Printgrafiks
Fotografie · Prints · Editionen
Ausgewählte Fotografien als hochwertige Prints – ruhige Motive aus Natur, Reisen und stillen Momenten.
Printgrafiks ansehen

Beiträge von Darek

    Stimmt schon, was Du schreibst, Frank. Ansatzweise zumindest.
    Dass Magnesium gegen Muskelkrämpfe hilft zum Beispiel. Doch Magnesium kann etliche Dinge mehr. Wichtige Dinge sogar.
    Und was sind denn hochwertige Magnesiumtabletten, wie Du schreibst? Was muss ich mir unter "hochwertig" vorstellen?

    Sicherlich verdienen die Hersteller von NEM damit Geld. Und Apotheker, die Magnesium verkaufen auch. Nur: Pharma-Unternehmen und Apotheker verdienen auch Geld - mit Betablockern, Ibuprofen, Aspirin, Paracetamol oder Triptanen. Machen damit einen enormen Umsatz. Zum Beispiel bei Migränepatienten.
    Dabei könnten es diese Patienten viel einfacher haben - mit einem Magnesium-Blutspiegel von über 1,0 mmol/l. Kostet ein Bruchteil der herkömmlichen Arzneimittel mit praktisch null Nebenwirkungen. Dazu regelmäßig joggen zum Spannungsabbau. Das kostet sogar nullkommanix.
    Müsste man aber einen versierten Arzt haben, der sich damit auskennt. Und den Blutserumgehalt auch richtig interpretieren kann.

    Zudem ist Magnesium ein Muskel-Salz. Die Menge an Magnesium bestimmt dabei die Anzahl der Kraftwerke pro Zelle. Die einfachste Art, schneller zu werden. Zum Beispiel beim Laufen. Nennt sich Bluttuning (kein Doping!!). Dazu noch eine gehörige Portion Ferritin (zur Sauerstoffversorgung) als Eisenspeicher und die körperliche Ausdauer steigt. Kann man ganz einfach messen. Wissen aber selbst viele Sportmediziner nicht.

    Um einer Krebserkrankung, meist verursacht durch Übersäuerung des Körpers, entgegenzuwirken hilft Magnesiumcitrat. Da es basisch wirkt.
    Und Magnesium verbessert die Insulinresistenz. Übrigens genau wie Zink.

    Noch eines - welche Menschen haben Probleme mit dem Schlaf? Meist sind es Menschen, die aufgewühlt sind, innerlich unruhig und nervös. Kommen deswegen nicht in die Tiefschlafphase. Denen fehlt der kurze Moment des Alphazustands. Wichtigster Moment im Schlaf.
    Hilfe? Ganz einfach - die Moleküle in Ordnung bringen. Stichwort Magnesium, das Salz der inneren Ruhe.
    Und korrekte Ernährung. Natürlich.

    Du stellst die Frage, wer sich denn schon gesund ernährt? Wie kann man das heute noch? Die Nahrungsmittel im Supermarkt sind zigmal durch die "Mangel" gedreht. Industriell massivst verarbeitet. Erhitzt und wieder abgekühlt. Auseinandergenommen und andersherum wieder zusammengesetzt. Angereichert mit Glutamat, Farbstoff und Verdickungsmittel.
    Genetisch korrekt geht anders.

    Und wenn das alles nicht so schlimm ist und wir heute die besten Lebensmittel haben aller Zeiten frage ich mich, warum die Menschen dann immer kränker werden. Warum nehmen Krebserkrankungen ständig zu? Und Diabetes, Bluthochdruck und Allergien?

    Wir sitzen vor vollen Tellern und verhungern. Nämlich unsere Mitochondrien, unsere kleinen Kraftwerke in den Zellen. Und wenn es denen schlecht geht, weil wichtige Substanzen fehlen, geht´s uns irgendwann auch schlecht.
    Weiß jeder Landwirt. Der seinen Viechern z.B. Mineralien unters Futter mischt. Damit die Tiere gesund bleiben. Weil es das Futter alleine nämlich nicht mehr hergibt. Nix mehr drin in dem Fraß.
    Weiß auch jeder Gärtner. Der auf einen ausgewogenen Mineralienhaushalt seines Düngers achtet.

    Aber wir Menschen stehen ja über der Natur. Brauchen wir alles nicht. Wir sind Roboter. Und wenn´s mal nicht so richtig läuft - rote Pille in den Mund, schon ist man wieder gesund.
    Na dann ...

    Dass Brasilien lediglich das Geld fehlt, glaube ich nicht. Immerhin hat Brasilien in den letzten Jahren ein rasantes Wirtschaftswachstum erlebt.
    Und das Knowhow kommt aus Deutschland, von Siemens-KWU.

