Beiträge von Darek

    Nun ja, dass wir hier in Deutschland einerseits freie Arztwahl haben und andererseits manche Ärzte keinen Platz in ihrem Terminkalender mehr finden ist ja nicht widersprüchlich.
    Auch die Wahl eines Medikaments kann ich im Falle eines Falles beeinflussen. Im Zweifel muss ich in der Apotheke halt einen Zusatzbetrag für das von mir gewünschte Medikament zahlen.

    Und noch eine kleine Anmerkung zu Deinem Posting, bzw. dem von Dir eingesetzten Zitat - dieses Zitat stammt nicht von mir! Da hast Du wohl etwas durcheinandergebracht mit dem Einfügen :rolleyes:

    Eine kleine, aber wichtige Korrektur vorab - das Potenzmittel VIAGRA ist natürlich kein Ratiopharm-Produkt, sondern wird von Pfizer vertrieben. In meinem Posting wollte ich lediglich auf den VIAGRA-Wirkstoff "Sildenafil" hinweisen und darauf, dass es durch den Patentablauf von VIAGRA mittlerweile preisgünstigere Generika (Nachahmer)-Produkte im Handel gibt. Habe ich zugegeben etwas unverständlich beschrieben.

    Mit Marketing und Werbung sollen "Produkte" verkauft und kein "Kunstpreis" gewonnen werden. Damit werden wir wohl solange leben müssen, wie sich viele unserer Mitbürger auf diesem Niveau bewegen. Das schließt auch ein, dass Werbung augenscheinlich nur noch Aufmerksam erreichen zu glaubt, wenn sie denn auch noch unter dem untersten Niveau "druchtaucht".


    Stimmt schon, was Du zum Thema Marketing / Werbung schreibst. Allerdings mit einer wichtigen Einschränkung:
    Wir reden hier von Medikamenten und einem eigens dafür geltenden Rechtsverständnis. Ein Playboy-Gratisexemplar ist ja vielleicht noch ganz lustig, das Zustellen des Sildenafil-Produktes (mit Zeitschrift) durch einen Boten ist rechtlich gesehen aber schon mehr als grenzwertig.

    Zudem werden, wie in unserem Beispiel, Sildenafil-Präparate noch mit einem "Off-Label-Use" beworben, soll heißen, es werden Anwendungsbereiche angegeben, die jenseits der zugelassenen Behandlungsfelder stehen. Trifft ein Arzt dennoch eine Entscheidung zugunsten eines Off-Label-Use auf der Basis von Einzelfallbeobachtungen oder auf der Basis von Veröffentlichungen mit unzureichenden Aussagen über den wissenschaftlichen Stand, liegt regelmäßig ein Behandlungsfehler vor.
    Zudem sind alle Sildenafil-Produkte nach wie vor verschreibungspflichtig.

    Noch ein kleiner Tipp mit einem leichten Augenzwinkern :
    Es muss nicht immer VIAGRA sein, auch die Farbe rot kann "hilfreich" sein: Rote Kleidung bei Frauen wirkt auf das andere Geschlecht sexuell anziehend, da mit der Farbe der Kleidung bereits verschlüsselte Botschaften einhergehen. Wissenschaftler der Universite de Bretagne Sud berichten, dass Frauen mit roter Kleidung eher sexuell interessiert sind als andere. Der Grund - rot ist ein Ursignal der Evolution:

    [Blockierte Grafik: http://www.papa-blog.de/wp-content/uploads/2012/07/153050_R_K_by_Andreas-Bouloubassis_pixelio.de_-202x300.jpg]
    Also liebe Frauen - wenn´s mit dem Manne mal nicht mehr so funktioniert wie es soll - einfach mal ein rotes T-Shirt (kombiniert mit etwas schwarzem) aus dem Schrank holen, dann klappt es sogar mit dem Nachbarn. ;) :haha

    Wie geschmack- und niveaulos sich die Pharmaindustrie bei der Vermarktung ihrer Produkte bisweilen zeigt, konnte jetzt wieder beim Ratiopharm-Konzern beobachtet werden:

