Daumendrücken hat geholfen - wenn's mir auch schwer gefallen ist
.... das Bier darf in Strömen fließen
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0:1 gewonnen. Na dann... feiert kräftig ab
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Daumendrücken hat geholfen - wenn's mir auch schwer gefallen ist
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Hier zwei sehenswerte Filme auf Arte, sehr gegensätzlich um das Thema Mittelschicht...
Mittelschicht - Angst vor dem Abstieg
Das Ehepaar de Boucaud lebt mit seinem vierjährigen Sohn im wohlhabenden 16. Pariser Arrondissement. Seit der ehemalige Manager Philippe arbeitslos ist, ist der Kredit für die Wohnung kaum mehr zu bezahlen. Früher war ein hohes Einkommen für ihn und seine Frau selbstverständlich, nun sehen sie sich mit dem sozialen Abstieg konfrontiert. Selbst beim Einkauf von Lebensmitteln muss sich die Familie mittlerweile einschränken. Nathalie de Boucaud: "Wir essen einmal die Woche Fleisch, am Sonntag, und fast nie Fisch, das können wir uns nicht leisten."
Das Hamburger Ehepaar Kruse hat zwei Söhne und gehört zur klassischen Mittelschicht. Obwohl beide eine sichere Anstellung haben, fürchten sie den Abstieg und spüren ihn bereits. Für die Betreuung der Kinder müssen sie demnächst monatlich 150 Euro mehr zahlen. Geld, das sie nicht übrig haben.
Auch Nicolas Teindas stammt aus einer Mittelschichtsfamilie, doch den Status seiner Eltern muss er erst einmal erreichen. Zwar fand der 31-jährige Franzose nach dem Studium eine Anstellung in einem französischen Ministerium, aber die Bezahlung ist so schlecht, dass er nicht davon leben kann. Wie ihm geht es in Frankreich immer mehr gut ausgebildeten jungen Menschen. Eine Festanstellung ist inzwischen eher zur Ausnahme geworden.
Für Vera Klose war es stets selbstverständlich, das soziale Niveau ihrer Eltern zu halten. Von ihrem Vater übernahm die Kunsthändlerin eine gut gehende Galerie in der Hamburger Innenstadt. Doch die Krise hat sich auch auf ihre Kunden ausgewirkt. Die Mittelschicht muss sparen. Vera Klose verkaufte immer weniger Bilder und Rahmen. Zuletzt musste sie die Löhne ihrer Mitarbeiter von ihrem privaten Konto zahlen. Nach über 100 Jahren löst sie den Laden auf.
Die Situation von Vera Klose, Familie de Boucaud, Nicolas Teindas und Familie Kruse steht beispielhaft für die gesellschaftlichen Veränderungen in Frankreich und Deutschland. Wie ihnen geht es vielen Teilen der Mittelschicht.
(Deutschland, 2010, 53mn)
NDR
Hier der Film: http://videos.arte.tv/de/videos/mitt…eg-3716420.html
Oder Hier:
Geschlossene Gesellschaft
Die Mittelschicht fühlt sich zunehmend unter Druck. Die Angst, Job, Einkommen und damit auch den sozialen Status zu verlieren, führt bei vielen Familien zu einer Abgrenzung nach unten. Man sucht ein ruhiges und kultiviertes Wohnumfeld und setzt verstärkt auf private Netzwerke. Insbesondere die Ausbildung des Nachwuchses rückt stärker in den Fokus, denn auf dem globalisierten Arbeitsmarkt sind erstklassige Abschlüsse wichtig.
Die Sorge, dass staatliche Einrichtungen in Zeiten von Finanzknappheit und Reformstau den Anforderungen nicht mehr gerecht werden, hat Konsequenzen. Immer mehr Eltern schicken ihre Kinder auf Privatschulen. Dort erhoffen sie sich bessere Lernbedingungen, qualifizierteres Personal und gezielte Förderung - und damit den entscheidenden Vorteil für ihre Kinder im Konkurrenzkampf um Ausbildungs- und Arbeitsplätze. Soziologen prognostizieren, dass der soziale Klassenkampf künftig in der Schule beginnen werde.
