüse. Sogar beim Disounter. Wenigstens etwas Gesundes für unsere Futterluke.
    Ach, wirklich?
    Untersuchungen haben längst und immer wieder das genaue Gegenteil gezeigt - Mikronährstoffe, Vitamine, Spurenelemente - Fehlanzeige. Klar eigentlich. Wo sollen die denn auch herkommen. Die Ackerböden werden mit PNK-Dünger behandelt - Phosphat, Stickstoff, Kalium. Sorgen für schnelles Wachstum und schnellere Ernte. Und genau das findet man dann auch im Gemüse. Was aber ist mit Selen? Mit Zink, mit Chrom? Was mit Magnesium, Mangan, Calcium und Strontium? Um nur mal einige zu nennen. Habt Ihr mal Eure Blutwerte daraufhin testen lassen? Sicherlich nicht. Macht doch kein Arzt. Zahlt nämlich keine Kasse.
    Stattdessen aber Behandlungskosten für Krebserkrankungen, chronische Krankheiten, für Diabetes, Osteoporose und Herz-Kreislaufbeschwerden. Für ADS, Morbus Crohn und Burn-out. Kannten unsere Omis und Opis früher alles nicht.
    Heute nehmen bereits Jugendliche jede Menge Pharmazeugs. Damit´s in der Schule besser klappt und die Einser nur so purzeln. Gesünder werden sie dabei aber sicherlich nicht.

    Hinzu kommen noch weitere Dinge: Polyethylenglykol, Glycerin, Sodium-Laurylsulfate, Talkum, Lanolin, Aluminium, Fluor, Jod, Propylenglykol, Nanopartikel und Mikroplastik in heutigen Körperpflege- und Haushaltspflegeprodukten.
    Und Weichspüler, optische Aufheller, künstliche Duftstoffe machen unsere Wäsche schön weich, strahlen und duften herrlich frisch. Und bescheren uns heute jede Menge Allergien. Über 7.000 Stoffe werden in modernen Pflegeprodukten verwendet, davon sind gute 3.000 mehr als bedenklich, trotzdem meist gesetzlich abgesegnet. Bedenklich sind sie dennoch.

    In Kosmetikartikeln sieht es noch schlimmer aus. Welche Frau weiß denn schon, das z.B. im Lippenstift bis zu 20 krebserregende Inhaltsstoffe enthalten sein können. Ihr Männer seid davon glücklicherweise nicht betroffen? Doch! Der größte Anteil der Lippenstiftmengen wandert nämlich durch die Mägen der Männer. Wegen der dusseligen Küsserei. [/color][color=#333333]Habt Ihr das gewußt?
    [/color][color=#333333]Durch meinen Magen wandert so etwas schon lange nicht mehr. Küssen werde ich trotzdem. Aber mit Vorsicht :)

    Nun gut. Ich könnte jetzt noch stundenlang weiterschreiben. Aber lassen wir das.
    Wie also kommt die heutige Jugend bloß auf die verrückte Idee, sie würde locker 100 Jahre alt? Könnt Ihr mir das mal verraten?

    Nebenbei - ich bin NEMler, ein Fan von Nahrungsergänzungsmitteln. Genau aus oben beschriebenen Gründen. Und ich kenne meine Blutwerte.
    Mein Vitamin-D3-Gehalt z.B. ist hammermäßig, ebenso meine Magnesium- Zink-, Selen- und Chromwerte. Und einige andere auch. Ich habe keinerlei Allergien, keine Erkältungen, keine Migräne, keinen Bluthochdruck und keine Probleme mit hohen Cholesterinwerten. Obwohl ich jede Menge Eier esse. Sogar täglich! Wegen des so wichtigen Methionin-Gehaltes. Meine anderen essentiellen und hochwertigen Eiweißstoffe liefert mir Lupinenmehl. Hervorragender Fleisch-und Milchersatz. Oder ich fülle die Stoffe auf. Durch NEM.