    Das Unternehmen bietet unter anderem das Potenzmittel VIAGRA an, für das allerdings seit Juni 2013 das entsprechende Patent abgelaufen ist. Nun drängen Nachfolgeprodukte auf den Markt, die preislich bis zu 85% unter dem unverändert teuren VIAGRA liegen. Um auf dem stark umkämpften Markt der so genannten Phosphodiesterasehemmer weiterhin bestehen zu können, erhielten Ärzte nun unaufgefordert und per Boten (liegt haarschaf am Rande der Legalität) Musterpackungen zusammen mit einer Ausgabe eines Playboy-Heftes.

    Auch wird vom Ratiopharm-Konzern eine Broschüre vertrieben, die allem Anschein nach Off-Label-Anwendungen (also zulassungsüberschreitende Anwendungen) des Potenzmittels fördern sollen:
    "Sildenafil [VIAGRA] macht auch Blumenstängel stramm", so die Aussage über VIAGRA für das längere Frischhalten von Schnittblumen, mag in den Augen mancher Zeitgenossen ja noch witzig klingen. Bei Texten, in denen das Potenzmittel allerdings als "Tuning für´s Gehirn" beworben wird, als "Durchbruch in der Alzheimer-Therapie", als "potenzielles Mittel gegen Hüftgold" oder sogar als legales Dopingmittel, da Sildenafil bislang noch nicht auf der Liste der Anti-Doping-Agentur steht, werden jegliche Grenzen übrerschritten.

    Die Broschüre wurde mittlerweile vom Herausgeber des arznei-telegramm an die Firmenaufsicht der zuständigen Landesbehörde weitergereicht.

    Quelle:
    arznei-telegramm 11/2013

    Tja, und nu? Einfach wegsehen und alles so lassen wie bisher?

    Ich sehe das so: Allein, dass wir (beide) uns hier über dieses Thema ausstauschen, bewirkt vielleicht bei einem einzigen Leser ein Umdenken. Ist dann zumindest schon mal ein Anfang. Und wenn dieser Leser seine Info`s weitererzählt, kommt es eventuell zu einem allgemeinen Umdenken in seinem persönlichen Umfeld. Und so zieht es Kreise.

    Nehmen wir doch einfach einmal unsere Heidi hier aus dem Forum. Ich hatte vor kurzem weiter oben eine Karte zum Thema AKW eingestellt. Kommentar von Heidi dazu war dann, dass sie zwar einiges wußte, meine info´s aber noch nicht kannte. Und genau darum geht es doch: Nur wer weiß, was Sache ist, kann doch auch mitreden. Und kommt aus der informativen Mittelmäßigkeit heraus. Finde ich.
    Eines ist nämlich klar - bei Gefahr und in der Not, bedeutet Mittelmäßigkeit den Tod!

    Du fühlst Dich hilflos?
    Sich hilflos zu fühlen und tatsächlich auch hilflos zu sein, sind zweierlei Dinge.
    Veränderungen vorzunehmen sind immer schwierig, oftmals auch mühselig. Und ich weiß wovon ich rede. Ohne Veränderungen würden wir aber immer auf der Stelle treten.
    Aber das brauche ich Dir sicherlich nicht zu erzählen.

    Und zum Stern-Artikel - einen hilflosen Eindruck macht mir "der letzte Tierfreund von Fukushima" nicht gerade: "ich habe so lange dafür gekämpft, nun will ich das nicht alles aufgeben", ist sicherlich keine Aussage, die Hilflosigkeit ausdrückt.