Die Abgrenzung nach unten hat viele Gesichter. In den Städten entstehen immer mehr abgeschottete Wohnanlagen in attraktiven Lagen, die von gut verdienenden Mittelschichtsfamilien bezogen werden. Hier lebt man in einer sozioökonomisch homogenen Gruppe, in der sich die Lebensentwürfe ähneln und in der man sich sicher fühlt. Mit dem neuen Lebensumfeld wendet man sich vom alten Milieu ab, oft unbewusst, mitunter auch gezielt. Besonders in Deutschland wird diese Entwicklung als Zeichen für eine wachsende Entsolidarisierung und Intoleranz gesehen.
In der Dokumentation gewähren Mittelschichtsfamilien aus Deutschland und Frankreich Einblick in ihr Leben, das von einem Rückzug ins Private gezeichnet ist. Ein Phänomen, das offensichtlich mehr ist als nur ein Trend.
(Deutschland, 2010, 52mn)
NDR
Schaut mal auf die Nationalflaggen... da wurde doch bei Germany arg daneben gegriffen
[Blockierte Grafik: http://s3.postimage.org/jm9kt81hr/carlogo.jpg]
Hallo Lars, ich wünsche Dir und Micha einen guten Flug und besonders Dir neue Wege und gute Erinnerungen! ![]()
Tja und Olaf wünsche ich (ausnahmsweise in diesem Fall) dass (...kanns ja fast nicht schreiben....) Bayern München gewinnt.
Nur damit ihr nicht die schwarze Fahne raushängen müsst und viel Tyskie in überschwenglicher Freude vernichten könnt. ![]()
Viel Spaß Euch Allen !
Ich habe herzlich gelacht - so viele Klischees in dem kurzen Sketch
gut gemacht
Hallo Natalia,
herzlich Willkommen. Ich wünsche Dir viel Spaß hier bei uns im Forum. ![]()
Nach diesem Bericht: http://www.infoseite-polen.de/newslog/?p=4313 müssen sich polnische Staatsbürger den Einsatz in der Bundeswehr genehmigen lassen.
Und nach diesem Bericht (NTV) http://www.n-tv.de/politik/Bundes…cle2612876.html sollen keine Polen abgeworben werden sondern "gering Qualifierte" angeworben werden.
Was immer das auch heißen mag. Im Bericht steht gerade für die unteren Dienstgrade werden noch Leute benötigt. D.h. im Klartext: Kanonenfutter = die Leute, die an vordester Front stehen.
Aber wir sind ein freies Land - niemand muss sich dafür melden. Wie es diesel3112 schon so schön gesagt. hat.
Das Polnische Institut Wien bietet StudentInnen die Möglichkeit an, ein zweimonatiges Praktikum zu absolvieren. Die Bewerbungsunterlagen sind rund drei Monate vor dem gewünschten Beginn einzureichen. Das Praktikum ist unbezahlt.
Na klar Christoph !
Ich finde, es ist eine spannende Sache sich sozial zu engagieren. Ich habe dabei für mein Leben ganz viel gelernt und konnte tolle Leute kennen lernen.
Ich wünsche Dir ganz viel Freude dabei. ![]()
Ups... der Unterschied war mir nicht so ganz klar. Danke Darek. Wieder mal was dazu gelernt ![]()
ZitatOriginal von Darek
Auch werden durch Subventionen veraltete Industrien am Leben erhalten, neue können nicht entstehen. Wären in den vergangenen Jahrzehnten nicht Unsummen an Subventionen z.B. in den Bergbau geflossen, wer weiß, ob wir heute nicht schon längst sinnvollere Alternativen hätten.
Damit hast du recht. Subventionen behindern auch den Fortschritt. Hat halt in vielen Bereichen seine Auswirkungen.
Beim Bergbau hängen aber auch viele Kleinbetriebe indirekt am Subventionstropf, da der Bergbau auch viele Aufträge vergibt. Und die Kaufkraft der Arbeitnehmer bleibt in der Region, die sowieso schon struckturschwach ist. Das Ruhrgebiet tut sich schwer mit der Ansiedlung von Firmen. Der Wandel geht nur ganz langsam von statten. --> Letzlich geht die Ansiedlung auch nur über Subventionen, indem Firmen bei den Städten und Gemeinden zum Teil Sonderkonditionen bekommen, damit sie sich gerade dort ansiedeln.
Wenn ich so darüber nachdenke, gibt es ja kaum Bereiche, die nicht irgendwie mit Subventionen im Zusammenhang zu bringen sind (wirtschaftlich gesehen). Gefördert werden in der Regel die großen Betriebe. Die kleineren tun sich oft schwer damit sich durch den Antrags-Dschungel zu kämpfen. Wenn sie überhaupt wissen, wann, wofür man Subventionen erhalten kann.
