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Beiträge von Obywatel GG

    Hehe na die Herleitung muss man sich schon antun wenn man grob wissen will wieso man sich mit "zuviel Staat" ins Knie schießen kann und es besser nicht übertreibt, weil man sonst das was man damit versuchte zu erreichen, sogar untergräbt :oczko

    Dass man es mit Regularien immer gut gemeint hat, spreche ich niemanden ab, aber irgendwann erreicht es die kritische Masse wenn man so will.

    Irgendwie finde ich diese Budgetierung zwar ein guten Versuch Kosten einzudämmen weil dann weniger unnötige Untersuchungen und Co. an den der Arzt verdient eingedämmt werden (und in D wird soviel Ultraschall und Röntgen gemacht wie sonst kaum irgendwo - sagt Statistik, nicht mein Gefühl) aber es hat auch Nachteile so dass er möglicht wenig am Patienten macht um von der Fallpauschale möglichst viel zu behalten. Ja volle Patientenliste, aber Patient kommt und kriegt kaum was.

    Kann man es nicht so machen dass man die Kosten für die Untersuchung etc. so gut kalkuliert dass da kaum was an Gewinn bleibt und der Arzt kein Anreiz hat es unnötig zu machen, aber auch kein Verlust einfährt wenn er es aus medizinischer Notwendigkeit veranlasst? Also keine Pauschale, sondern Kostendeckende Behandlung egal wie viel er macht plus etwas für ihn. Von mir aus eine Jahrespauschale für Praxis und dann ein Stückchen über die variable Menge - sicher nicht die letzte Weisheit zum Thema, aber erstmal eine Idee über die man reden kann.
    Also irgendwie muss man da ein System finden.

    Der Arzt soll weder zum betrügen durch schlechte Finanzierung genötigt werden, noch die Möglichkeit dazu haben und schon gar nicht es an Patienten auszulassen und dazu gehören auch Strafen die im Raum schweben wenn er es tut (ist ja nicht da, die kassenärztliche Vereinigung erfüllt ihre definitionsgemässe Aufgabe ja nicht, Gerichte zu aufwändig - zu spät).
    In den Rahmen wird man doch etwas basteln können.

    Naja viel Staat ist nur an Beispielen erklärbar und ich denke die paar deuten es an, alles aufzuzählen was mir einfällt habe ich eigentlich keine Lust, auch wenn Dir gerne antworte.
    Also ich sage es mal so, es gab im TV vor einiger Zeit so eine Auflistung wie viel Verwaltung pro Bürger da ist und zwar so dass man sieht wie viele der Deutschen in selbiger arbeiten.
    Das wurde dann international verglichen und jetzt weiß ich es nicht auswendig welche Länder, aber da waren ganz normale zivilisierte und reiche westeuropäische und skandinavische Länder dabei die mit der Hälfte auskommen und wenn man so durch die Länder fährt, findet man weder Leute die verhungern noch Chaos, noch mehr Kriminalität... Irgendwas muss dran sein, dort ist vielleicht ein anderes Bewusstsein anerzogen, so dass es ohne 100 Politessen in der Innenstadt auskommt etc. Jetzt kann man der Logik folgen dass einmal zugeparkt gewesen, soviel heißt dass es 200 Politessen braucht damit es nie vorkommt, aber das ist nicht die einzige Lösung.