    Zum Thema Hilflosigkeit gegenüber einer starken Lobby einmal das hier:
    http://oekonews.at/index.php?mdoc_id=1084728
    (Zur Info: Nach Fertigstellung des AKW in Zwentendorf lehnte die Bevölkerung im November 1978 in einer Volksabstimmung die Inbetriebnahme ab. Das Ding produziert aber mittlerweile doch Strom - als Solarkraftwerk)

    Und das hier:
    http://www.neues-deutschland.de/artikel/838082…-verseucht.html
    http://netzfrauen.org/2013/11/05/akw…netzfrauen+%28n

    Stimmt - TEPCO ist im Juni 2012 verstaatlicht worden, um eine drohende Insolvenz abzuwenden. Seitdem hat der japanische Staat bekanntermaßen Milliarden in das Unternehmen gepumpt, um die hohen Entschädigungszahlungen abzupuffern.
    Wie TEPCO nun mitteilte, dass es im zweiten Geschäftsquartal seine Gewinne deutlich ausgebaut hat. Dies wurde erreicht durch Preisanhebungen und das Aufschieben von Wartungsarbeiten.

    Du hast Angst, dass so etwas in Mitteleuropa passiert? Ähnliches passiert ständig. Nicht nur in Europa an sich, sondern in Old Germany. Ganz aktuell:
    Seit dem 26.Oktober 2013 stieg die in die Luft entsorgte Radioaktivität über dem Gelände des AKW Neckarwestheim, Block 2, massiv an, nämlich um bis zum 23-fachen des "Normalwertes".
    Dazu sollte man folgendes wissen:
    Geltendes Recht erlaubt den AKW-Betreibern ein ständiges Hinausblasen von radioaktivem Material wie z.B. Aerosole. Gase und sonstige Partikel über die an jedem AKW-Standort extra gebauten "Giftkamine". Hierbei wird mit dem Trick der Festlegung hoher Grenzwerte gearbeitet, zum Schutz des AKW-Betriebes. Dieser Trick missachtet aber das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit der Anwohner. Und die durch die seinerzeit durchgeführte Kinderkrebsstudie nachgewiesene äußerst hohe Wahrscheinlichkeit für vermehrte Krebsentstehung in der Nähe von AKW dürfte hauptsächlich von dieser Freisetzung radioaktiver Stoffe kommen.

    Quelle:
    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/in…us/9011828.html
    http://www.augsburger-allgemeine.de/dillingen/Mehr…-id5362051.html

    Neue Töne in Japan, in Fukushima: Obwohl die japanische Regierung die Betroffenen aus dem Fukushima-Gebiet immer wieder beschwichtigt hatte und eine baldige Rückkehr in die verstrahlten Gebiete zusicherte, weht jetzt ein Hauch von Ehrlichkeit in Richtung der ca. 150.000 Fukushima-Flüchtlinge. Eine Rückkehr in die betroffenen Gebiete sei faktisch ausgeschlossen:

    "Ihr könnt dort nicht mehr leben. Aber Ihr erhaltet eine Entschädigung", so Shigeru Ishiba, führender Politiker der Regierungspartei.

    Auch heute noch tritt ständig verstrahltes Wasser aus. In den vergangenen Wochen wurden in einem Gebiet von 400 Quadratkilometern auf dem Meeresboden vor Fukushima vermehrt Stellen mit hoher radioaktiver Strahlung entdeckt.

    Mittlerweile hat sich auch China in diese Thematik eingeschaltet, will dem unverantwortlichen Treiben von TEPCO nicht mehr länger zusehen und hat Japan aufgefordert, endlich wirkungsvolle Maßnahmen zu ergreifen, um das weitere Ablassen von radioaktiver Flüssigkeit in den Pazifik zu stoppen.
    Dass sich China nun einmischt, zeigt deutlich, dass das Fukushima-Desaster langsam aber sicher zu einem Problem von ganz Asien zu werden droht.
    China meint es ernst und weist darauf hin, dass die Verseuchung des Ozeans eine illegale Handlung sei, die die Chinesen nicht länger dulden würden. Denn auch die Chinesen wissen, dass sie relativ machtlos sein werden, wenn ein bestimmter Zeitpunkt überschritten wurde.
    "Der pazifische Ozean gehört nicht Japan. Er gehört der internationalen Gemeinschaft gemeinsam. Der Schutz der Umwelt im Pazifik ist fundamental notwendig für die Sicherheit und die Fortpflanzung der Menschheit ... ", schreibt in einem Artikel für "China daily" ein Forscher aus Shanghai.
    Die Chinesen werden nervös, kein gutes Zeichen. Dennoch sollte man aber nicht vergessen, dass gerade auch China extrem in die Kerntechnik investiert.