Das ganze macht mich nachdenklich - muss das alles wirklich so sein?
Interessante Anzeige zur Wohnungssuche:
@ Obywatel GG
ich habe mir einen HP Drucker gekauft - der mehr als 120 Euro gekostet hat. Ich wolle die Tintenpatronen nachfüllen lassen - (bei Tinten-Tanke). Da bekam ich nur die Auskunft, dass es nicht geht. Die Patronen wären mit einen Chip ausgerüstet. Wenn die Patrone das Verfallsdatum erreicht, ist Ende. Außerdem hatte ich die Patrone komplett leer gezogen, dann geht es überhaupt nicht mehr.
Tja, da stand ich da. Bei den Canon-Druckern hat mein Bruder ein Gerät gekauft, wo er den Chip zurück setzen kann. Das geht wohl bei den HP-Patronen noch nicht. Ich bin dann auf No-Name ausgewichen. Aber das dauert halt auch eine Zeit, bis die am Markt sind.
Die Hersteller versuchen mit aller Gewalt das Nachfüllen der Patronen zu verhindern. Klar - denen geht Geld verloren. Die bieten besser den Drucker billig an und verkaufen die Tinte teuer. Da haben sie mehr von. Weiß ja mittlerweile jeder.
Aber Drucker mit einem automatischen "Verfallsdatum - (Anzahl von Drucken)" auszurüsten ist eine Frechheit. Ich kann ein Produkt nicht so lange nutzen, wie es eigentlich funktionieren würde. Billige Ausrede, Tintenschwamm ist voll. Tinte trocknet doch ein. Bis so ein Schwamm voll ist, dauert es eine ganze Weile.
Wie gut, dass sich schlaue Köpfe und Bastler gerade bei den Druckern viele Gedanken machen und Anleitungen zur Abhilfe ins Internet stellen. Manchmal muss ich halt nur länger suchen.
Ich finde es schade, dass unsere Ingenieure Produkte "zurückentwicklen" müssen, damit sie schneller kaputt gehen. Ich denke, jeder hat doch den Wunsch Produkte besser zu machen. Aber wie heißt es doch so schön:
Wessen Brot ich eß, dessen Lied ich sing.
Verkehrte Welt. Dem kann ich mit meinem Verbraucherverhalten nur entgegenwirken indem ich versuche gute Produkte zu kaufen, dessen Reparatur sich dann auch noch lohnt. Damit fahre ich wohl auf lange Sicht besser.
Diabel und Darek, danke für die Links und Erklärungen.
Lobbyisten sind stark, das merkt man nicht nur in der EU sondern auch hier bei uns in Deutschland. Schade, damit wird der Wasserkopf EU immer größer und somit unflexibler. Ein überregulierter Appart mit unnötig viel Beamten, die zu viel Geld kosten.
OK, es steht jedem frei diese Laufbahn einzuschlagen. (Das hat jetzt hier nix mit Neid usw. zu tun).
Interessant finde ich den Artikel: http://www.thurnhofer.cc/index.php/comm…spolitik-der-eu
- Wintersportobjekt auf der Insel Bornholm mit 100.000,00 Euro gefördert
- das soll noch einer verstehen, was sich die Beamten dabei denken.
- große Betriebe werden gefördert, wenn sie wissen und verstehen, wie man an die entsprechenden "Töpfe" kommt. Vermutlich rechnet es sich schon, extra dafür einen Mitarbeiter abzustellen, der nur schaut, wo, wie und wann man an EU-Gelder rankommt. Kleine Betriebe bleiben auf der Strecke. Es werden also Betriebe gefördert, die wirtschaftlich überleben könnten. Und warum?
Ich fasse mich an den Kopf angesichts der Geldverschwendung. Für Bildung ist immer weniger Geld da und hier wird es mit vollen Händen rausgeworfen.
- Monatlicher Wanderzirkus zwischen Brüssel und Straßburg. Das wußte ich noch nicht. Hier sind ausschließlich Länderinteressen im Spiel. Von einem vereinigten Europa sind wir unter diesen Gesichtspunkten noch weit entfernt.
Manchmal denke ich, das das auch hier bei uns in der BRD so ist - Wie unsere Länder verbissen um jeden Cent der vom Bund kommt kämpfen. Brauchen wir so viele Länderparlamente? Warum kann Hamburg z.B. nicht mit Niedersachsen verschmelzen und Brandenburg mit Berlin?