    Klar ist aber auch - Brasilien ist nicht gerade zimperlich in Sachen Umweltzerstörung / Abholzung der Wälder.
    Aber auch hier lohnt es sich, einmal genauer hinzusehen: Fast die gesamte Abholzung der Urwälder Südamerikas geht auf das Konto der Fleischproduktion - und zwar fast ausschließlich für die reichen Industrieländer, darunter auch Deutschland.

    Trotzdem finde ich es gut, dass Brasilien vorerst auf den Bau neuer AKW verzichtet!

    Grundsätzlich ist es ja so, dass fast jeder etwas anderes unter dem Begriff Nahrungsergänzungsmittel versteht. Und eine ausgewogene Ernährung steht in absolut keinem Widerspruch zu NEM´s. Denn im Wort Nahrungsergänzungsmittel steckt immerhin das kleine Wörtchen "Ergänzung", was vielfach einfach übersehen wird.

    Und mit dem Begriff "Mediziner" stehe ich etwas auf Kriegfuss. Diese Mediziner, allgemein auch Ärzte genannt, haben gerade vom Thema Ernährung so gut wie keine Ahnung, wird dies während des Medizinstudiums doch nur ganz am Rande gestreift.
    Frage einen Arzt einmal nach dem Begriff "Epigenetik". Oder nach einem Aminogramm. Kaum einer kennt sich damit nämlich aus, geschweige denn, dass er mit seinen Patienten darüber spricht. Stattdessen werden dem Patienten Allgemeinplätze um die Ohren gehauen, die vielfach bereits seit Jahren widerlegt sind. Auch werden immer wieder Informationen der DGE zum Besten gegeben, die , wie jeder aufgeweckte Mensch längst weiß, nicht gerade von fundiertem Wissen strotzen.

    Selbst wenn ein Arzt tatsächlich einmal etwas genauer in die Blutwerte seiner Patienten schaut, wird Ratsuchenden dann lapidar erklärt, es sei alles in Ordnung, die Werte lägen im Normbereich. Nur - was ist ein Normbereich? Darüber wird sich dann hilflos ausgeschwiegen.

    Hat Dein Arzt, sofern Du einen hast, schon einmal mit Dir über Dein Aminogramm oder über Epigenetik gesprochen? Oder über Deinen Mineralienhaushalt im Blut? Und damit meine ich nicht nur Eisen oder Magnesium. Wobei gerade letzteres immer wieder vernachlässigt wird.
    Mit fatalen Folgen. Kann man tagtäglich sehen.
    Auch die Folgen von einem massiven Verzehr von Kohlenhydraten.
    Mir hat vor einiger Zeit einmal ein Arzt erklärt, wie wichtig gerade Kohlenhydrate seien, ich solle bloß aufpassen, da ich so etwas praktisch nicht mehr esse. Am Ende des Gesprächs war ich heilfroh, dass dies nicht mein Hausarzt war. (Den ich übrigens sowieso nicht habe.)

    Aber was will man denn auch erwarten, wenn ein Minister Altmeier mit seinen ca. 140 Kilo Gewicht grinsend erklärt, er hätte mittlerweile Waffenstillstand mit seinem Gewicht geschlossen.
    Auch interessant - so ein Herr Altmeier mit einer dermaßen üppigen Leibesfülle hätte heute in der freien Wirtschaft so gut wie keine Chance, einen Managerposten zu bekommen.

    Wobei wir jetzt aber etwas vom Thema abgekommen sind ....

    Es kam, wie es kommen musste: Nachdem ein Taifun Teile der Anlage unter Wasser gesetzt hatte, pumpten TEPCO-Mitarbeiter über 1.100 Tonnen (also 1.100.000 Liter) verstrahltes Wasser ins benachbarte Meer.
    Da durch die starken Regenfälle das Wasser in den Reservoirs erheblich angestiegen war und der Platz nicht mehr reichte, hatten TEPCO-Mitarbeiter den Strahlungswert des Regenwassers gemessen und - da angeblich nur schwach kontaminiert - dieses dann ins Meer geleitet.

    Quelle:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/t…r-a-922807.html

    Brasilien erlebt seit einiger Zeit ein enormes Wirtschaftswachstum. Stillt seinen Energiehunger zu 75% mit Wasserkraft. Und ist dadurch verletzlich. Durch Trockenperioden. Um dies zu umgehen, war eine Energiegewinnung durch AKW geplant. Dies wurde jetzt allerdings erst einmal auf Eis gelegt. Nach dem Unglück in Fukushima will Brasilien zukünftig auf Windenergie setzen.