    Trotz der vermehrt auftauchenden Meldungen zur tatsächlichen Lage in Fukushima, werden die gesundheitlichen Auswirkungen nach wie vor systematisch unterschätzt und verharmlost. Zwar bestätigt UNSCEAR (Komitee der Vereinten Nationen für die Folgen von Strahlung), dass es zu vermehrten Krebsfällen kommen wird, gibt aber an, dass diese nicht in der Statistik auffallen werden und nicht eindeutig mit dem radioaktiven Fallout in Verbindung gebracht werden können. (Diese Art der Strategie verfolgte jahrzehntelang auch die Zigaretten- und die Asbestindustrie)
    Inzwischen ist wissenschaftlich aber längst anerkannt, dass jede auch noch so kleine Menge an radioaktiver Strahlung Krebs auslösen kann. Es gibt keine Schwellendosis unterhalb derer radioaktive Strahlung ungefährlich ist. Chronische Exposition mit Radioaktivität kann zu Leukämien, Lymphomen und zu soliden Tumoren führen, sowie zu Herzkreislauferkrankungen, Grauem Star und Autoimmunerkrankungen.

    Mittlerweile sind auch in der Schweiz und in Österreich Fische (Gelbflossen-Thunfisch) im Handel aufgetaucht, die die gesundheitsgefährdeten Stoffe Cäsium 134 und 137 enthielten. Beide Stoffe sind nicht natürlichen Ursprungs und entstehen nur durch Kernspaltung.
    "Diese beiden Caesium-Stoffe wurden bei uns noch nie nachgewiesen“, heißt es gegenüber der österreichischen Tageszeitung "ÖSTERREICH".

    Quellen:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/t…n-a-931482.html
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/12/chi…det-menschheit/
    http://www.ippnw.de/startseite/art…swirkungen.html
    http://www.oe24.at/welt/Verstrahl…aucht/120473208

    Im Forum, meine ich.
    Gähnende Leere bei den Beiträgen und absolutes Stillschweigen. Seit Längerem schon. Dabei gäbe es doch Gesprächsthemen ohne Ende. Gerade jetzt, in einer Zeit, in der sich die Meldungen nur so überschlagen:
    Bundestagswahl, Seehofer´s PKW-Maut, weltweite Abhörskandale, Fukushima und Tschernobyl, Energiewende, Steuererhöhungen oder nicht, bischöflicher Protzbau in Limburg ....
    Habt Ihr keine Meinung zu all den Themen? :mysli

    @ Darek: Wem nützt eigentlich ziviler Ungehorsam??? Ändert das was am Gesetz?

    Oha, Frank, darüber könnte ich jetzt aber mal einen schönen Aufsatz schreiben. Lass ich aber besser.
    Trotzdem eine kleine Antwort auf Deine Frage:
    Der zivile (bürgerliche) Ungehorsam reicht zurück bis in die Antike und hat damals schon auf die Beseitigung von Unrechtssituationen abgezielt.
    Und ohne seinen zivilen Ungehorsam (im Sanskrit besser ausgedrückt mit dem Wort "Satyagraha") hätte Ghandi absolut nichts bewirkt.
    Ich erinnere einmal an seinen so genannten Salzmarsch 1930, wodurch er das damals herrschende Salzmonopol der britischen Kolonialherren brach.
    Reicht das als Antwort? :prosi


    Wir sind ja so viel besser auch nicht mit unseren grünen, gelben und roten Plaketen :thumbup:

    Stimmt genau! Deswegen war mein Hinweis, dass die Vignette in Polen sicherlich etwas kosten wird, auch ironisch gemeint.