Wäre es nicht mal an der Zeit darüber nachzudenken, was ökologisch und ökonomisch sinnvoll ist, damit wir alle was davon haben und nicht nur einige wenige Bereiche, die die größten Schreihälse (Lobbyisten) in der EU haben.
Wir sitzen doch alle im gleichen Boot (sollte man meinen!)
Ich denke, die Artikel von Diabel zeigen nur die Spitze eines Eisberges und ich kratze mit meinem Wissen nur an der Oberfläche - aber das macht mich schon wütend.
Was würde eigentlich passieren, wenn von heute auf morgen auf der ganzen! Welt alle Subventionen abgestellt würden? Wurde darüber eigentlich schon mal ein wissenschaftliches Modell erstellt?
Mal davon abgesehen, dass das vermutlich nie passieren wird.
Mir kommen da gerade so Gedanken, dass auch z.B. Sozialleistungen im übertragenen Sinne Subventionen sind. Also müssten auch diese mit abgeschafft werden.
Wo würden wir ohne Subventionen landen. Würde die Welt im Chaos versinken?
Mein Bruder hatte die gleiche Meldung bei seinem Drucker. Nachdem ich im Internet auf Suche gegangen bin, konnte ich auch per Reset den Zähler zurücksetzen. Wie in dem Film ging es hier um die Tintenschwämmchen, die angeblich voll sind.
Es gab auch eine Anleitung, diese auszuwechseln. Aber das wäre dann wirklich zu zeitaufwendig. Besser wäre es, die Drucker so zu bauen, dass man diese "Verschleißteile" dann auch gut ausbauen könnte. Aber die sind so gut versteckt, dass man erst den ganzen Drucker auseinander bauen muss ![]()
Danke für den Link für den Bericht dibawob. Das macht mir vieles verständlicher, warum die Produkte manchmal so schnell kaputt gehen.
Agrarminister will höhere Subventionen für Tabakbauern
18. Februar 2011
Agrarminister Sawicki hat bei der EU-Kommission einen Antrag auf Genehmigung einer zusätzlichen Staatshilfe für die polnischen Tabakproduzenten nachgesucht.
http://www.infoseite-polen.de/newslog/?p=4325
Nach diesem Bericht ist Polen der zweitgrößte Tabakanbauer in der EU. Die Tabakbauern erhielten eine allgemeine Agrarbeihilfe von 49 Millionen Euro.
Sicher erhalten auch deutsche Tabakanbauer etwas aus diesem Topf.
Was ich nur nicht verstehe: Die EU verbietet Tabakwerbung - tut alles um das Rauchen zu unterbinden. Es gibt immer mehr Orte, wo nicht geraucht werden darf.
Aber gleichzeitig werden an die Tabakanbauer Subentionen ausgezahlt. Das ist für mich ein krasser Widerspruch, den ich nicht verstehe.
Auf der einen Seite wird alles getan, dass weniger geraucht wird - auf der anderen Seite wird gezahlt, dass mehr angebaut wird.
Merkwürdig....
Ich würde Gdańsk vorziehen. Mal eine andere Gegend :-))
Wenn wir uns einig werden, dann würde ich auch versuchen Karten zu bestellen. PK 2 wäre für mich OK. Ich denke mal PK 3 macht weniger Spaß
Ich wünsche allen Verliebten heuten einen wunderschönen Valtentinstag.
Und damit ihr in romantische Stimmung kommt: Richard Clayderman - Feelings
:klee: :klee:
:klee: :klee:
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Ich denke nicht, dass es das Sprichwort
Kleine Ursache - Große Wirkung bedeuet. Dafür gibt es im polnischen eine entsprechende Bedeutung:
Z małych przyczyn nieraz wielkie skutki.
Zu Od rzemyczka do koniczka gibt es einige Texte, wo dieses Sprichwort als Überschrift steht.
Z.B. Hier: http://dobrezycie.salon24.pl/135398,od-rzemyczka-do-koniczka
Mein Polnisch reicht nicht soweit, dass ich es vernünftig lesen und deuten könnte.
Mir kam als erste Idee - nach der Pons Übersetzung - Lügen haben kurze Beine (Kłamstwo ma krótkie nogi)
Aber das trifft es wohl auch nicht.
Vielleicht gibt es ja kein entsprechendes deutsches Gegenstück. Nicht alles kann man übersetzten.