    Wie der Chef der staatlichen Energieplanungsbehörde mitteilte, sei es höchst unwahrscheinlich, dass bis 2030 vier neue AKW gebaut werden. Die Regierung würde an diesen Plänen wohl vorerst nicht mehr festhalten.

    Brasilien betreibt derzeit zwei AKW in der Nähe von Rio de Janeiro, ein weiteres AKW ist seit 1984 in Bau, unterstützt durch Siemens und eine Hermeskreditabsicherung durch die Bundesregierung.

    Beasilien ist damit ein weiteres Land in einer langen Reihe von Ländern, die aus der schwersten Nuklearkatastrophe in der “zivilen Nutzung der Kernenergie” vernünftige Schlüsse ziehen.


    Quelle:
    http://www.solidbau.at/home/artikel/a…highlight=47331

    Was mich einfach einmal interessiert - was haltet Ihr von NEM, also von Nahrungserganzungsmittel?
    Nutzt Ihr so etwas vielleicht sogar? Ich schon.

    In Japan stehen zum zweiten Mal seit der Katastrophe 2011 sämtliche AKW still - ohne dass in Japan die Lichter ausgehen.
    Der Atombetreiber Kansai Electric fuhr am Sonntag den letzten stromerzeugenden Atomreaktor des Lanes, Nummer 4 im Atomkraftwerk Oi in der westlichen Provinz Fukui, zu Routineinspektionen herunter.
    Wegen der langen Sicherheitstests und der nach wie vor fehlenden Zustimmung der Bevölkerung zur Kernkraft, wird Japan voraussichtlich bis Ende des Jahres keinen Strom aus der Kernkraft beziehen.

    Unterdessen kämpft TEPCO in Fukushima weiter gegen Unmengen hochradioaktiv verstrahlten Wassers an. Nach Aussagen eines ranghohen Mitarbeiters von TEPCO, sind die in den Tanks aufgetretenen Lecks nach wie vor nicht unter Kontrolle.


    Quelle:
    http://www.cash.ch/news/alle/japa…rom-3123427-448

    Die eher im Stillen arbeitende "Vereinigung der europäischen Atomaufsichtsbehörden", kurz "WENRA", hat aktuell eine Überprüfung aller 131 AKW in Europa angeordnet. Grund hierfür sind die in den belgischen AKW Doel und Tihange massenhaft gefundenen Risse in den 25 cm starken Stahlbetonwänden der Reaktordruckbehälter. Zur Sicherheit sollen daher jetzt alle europäischen Reaktoren auf mögliche Fehler überprüft werden.

    Die festgestellten Risse an den Reaktordruckbehältern in Doel und Tihange - Tausende an der Zahl - sind allem Anschein nach Folgen eines Produktionsfehlers. Kommt es hierdurch zum Versagen des Reaktordruckbehälters, kann Radioaktivität austreten. Daher gelten gerade für den Druckbehälter enorme Sicherheitsbestimmungen.

    Interessant und mal wieder typisch:
    Das Bundesumweltministerium hat gegenüber dem WDR erklärt, die Überprüfungen laufen derzeit noch. Hingegen erklärten die AKW-Betreiber, die Überprüfungen seien bereits abgeschlossen, ohne dass Mängel festgestellt worden seien.

    Unterdessen haben heute mehrere Tausend Menschen auf Anti-AKW-Demonstrationen in Braunschweig, Leese und Duisburg deutlich gemacht, dass die Auseinandersetzung um die Kernenergie weitergeht.

    Quelle:
    contratom, swr.de
    http://anti-atom-demo.de/start/presse/pressemitteilung/

    Einen Teil habe ich gewusst... aber das es so krass ist, das nicht.


    Und genau das ist das Problem, Heidi. Kaum jemand weiß darüber Bescheid. Über den Umfang, meine ich. Die Menschen könnten dies alles aber wissen. Wenn sie wollten. Informationen darüber gibt´s nämlich zu Genüge. Überall. Man muss nur mal richtig hinsehen.

    Aber wie dagegen angehen?


    Ein Anfang wäre zumindest schon einmal, nicht einfach alles zu glauben, was uns die Politikerkaste mit ihren Lobbyfutzis so tagtäglich erzählt. Siehe Merkel mit ihren Aussagen. Übrigens war sie seinerzeit diejenige, die z.B. Gorleben ins Leben gerufen hat. Ist heute aber auch weitestgehend vergessen. Und genau heute haben wir deshalb die Probleme.