    Dass die Umweltplaketten am Auto absoluter Schwachsinn sind, wurde mittlerweile mehr als einmal bewiesen. Auch vom ADAC.
    Und es soll heute immer noch Menschen geben, die sich dieser Plakettenwut entziehen, einfach keine Plakette kaufen, ein Knöllchen kassieren, was sie dann natürlich nicht bezahlen, um dadurch sogar für ein paar Tage freiwillig im Knast zu verschwinden. Nach dem Knöllchen kommt nämlich ein Bußgeld, was ebenfalls nicht bezahlt wird.
    Den Knasturlaub nennt der Gesetzgeber dann Erzwingungshaft.
    Ich nenne das mal intensiven zivilen Ungehorsam :P

    In der ZDF-Mediathek habe ich zu diesem Thema einen sachlich gut aufgemachten Filmbeitrag gefunden, der ohne Panikmache einmal die Probleme aufzeigt, mit der Japan durch die Fukushima-Katastrophe zu kämpfen hat.
    Es ist einfach unfassbar, wie die Behörden absolut verantwortungslos mit der Thematik umgehen und die Bevölkerung auch zwei Jahre nach dem GAU im Unklaren lassen und für dumm verkaufen:
    Strahlenmüll wird vor Wohnzimmerfenstern gelagert, unter Kinderspielplätzen verbuddelt (schwupps, schon ist alles dekontaminiert) oder in Plastiksäcken einfach unter freiem Himmel gelagert.

    Das Problem ist immens: Die Regierung hat es sich zur Aufgabe gemacht, kontaminierte Flächen irgendwie zu
    dekontaminieren (anders zum Beispiel als in Tschernobyl, wo bis heute große Flächen immer noch Sperrgebiete sind). Dabei hat die zu dekontaminierende Fläche rund um Fukushima, die am stärksten belastet ist, ungefähr die Größe des Saarlandes. Mit Schaufeln, Hacken, Rechen werden die oberen fünf Zentimeter Erdreich abgetragen, Sträucher und Hecken geschnitten, Laub gesammelt. All dies wird getan, um die Strahlung zu minimieren.
    Aber: Zwischen- oder Endlager für solch riesige Mengen an Strahlenmüll gibt es bisher nicht. Weder in Japan, noch weltweit. Niemand weiß daher, wohin mit dem Müll.
    Ein weiteres Problem ist die Yakuza, also die japanische Mafia. Diese beherrscht große Teile des mehr als lukrativen Dekontaminierungsgeschäfts. Arbeiter werden aufgefordert, das abgetragene und verstrahlte Erdreich einfach hinter das entsprechende Absperrungsband zu schmeißen oder in einen nahegelegenen Bach zu kippen.

    Den Filmbeitrag gibt´s hier:
    http://www.heute.de/Was-von-den-Fu…t-30246828.html
    Den aufgerufenen Artikel bis nach unten scrollen --> Fimbeitrag "Zwei Jahre danach - Reportage vom März 2013"

    Mir ist in letzter Zeit auch einge Male etwas Ungewöhnliches passiert:

    Ich melde mich an und schreibe einen Text, den ich mir dann in der Vorschau ansehe. Springe ich anschließend zurück, um den Text eventuell zu verändern, erscheint die Schrift in rot und ich stelle fest, dass ich nicht mehr angemeldet bin.
    Melde ich mich erneut an, ist mein Text futsch :bezradny

    Hm - nur mal so zum besseren Verständnis: Wieso sprichst Du von einer (blödsinnigen) Lobbykarte? Was meinst Du damit?