    In diesem Sinne - wir sehen uns bei unserem Hundersten! :thumbup:
    [/color]

    [color=#333333][size=12]Aldi-Nord und die Frost Import GmbH rufen die Sorten„Erdbeeren“ und „Beerenmischung“ des Produktes „Golden Fruit® Tiefkühl-Obst/-Mischungen“ des Herstellers „Frost-Import GmbH“ aufgrund von Noroviren zurück. In einer Probe des Produktes „Erdbeeren Tiefgefroren“ wurden Noroviren nachgewiesen.
    Betroffen sind die Produkte Golden Fruit Erdbeeren und Golden Fruit Beerenmischung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 4/2017 und 5/2017.
    [/size][/color]

    [color=#333333][size=12]Zurückgerufen werden die Tiefkühlprodukte der Firma Frost Import GmbH:

    Tiefkühl-Erdbeeren "Golden Fruit", Charge 150606 mit dem MHD 23.04.2017

    sowie die

    Tiefkühl-Beerenmischung "Golden Fruit", Charge 150656 mit dem MHD 05.05.2017.[/size][/color][color=#333333]


    Betroffen sind ca. 25 Tonnen Erdbeeren aus Agypten! Bei einer Routine-Kontrolle des Gesundheitsamtes wurden die Viren entdeckt. Der Erreger kann heftigen Brechdurchfall verursachen. Betroffen sind in Deutschland überwiegend NRW, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

    Solch eine Rückrufaktion ist nicht die erste dieser Art - bereits 2012 musste ALDI seine Erdbeeren, diesmal produziert in China, zurückrufen, ebenfalls aus dem selben Grund. Damals waren über 10.000 Personen vom Norovirus betroffen, nachdem sie Erdbeeren von ALDI gegessen hatten. Es handelte sich um über 22 Tonnen.

    Mit ist absolut schleierhaft, was Menschen dazu veranlasst, bei ALDI solche Produkte zu kaufen. Geht es eigentlich immer nur um den Preis? Muss alles immer noch billiger und noch billiger angeboten werden? Schöne neue Welt der Globalisierung.

    Und China ist ein Paradebeispiel, hat sich China doch klammheimlich zum größten Obst- und Gemüseexporteur weltweit gemausert. Auch nach Deutschland werden Produkte geliefert.
    (Nebenbei bemerkt und obwohl es noch einige Monate bis Weihnachten sind - gerade die Adventskalender stammen zum großen Teil aus chinesischer Produktion!)

    China fällt immer wieder auf durch extrem niedrige Umweltsstandards - über 89% des Trinkwassers aus Chinas Hauptflüssen sind dermaßen verschmutzt, dass die Einwohner mit Pestiziden und Schwermetallen belastetes Wasser trinken müssen, die restlichen 11% des Trinkwassers erreichen so gerade eben den nationalen Hygienestandard.
    Selbst nach offiziellen Darstellungen chinesischer Behörden sind mehr als 60% aller Gewässer in China versucht, ein Sechstel der Böden ist dermaßen stark mit Schwermetallen belastet, dass Landwirtschaft nicht mehr ratsam ist. Wer, zum Teufel, glaubt da noch an sichere Lebensmittel aus dem fernen Osten?

    Ist es wirklich so schlimm, einmal etwas mehr Geld auszugeben für Ware aus der heimischen Region? Von der ich weiß, wo sie herkommt? Bei der ich mit sicherem Gefühl kaufen kann, ohne mir Gedanken darüber machen zu müssen, was ich mir da so in den Einkaufskorb lege? Und ich vielleicht auch die Möglichkeit habe, mir meine Beeren, um bei dem Beispiel zu bleiben, selber pflücken zu können?
    Zumal ich auch oftmals dabei die Möglichkeit habe, während des Pflückens jede Menge Erdbeeren zu futtern, ohne sie bezahlen zu müssen. ;)

    In diesem Sinne - think global, act local!

    Quelle:

    http://www.bz-berlin.de/panorama/norov…dbeeren-zurueck


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