    Ein Weiteres ist kritisch zu bleiben. Ständig.
    Augen und Ohren auf Empfang.
    Dinge hinterfragen.
    Ist aber vielleicht nicht so ganz einfach. Im TV locken seichtere Dinge. Habe ich gestern z.B. wieder irgendwo aufgeschnappt. Da läuft jetzt wohl irgendetwas mit BigBrother für Promis. Oder so ähnlich. Geht´s noch? Dekadenz ist in unserem Land ja wohl offensichtlich weit verbreitet.

    Genau hier liegt auch ein weiteres Problem - die Ignoranz der Leute. Gepaart mit Phlegmatismus. Gefährliche Mischung. Aber wenn ich mich nicht informiere muss ich eben das glauben, was mir rhetorisch gut geschulte Leute vor die Füße werfen.

    Und letztlich bleibt immer noch der 22. September. Ich habe hier zwar vor vier Jahren einmal das Thema des Nichtwählers zur Diskussion gestellt. Beziehungsweise seine eventuellen Ansichten. Trotzdem gehe ich wählen.
    Auf meine Art natürlich :cwaniak
    Zudem hat man ja auch die Möglichkeit, seinen Abgeordneten im eigenen Wahlkreis, in ihren kleinen kommunalen Büros auf die Füsse zu treten. Immer und immer wieder. Auch wenn´s unbequem ist.
    Eines ist nämlich klar - nichts ändert sich, außer ich ändere mich!

    Ich hoffe, die Menschheit wird von weiteren schweren Unfällen verschont.

    "Hoffen und Harren - hält so manchen zum Narren", so heißt es im Volksmund, Heidi.

    Das Hoffen bringt uns leider nicht sonderlich weiter. Sieht man ganz aktuell an den vielen Beteuerungen unserer Regierung beim Thema des Ausstiegs aus dieser Katastrophentechnologie.

    Da verspricht eine Angela Merkel vollmundig den Ausstieg, da Fukushima gezeigt habe, dass diese Technologie unkalkulierbare Risiken birgt. Fukushima hat das gezeigt? Für mich hat das schon Tschernobyl gezeigt.

    Original-Ton Angela Merkel:
    "Mit Fukushima hat das Wort Restrisiko für die ganze Welt eine neue Bedeutung gewonnen. Galt das bisher als kalkulierbar und damit beherrschbar, steht dies jetzt für reale Gefahr", so ihre Aussage auf der Hannover Messe.

    Kernkraftwerke, zumindest die deutschen, wurden daraufhin ganz schnell vom Netz genommen - die deutsche Uranwirtschaft muss sich aber dennoch keine großen Sorgen machen, dass es für sie zukünftig nichts mehr zu strahlen gibt:
    Deutschland ist nach wie vor weltweiter Dreh- und Angelpunkt für die Urananreicherung. Hier in Deutschland. Mitten unter uns. Im NRW-Städtchen Gronau. Dort wird durch den französischen Betreiber URENCO tagtäglich hochgiftiges Uranhexafluorid angereichert. Dieses hochangereicherte Uranhexafluorid wird anschließend per Bahn, Schiff oder LKW quer durch die deutsche Landschaft geschaukelt, über deutsche Autobahnen, durch normale Bahnhöfe wie dem Münsteraner oder Kölner oder Hambuger Hauptbahnhof und über normale Wasserstrassen, wie dem Nord-Ostsee-Kanal.
    Hin zu 50 Kunden in 17 Ländern.
    Mit enormen Risiken.

    Haben wir vor kurzem gesehen - am 1.Mai.2013 im Hamburger Hafen. An diesem Tag wurde der Kirchentag mit zehntausenden Besuchern eröffnet. Nur 500 Meter entfernt fing der Frachter "Atlantik Cartier" Feuer - beladen mit hochgiftigem Uranhexafluorid. Das Schiff brannte die ganze Nacht.
    (Dass in diesem Frachter zusätzlich auch noch 3,8 Tonnen Munition gebunkert waren, mutet fast schon harmlos an.)
    Fachleute meinten denn damals auch sofort, dass Hamburg nur knapp einer Katastrophe entgangen wäre. Immerhin bildet sich bei brennendem Uranhexafluorid in Verbindung mit (Lösch)Wasser extrem giftige Flusssäure. Bereits eine handtellergroße Verätzung ist durch die resoptive Giftwirkung tödlich. Es kommt dabei zu akut bedrohlichen Stoffwechselstörungen, die unter multiplem Organversagen tödlich verlaufen.
    Aber ist ja nochmal alles gut gegangen. Glück gehabt. Wie so oft.