    Dann habe ich auch nichts davon geschrieben, dass es "dort" Lagerstätten von Uranmüll gibt.
    Entgegen Deiner Aussage gibt es aber sehr wohl "Lagerstätten" für Abraummüll radioaktiven Ursprungs. Wie sonst ist es zu erklären, dass mit Millionenbeträgen an Steuergeldern solche Abraumhalden (Lagerstätten) "zugeschüttet" werden?
    So kann man z.B. auf der Seite des Sächsischen Landesamtes für "Umwelt, Landwirtschaft und Geologie" zum Thema "Sanierungsmaßnahmen der Wismut GmbH" lesen:
    "... wichtige Sanierungsmaßnahmen sind: Abdecken von Halden und Absetzanlagen ....
    ....Durch die Sanierungsmaßnahmen wird die Ausbreitung von radioaktiven
    Stäuben verhindert. Die externe Strahlung soll verringert und der Radonaustritt so weit wie möglich reduziert werden....."

    Und das Bundespresseportal schreibt am 18. April 2013: " Landtag macht Weg frei für weitere Sanierung der Wismut-Altstandorte in Sachsen".

    Warum das alles, wenn dort nichts lagert? Warum das alles, wenn die Karte lediglich eine blöde Lobbykarte ist?

    Und dass Deine Aussage so auch nicht ganz stimmig ist, dazu ein kleiner Youtube-Beitrag der DeutschenWelle.
    Dort heißt es unter anderem von Ingenieur Steffen Schmidt,einem Mitarbeiter des Bergbauunternehmens Wismut: "Wir profilieren die Halden, wir decken diese Halden ab, wir begrünen diese Halden und dann geht keine nicht tolerierbare [tolle Umschreibung]Strahlung mehr aus. Wir haben keine Gefährdung für die Umwelt und die hier lebenden Bewohner...."

    Schicht für Schicht wird dort das Gelände abgedeckt, Renaturierung genannt. Unter dem Sand liegen die strahlenden Reste des Uranabbaus. Während der Arbeiten ist Sicherheit oberstes Gebot. Nach dem Verlassen der Halde werden Fahrzeuge gründlich gesäubert, genauer - dekontaminiert. Der Dreck an den Reifen soll auf keinen Fall nach außen gelangen.

    Und auch in der Nähe des ehemaligen Abbaugebietes enthält Quellwasser heute noch Radon-Mengen, die ungefähr fünfmal so hoch liegen wie der Normalwert. Radon ist ein radioaktives Edelgas, ein Zerfallsprodukt von Uran. Hohe Radon-Konzentrationen können zu Lungenkrebs führen.

    All dies hat sicher nichts mit einer blöden Lobbykarte zu tun, dies alles sind messbare Werte, die jederzeit nachvollziehbar sind.

    Und abschließend - Du schreibst, der Aufwand des Uranabbaus habe sich später nicht mehr gelohnt. Auch dies ist so nicht ganz richtig. Hauptinteresse am Uranbergbau in der damaligen DDR hatten die Sowjets, ein geflügeltes Wort aus damaliger Zeit: "Moskau gräbt das Erzgebirge um". Die Russen waren getrieben vom "Ehrgeiz", die USA beim Bau kerntechnischer Waffen zu überholen. Erst ab 1961 förderte die Sowjetunion im eigenen Land mehr Uran als es bei der Wismut der Fall war. Verzichten wollte man auf das deutsche Uran aber trotzdem nicht, da der sowjetische Bergbau noch teurer war.
    Erst 1979 kam es dann zu einem Gleichstand, einer Parität, was das Kräfteverhältnis zwischen den Russen und den Amis betrifft in Bezug auf kerntechnische Waffen. Uranabbau war somit nicht mehr sonderlich gefragt. Aber das nur mal am Rande.

    Quellen:
    http://www.youtube.com/watch?v=mvmfZsuc5Ms
    http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/strahlenschutz/2372.htm
    http://bundespresseportal.de/sachsen/item/1…in-sachsen.html

    Neue Panne in Fukushima: Die Cäsium-Werte im Hafen der AKW-Ruine sind dramatisch angestiegen, auf den höchsten Wert seit zwei Jahren. Eine Meerwasserprobe – genommen einen Kilometer vor dem Hafen – habe pro Liter 1,4 Milliarden Becquerel radioaktives Cäsium-137 enthalten, so die Nachrichtenagentur Kyodo. Als Grund werden Bauarbeiten am Hafen von Fukushima-Daiichi und in der Nähe der Reaktorkerne angegeben.
    Jetzt will auch die IAEO Experten nach Fukushima schicken, um zu ermitteln, wie viel Radioaktivität tatsächlich ins Meer geflossen sind.