    Zurück nach Gronau. Bei der Urananreicherung bleibt Abfall zurück. Abfall, der ganz offen in Containern auf dem Gelände der URENCO gelagert wird. So genanntes abgereichertes Uran. Trotzdem hochgiftig. Von URENCO aber verharmlosend als "Wertstoff" bezeichnet. Mittlerweile liegen dort knapp 9.000 Tonnen. Unter freiem Himmel. Ungeschützt z.B. vor Flugzeugabstürzen.
    Und wir schütteln die Köpfe beim "Unverstand" der Japaner in Fukushima?

    Doch damit nicht genug:
    Rostende Tonnen im Fasslager Brunsbüttel, ein absaufendes ASSE, der Reaktordruckbehälter in Jülich, der so stark strahlt, dass dafür sogar ein eigenes Zwischenlager gebaut werden musste, zahlreiche neue Zwischenlager, die derzeit noch gebaut werden, 1.900 Altstandorte der "Wismut" in Thüringen und Sachsen und Hausmülldeponien, auf denen radioaktives Material lagert.
    Es gibt nicht ein AKW-Müllproblem, sondern Tausende. Im ganzen Land.

    Hier zu sehen:
    [Blockierte Grafik: http://www.contratom.de/wp-content/upl…atatommuell.jpg]

    Davon hört man zur Zeit aber nichts von der herrschenden Klasse. Logisch, passt ja auch nicht so gut ins Wahlgeschehen. Noch nicht einmal sonderlich spektakulär bei den Grünen: Veggie-Day, Steuererhöhungen und Investitionen in Bildung und Infrastruktur waren wichtigere Themen.
    Und der 22. September rückt immer näher .....

    Quelle:

    http://mediathek.daserste.de/suche/17039794…%20Atomausstieg

    Mittlerweile tauchen immer mehr Fakten über die desolate Sitaution in Fukushima auf. Auch Fakten über die Hilflosigkeit der TEPCO-Führung. Hat man sich ja schon fast dran gewöhnt.

    Neben den immensen Mengen veseuchten Wassers, den undichten Wassertanks im nordöstlichen Teil des Fukushima-Geländes und den Schwierigkeiten mit dem Grundwasser kommt nun noch ein weiterer katstrophaler Aspekt hinzu - TEPCO gehen mittlwerweile die Arbeitskräfte aus!
    Ende August wurden nun Insider-Gerüchte darüber laut, dass die Wassertanks (auf dem Foto die hellblauen und grauen Dinger im Hintergrund) nur deshalb so miserabel abgedichtet wurden, da TEPCO einfach zu wenige Arbeitskräfte hatte. Die Behälter mussten daher in aller Eile unter notdürftigen Bedingungen aus dem Boden gestampft werden.
    [Blockierte Grafik: http://media0.faz.net/polopoly_fs/1.…/1455541227.jpg][size=8] Quelle: faz[/size]

    Seitdem hat TEPCO immer häufiger Schwierigkeiten, noch Personal für die havarierte Anlage zu finden.

    Hilfe kommt jetzt von Seiten der organisierten Kriminalität - die japanische Mafia (Yakuza) verfrachtet Schuldner, die ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen, nach Fukushima. Es kam deshalb schon zur Festnahme eines Yakuza-Bosses.

    Es gibt also nach wie vor viele Geheimnisse rund um Fukushima und man kann davon ausgehen, dass sicherlich noch viele Menschen sterben werden, damit dies auch so bleibt.


    Quelle:
    http://www.zeit.de/wissen/umwelt/…r-strahlenruine

    Du musst ja auch nicht die Umsatzsteuer (landläufig auch Mehrwertsteuer genannt) Deiner Einkäufe anmelden.
    Es ist nur so, dass Du bei vielen selbstständigen Berufen umsatzsteuerpflichtig bist. Soll heißen, Du bist verpflichtet in Deinen Rechnungen die entsprechende Umsatzsteuer auszuweisen.
    Sobald Dein Kunde Deine Rechnung (mit der ausgewiesenen Umsatzsteuer) dann bezahlt hat, musst Du die erhaltenen 22 % (in Deutschland sind es 19 %) ans Finanzamt abführen. Im Gegenzug kannst Du aber die von Dir bezahlte Umsatzsteuer Deiner beruflichen Einkäufe dagegen rechnen.
    Hast Du nun für Deine Einkäufe mehr Umsatzsteuer bezahlt als Du über Deine Rechnungen reinbekommen hast, bekommst Du die Differenz vom Finanzamt erstattet.
    Liegt die Sache aber genau andersherum, musst Du eine eventuelle Differenz natürlich ans Finanzamt abdrücken.

    Du benötigst für diese Geschichte nun eine Umsatzsteueridentifikationsnummer. Diese bekommst Du, wenn Du Dich beim Finanzamt anmeldest. Und das musst Du.

    Klar soweit ? :D

    He Renke,
    nicht, dass wir uns falsch verstehen.
    Ich hatte hier im Forum bereits vor langer, langer Zeit über das Kaufverhalten und ein damit mögliches "Abstimmungsverhalten" geschrieben. Auch ich stehe nämlich auf dem Standpunkt, dass bei Produktvermeidung nach einiger Zeit diese Produkte aus den Regalen verschwinden. Und das ist auch gut so.

    Der Käufer hat eine irre Macht, er hat die Macht, mit seinem Geldbeutel abzustimmen. Er muss aber auch tun!!
    Und die Politik muss ebenfalls agieren.
    Solange sich eine Ilse Aigner als Verbraucherministerin aber mit einem süssen, kleinen Kälbchen auf der grünen Wiese fotografieren lässt und damit suggeriert, es wäre alles heile Welt, wird sich einfach nicht viel ändern.
    Die Fleischindustrie hat auf der einen Seite einfach eine zu starke Lobby und auf der anderen Seite zu viele Politiker, die ziemlich schnell einknicken. Dies gilt allerdings nicht nur für Deutschland, sondern ganz besonders auch für Brüssel.

    Über die Firma Wiesenhof wird seit Jahren berichtet, immer wieder tauchen negative Schlagzeilen über dieses Unternehmen auf.
    Bereits 2010 brachte das Polit-Magazin Report Mainz einen Bericht über schwere Tierschutzverletzungen.

    Es geht aber nicht nur um Tierschutzverletzungen.
    Schon 2007 berichtete das Magazin Frontal 21 über miserable Arbeitsbedingungen und Löhne bei polnischen Mitarbeitern.
    2011 wurden durch den stern massive Hygieneverletzungen bei Wiesenhof aufgedeckt, im April diesen Jahres gab es Razzien wegen des dringenden Verdachts auf Subventionsbetrug in den Jahren zwischen 2002 und 2010.

    Den Kauf von Wiesenhof-Produkten meiden als einzige Alternative? Wie will man das machen, bei einem dermaßen großen Konglomerat an Unternehmensbeteiligungen und Tocherfirmen?
    Wer weiß denn schon, dass z.B. die polnischen Firmen Drobimex (Szczecin) als einer der größten Geflügelzüchter und -verarbeiter zum Wiesenhof-Imperium gehört?
    Genauso wie das polnische Unternehmen Bomadek (Trzebiechow) als Putenschlacht und -verabeitungsbetrieb.
    Und wer von den ALDI-Nord Kunden weiß schon, dass die Handelsmarke "Bauernglück Deutsches Qualitätsgeflügel" ein Produkt des Wiesenhof-Konzerns ist?

    Was will man denn auch erwarten, wenn Bundesligist Werder Bremen im August 2012 stolz bekannt gibt, dass Wiesenhof für die nächsten zwei Jahre Haupt- und Trikotsponsor wird und ein Oliver Kahn in sechs witzigen Werbespots erklärt, warum er so gerne den Bruzzzler von Wiesenhof grillt: "Also - wer wie ich immer Championsleague gespielt hat - der kann auch beim Grillen nicht anders!"

    Auch wurden immer wieder staatsanwaltliche Ermittlungen gegen Wiesenhof eingestellt wegen angeblich unverwertbarer Beweise.

    Wiesenhof ist ein Großunternehmen mit fast 5.500 Mitarbeitern und eines der bedeutendsten Unternehmen in Niedersachsen. Da wird halt geschoben, getrickst und vertuscht, dass sich die Hühnerstangen biegen.

    Es wird wirklich Zeit, dass gegen so ein Unternehmen endlich einmal rigoros und drastisch vorgegangen wird. Der Verzicht auf Wiesenhof-Produkte ist dabei nur eine seichte Variante von Protest.

    Google weist in einem offenen Brief darauf hin, dass alle Server-Logs angeblich spätestens nach 18 bis 24 Monaten anonymisiert werden, was auch immer das zu bedeuten hat. Was anschließend mit diesen Daten passiert, verrät Goggle aber nicht.
    Kann man hier nachlesen: http://www.golem.de/0706/52819.html

    Grundsätzlich kann man aber sagen, dass bei Google sämtliche über die Suchmaschine gesammelten Dateien normalerweise 9 Monate lang gespeichert werden, danach werden die letzten drei Stellen der IP-Adresse unkenntlich gemacht.