    Quelle:
    http://www.klimaretter.info/umwelt/hinterg…ch-dem-tsunamiq

    Hallo Theresa,

    Deine Erfahrungen mit der VHS sind natürlich enttäuschend, zumal die Kurse auch Geld kosten. Allerdings stellt sich mir die Frage, warum Du/Ihr als Kursteilnehmer nichts gegen eine solch lasche Unterrichtsgestaltung unternommen habt. Zumindest wäre ich einmal an den Lehrer herangetreten um mit ihm den Sachverhalt zu klären.
    Kaffeekränzchen kann man zu Hause nämlich billiger haben.

    Deine und auch Lars´Erfahrungen kann ich allerdings nicht bestätigen.
    Mir hat der Polnisch-Unterricht in der VHS sehr gut gefallen, wir haben das Witam-Buch enorm weit durchgearbeitet, die Lehrerin hat zusätzlich noch kopiertes Infomaterial mitgebracht und sich auch intensiv mit jedem einzelnen Schüler beschäftigt. Grammatische Ableitungen wurden toll erklärt und teilweise gab es von ihr auch "spannende" Info´s über die Herkunft einzelner polnischer Wörter.
    (Unsere Lehrerin war Polin und hatte Sprachwissenschaften studiert)

    Vielleicht kannst Du ja in einer anderen VHS in einer Nachbarstadt bessere Erfahrungen machen? Wäre zumindest einen Versuch wert. Ich würde dann aber vorher mit dem entsprechenden Lehrer ein kurzes Gespräch führen und ihm die gemachten Erfahrungen erklären. Und soweit mir bekannt, hast Du auch die Möglichkeit einer kostenlosen "Schnupperstunde". War zumindest bei uns damals so.

    Zum Bildungsurlaub habe ich das hier gefunden:

    http://www.transbit-gmbh.de/c_161.html
    http://www.bildungsurlaub.de/infos_gesetz_33.html
    http://www.bildungsurlaub.de/infos_broschue…nrwquot_38.html

    Vielleicht kannst Du ja auch mit Deinem Chef / Arbeitgeber sprechen, ob er bereit ist, sich an solch einer Maßnahme zu beteiligen? Fragen kostet ja bekanntlich nichts und zeigt dem Arbeitgeber eventuell auch noch einiges über Dein Engagement.
    Immerhin dient der Bildungsurlaub zur besseren Verständigung unter den Mitarbeitern und vielleicht auch zur Verbesserung des Betriebsklimas.
    Auch können Dir sicherlich Arbeitsamt, VHS und Betriebsrat (Gewerkschaft) Informationen darüber geben, wie die rechtliche Situation in Sachen Bildungsurlaub derzeit für Dich aussieht.

    Nachdem ganz aktuell eine erneute Panne bekannt gegeben wurde - ein TEPCO-Mitarbeiter hatte aus Versehen einige Kühlpumpen abgeschaltet - bittet das japanische Wirtschaftsministerium nun die Bevölkerung um Mithilfe!!!
    Durch eine offizielle Ausschreibung können nun private Firmen und Gruppen Vorschläge einreichen, wie man das Problem mit dem radioaktiv verstrahlten Wasser lösen könnte. Erst am Sonntag hatte Japans Premierminister Shinzo Abe erstmals andere Staaten um Hilfe gebeten.

    Die Lage ist derart unübersichtlich, dass auch die japanische Aufsichtsbehörde (Nisa) den Betreiberkonzern scharf kritisierte.
    Tepcos Fähigkeit, die Lage vor Ort zu kontrollieren, habe sich deutlich verschlechtert, sagte Katsuhiko Ikeda von der Nisa.