    Aber viel entscheidender ist für mich folgende Tatsache:
    Jedes Mal, wenn ein Suchbegriff eingegeben wird, speichert Google nicht nur meine IP-Adresse, sondern auch den benutzten Webbrowser, das verwendete Betriebssystem, sowie Datum und Uhrzeit. Außerdem "merkt" sich Google auch, ob ich mit dem ersten Treffer zufrieden war oder ob und wo ich eventuell weitersuche.

    Und Google verdient ja nicht nur mit der Suchmaschine. Immerhin hat das Unternehmen ja noch weitere Programme und Dienste, die im Falle meines Besuchs dieser Seiten Spuren hinterlassen. Soll also heißen, je mehr Google-Programme / Google-Dienste ich nutze, um so mehr lege ich dem Unternehmen meine Daten in die Hände.
    Und das sieht dann eventuell so aus:

    Über den Google-Desktop weiß Google, was auf meinem PC lagert. Anhand hochgeladener Fotos auf den Google-Servern weiss das Unternehmen, wo ich in Urlaub war. Durch den Besuch des Routenplaners "Google-Maps" weiß Google, wohin meine nächste Reise geht.
    Was mich tagtäglich beschäftigt, steht auf meinen Blogger-Webseiten und was ich in meiner Freizeit mache, zeigen meine YouTube-Videos.

    Der österreichische Journalist Gerald Reischl ("Die Google-Falle") ist denn auch überzeugt: Google steuert Suchergebnisse nach eigenem Gusto und beeinflusst damit indirekt die Meinung der Sucher, die bei ihrer Suche der Überzeugung sind, ungefilterte Ergebnisse zu bekommen.

    Gar nicht im Speicher von Google zu landen, ist heute aber praktisch schon unmöglich geworden. Einzige Hilfe ist nur, die Suchmaschine zu wechseln und den Browser zu sichern, also z.B. entweder Cookies komplett zu verbieten, oder aber nur auf Anfrage zuzulassen.

    Und letztlich - muss man wirklich dieses Cloud-Computing zur Speicherung seiner Daten nutzen ...... :mysli

    Eines wurde in den vergangenen Wochen durch die PRISM-Affäre, durch den Fall Snowden mehr als deutlich - wir werden ausgespäht, abgehört und überwacht, dass die Leitungen nur so glühen.
    Selbst Bundestagsabgeordnete haben mittlerweile das Gefühl, dass ihre Daten nicht mehr sicher sind.

    Das muss man sich einmal vorstellen - da geht der FDP-Bundestagsabgeordnete Jimmy Schulz her und bietet seinen Kollegen für die nächste Woche eine "Krypto-Party" an, nur um Alternativen zu zeigen, wie man seine Daten besser verschlüsselt.
    Mittlerweile fragt man sich, in welcher Welt wir eigentlich leben, dass selbst Regierungsmitglieder vor einer Ausschnüffelung, eventuell sogar vom eigenen Geheimdienst, nicht mehr sicher sind. Und dass diese Menschen, die in der Legislative sitzen und an entsprechenden Gesetzen "stricken", selbst keine Ahnung mehr davon haben, wovon sie reden.

    Ich habe mir jetzt eine neue Suchmaschine als Ersatz für Google ausgesucht - nämlich ixquick, eine europäische Suchmaschine,
    Werde als demnächst nicht mehr "googlen" sondern "ixquicken".

    Warum ixquick?
    Weil diese Suchmaschine keine Nutzerdaten speichert: Keine Suchbegriffe, keine IP-Adressen, keine Tracking-Cookies, kein GarnIx.
    Sie ist sicherlich noch nicht so groß wie Google, für den herkömmlichen Gebrauch reicht´s mir aber.
    Und mittlerweile bietet ixquick sogar rundum anonymisierte Goggle-Suchergebnisse auf einer neuen Domain.

    Hat jemand von Euch schon Erfahrungen damit oder kennt Ihr bereits ixquick?

    Hier gibt´s entsprechende Infos: https://ixquick.com/deu/protect-privacy.html

    Tschernobyl und Fukushima - beide Tragödien verbindet eines: Sie sind bis heute die beiden Reaktorunglücke mit der weltweit höchsten INES-Stufe, nämlich der Stufe 7.

    Nun ist der japanische Außenminister Fumio Kishida zu einem dreitägigen Besuch in der Ukraine, um sich vor Ort ein Bild des Unglücksreaktors in der Nähe von Pripyat zu machen.
    Bis heute sind dort durch das Unglück über 25.000 Menschen gestorben, die damals an den Aufräumarbeiten teilgenommen hatten.

    In Japan ist nach offizieller Darstellung niemand an den unmittelbaren Folgen des Reaktorunglücks gestorben.

    Quelle:
    http://www.nachrichten.at/nachrichten/po…rt391%2C1181453

    900 Tage ist die AKW-Katastrophe nun schon alt - und noch immer hat TEPCO die Sache nicht im Griff.

    Wegen eines gefährlichen Lecks an einem Wassertank hat die japanische Nuclear Regulatory Authority (NRA) mittlerweile die Beurteilung der Warnstufe deutlich angehoben: Die Krise wurde auf der siebenstufigen internationalen Skala mit drei bewertet. Damit gilt die Krise jetzt als "ernsthafter Zwischenfall".

    Das Wasser in Fukushima ist nach Angaben der Atomaufsicht so stark verseucht, dass ein Mensch, der sich unmittelbar daneben aufhält, innerhalb einer Stunde das Fünffache der Strahlung abbekommt, die für AKW-Mitarbeiter innerhalb eines Jahres als gerade noch zulässig gilt.

    Mittlerweile hat TEPCO zugegeben, dass allem Anschein nach bereits seit 2 1/2 Jahren täglich ca. 300 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer geflossen seien und dass schätzungsweise seit Mai 2011 Wasser in das Meer abgeflossen ist, das mit insgesamt 20 Billionen Becquerel Cäsium-137 und 10 Billionen Becquerel Strontium radioaktiv belastet war.

    Allem Anschein nach, Geschätzt. Genaues weiß man also nicht.

    300 Tonnen also! Täglich!
    Umgerechnet sind dies 300.000 Liter täglich. Macht bis heute schlappe 270.000.000 (Millionen!!) Liter radioaktiv verseuchtes Wasser. Die trudeln jetzt durch die Weltmeere. Und es wird ständig mehr. Durch nachsickerndes Grundwasser.
    Hinzu kommen offene Hähne, lecke Tanks, zerfressene Leitungen, behelfsmäßig abgedeckte Kühlbecken.
    Nach Angaben von "Radio Stimme Russlands" droht dem Pazifik eine radioaktive Verseuchung.

    Man muss sich das einmal vorstellen: Mittlerweile stehen auf dem Gelände rund 1.060 Metallsilos, 350 davon sind provisorisch, mit einem Fassungsvermögen von 1.000 Tonnen verseuchtem Wasser. Also 1.000.000 Liter. 300 dieser Behälter sind mittlerweile randvoll. Derzeit pumpen Maschinen täglich ca. 800.000 Liter Kühlwasser aus den vollgelaufenen Reaktorkernen und Untergeschossen.

    Auch steigt die Zahl der an Schildrüsen-Krebs erkrankten Kinder rund um Fukshima.
    Nun will die Präfekturverwaltung von Fukushima alle Kinder, die zum Zeitpunkt des Unglücks nicht älter als 18 Jahre alt waren, untersuchen lassen, immerhin ca. 360.000 Kinder.

    Und jetzt das nächste (Horror-)Szenario:
    Aus Reaktorgebäude 4 müssen aus dem Abklingbecken 400 Tonnen hochradioaktive Brennelemente geborgen werden. Experten warnen vor einem Unfall mit nie dagewesenen Folgen.

    Wir erinnern uns: Im Abklingbecken lagern über 1.300 benutzte Brennelemente eng beieinander.In 18 Metern Höhe.
    (Entspricht ungefähr der vierten Etage eines Wohnhauses)
    Falls nun bei der Operation, die über ein Jahr andauern soll, ein Brennelement zerbricht, stecken bleibt oder sich einem anderen Brennelement zu stark nähert, droht die Freisetzung extrem großer Mengen Radioaktivität.
    Auch können die Stäbe mit Luft in Kontakt kommen, was zu einem gefährlichen Brand führt.
    Sollte es zudem während dieser Arbeiten zu einer Kettenraektion kommen, kann diese nicht mehr unterbrochen oder kontrolliert werden. Ein Super-GAU wäre Kinderkram gegen das, was dann passiert.

    Bei TEPCO selbst sieht man das allerdings entspannter - ein Testlauf sei erfolgreich verlaufen!

    Quellen:
    http://www.nuklearforum.ch/de/aktuell/e-b…nes-3-stoerfall
    http://www.zeit.de/wissen/umwelt/…nks-lecks-tepco
    http://www.heise.de/tp/blogs/2/154821
    http://www.greenpeace-magazin.de/tagesthemen/ei…n-in-fukushima/