    Wiederkehrende Meldungen über Lecks an den Tanks, das Problem mit dem Grundwasser, Probleme mit der Filteranlage, undichte Barrieren mit der Folge, dass ständig kontaminiertes Wasser ins Meer abfließt und zuletzt auch noch ein banaler Fehler, bei dem der Name auf der Schutzkleidung des japanischen Ministerpräsidenten falsch geschrieben wurde - all das zeigt mehr als deutlich, dass TEPCO mittlerweile mehr als überfordert ist, ein vernünftiges Krisenmanagement auf die Beine zu stellen.

    Gleichzeitig hat TEPCO aber einen Antrag gestellt, das weltweit größte AKW wieder in Betrieb nehmen zu dürfen. :boisie

    Ein weitereres Problem kommt nun aber noch hinzu - die ersten Tropenstürme ziehen in Richtung Japan, in Richtung Fukushima.
    Japanische Meteorologen haben die Ankunft des tropischen Wirbelsturms Danas für das Gelände des Atomkraftwerks von Fukushima für den 10. Oktober vorhergesagt.
    Die Sturmwarnung bereitet Iori Mochizuki, ein 27jähriger Zivil-Ingenieur, Sorgen. Denn erst vor wenigen Tagen hat er Fotos gepostet die zeigen, wie dilettantisch die Betreiberfirma TEPCO die havarierte Anlage von Fukushima Daiichi sichert: Mit Plastik-Planen und Sandsäcken.

    Quellen:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/t…e-a-926316.html
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/t…t-a-926442.html
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/01/stu…nschheit-droht/
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/08/tai…-von-fukushima/

    @ benki
    Schön, dass ich Dir ein wenig helfen konnte, Frank.
    Zu dem von Dir genannten Magnesium-Produkt kann ich nicht viel sagen. Außer vielleicht, dass die Tabletten durch den Wirkstoff Magnesiumhydrogenglutamat eine Glutamat-Quelle enthalten und zudem auch noch Zuckerstoffe, nämlich Sucrose und Glukose. Finde ich persönlich nicht sooo toll.

    Ich möchte hier jetzt nicht in Diskusionen über Einzelprodukte verfallen, vielleicht aber nur so viel: Ich selbst nehme im Moment ein Produkt aus der Apotheke, was außer reinem Magnesiumcitrat auch noch Zinkcitrat, Calciumcitrat, Kaliumcitrat und Cholecalciferol (besser bekannt als Vitamin D)enthält. Das Produkt ist lactosefrei, zuckerfrei, jodfrei und enthält weder Konservierungsstoffe noch irgendwelche Süßungsmittel. Enthält also praktisch nur die angegebenen Mineralien in Pulverform.
    Dazu nehme ich noch regelmäßig Selentabletten. Allerdings mit einer höheren Dosierung als auf der Verpackung angegeben, da die dort aufgeführte Tagesdosis viel zu gering ist.

    Und das ist auch die Krux mit den Nahrungsergänzungsmitteln. Nach EU-Verordnung dürfen NEM von ihren Wirkstoffen nämlich nur gering dosiert werden. Dreimal darf man fragen warum und wer da wohl hintersteckt ;)

    @Mute_S
    Natürlich sollte man einen Arzt befragen, wenn man sich nicht sicher ist bei dem, was man tut. Gar keine Frage. Nur ist es eben so, dass auch Ärzte oftmals nicht richtig liegen. Sehr oft sogar. Gilt auch und insbesondere für Fachärzte. Hatte ich weiter oben ja schon beschrieben. Das mit den Sportmedizinern zum Beispiel. Die nämlich ihre Informationen unter anderem von der DGE erhalten, also der "Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V."
    Wenn ich mir dort so etliche Hinweise und Ratschläge ansehe, wird mir regelmäßig schlecht. Fängt schon bei der ach so tollen Ernährungspyramide an. Ist alles seit Jahren überholt und widerlegt. Interessiert die DGE aber nicht.
    Stattdessen wird auch von deren Seite immer wieder heftig über NEM hergezogen.