    So ein gutes Beispiel ist das holländische Gesundheitssystem wo Patienten weniger einzahlen, Ärzte mehr verdienen und die Behandlung besser abläuft. Weil das System eben anders ist, da wird anders ausgebildet, die Gerätschaften anders geteilt, Medikamente gibt es nach bedarf, also auch 37 Pillen und nicht die 100er Packung die zu 77% in die Tonne geht...
    Genauso die Fehllogik bei der KFZ-Steuer, statt Leuten Fristen zu setzen ab wann eben saubere Autos Muss sind, verteuert man es und vergisst wie viele Leute knapp bei Kasse sind und damit noch weiter vom sauberen Auto entfernt werden. Also ist Ökologie nur sekundär dabei ? Ja dann sagt es doch laut.
    Und vorher hat man die Leute so dumm eingewickelt und gesagt "wer ein größeres Auto und mehr fährt, wird mehr bezahlen" und der Neidhammel stimmt zu, Hauptsache der der mehr hat bekommt seine "Strafe" nur wird übersehen dass er trotzdem weiter die Umwelt verpestet und das Geld geht dann indirekt (weil es nicht woanders abgezwackt werden muss) für Rüstung oder solche Sachen die Dir vielleicht auch nicht gefallen. Und selbst als "armer" zahlt man idr. nicht weniger als zuvor, so gestaltet die Politik die Steuer dann schon.
    Die Staatsausgaben steigen von Jahr zu Jahr, ich sehe ja ein dass es auch mit der demografischen Entwicklung zu tun hat, aber nicht alles ist dadurch bedingt. Jetzt kann man noch mehr reinpumpen, oder sich fragen ob es nicht den anderen Weg braucht. Mehr sparen wird man nicht wenn sich die Verwaltung ihre Gebührenordnung ständig selbst anheben darf, da muss jetzt mal endlich Schluss sein.
    Also wozu das Schwimmbad staatlich oder halbstaatlich ist, verstehe ich nicht so ganz, sicher kann argumentieren dass es privat zu teuer wäre und arme Kinder dann gar nicht mehr baden können, aber erstens ist baden kein Grundbedarf und zweitens wird das ineffiziente Bad sicher mehr Geld verschwenden als es der Umwelt an Freude zurückgibt und die steuern fallen dafür auch an.
    Kein Grund sparsam zu sein wenn man unterstützt wird, gegen die Faulheit kommt man eben nie an. Solange ich alles habe, arbeite ich auch nicht mehr.
    Irgendwo kann es weitertreiben und sagen dass Freizeitparks wichtig für die kindliche Entwicklung sind und dann welche auf Staatskosten bauen, aber die DDR gab es schon mal.
    Vergiss nicht dass es Berufsgruppen gibt die nicht ständig den steigenden Preisen die nicht zuletzt wegen steigender Steuer etc. Last da sind, hinterherstreiken können, die haben eine schlechtere Marktposition als solche die das Land lahmlegen können, die fallen immer mehr zurück.
    Jetzt wieder mega Verwaltung und ständige Steuerveränderungen um ihnen die Freibeträge zu erhöhen und/oder irgendwelche ausgaben absetzbar zu machen ?
    Oje, wo soll das aufhören? Bei 90% der Weltsteuerliteratur in Deutsch? Die dann der "einfache" Bürger eher nicht mehr durchschaut und seine ganzen Sachen die ihn zustehen gar nicht geltend machen kann. Und spätestens hier endet die gut angedachte, aber übertriebene Solidarität die dadurch keine mehr ist.
    Wie gesagt, macht 70% auf Unternehmensgewinne, 75% von mir aus, aber lasst den Quatsch vorher, bald verwalten wir schon den Gang zum Klo mit 5 stempeln und 3 Formularkopien.
    Man kann zwar ein Mindestlohn machen, von mir aus wenn nicht übertrieben ok, aber das Problem mit den Kosten für unnötige und im Endeffekt unproduktive Bürokratie bleibt.
    Man muss zum anderen Bewusstsein hin, irgendwann können auch 10 Ordnungshüter hinter mir stehen die mich bestrafen und das wegräumen, wenn ich das Kaugummipapier auf die Strasse werfen will, tue ich das trotzdem. Und genauso wie bei Schwarzarbeit der man mit immer mehr Zollbeamten hinterherjagt und sie trotzdem wächst statt vielleicht Steuern zu überdenken...

    Coma - Lśnienie
    http://www.youtube.com/watch?v=9gk0HA…re=channel_page

    und jetzt die Sachen die etwas anders sind :oczko

    Manuel und Ponny - Das Lied von Manuel Kastrat und die Engelke :milczek
    http://www.youtube.com/watch?v=GRR2C-…re=channel_page

    Wishmaster - The Misheard Lyrics
    http://www.youtube.com/watch?v=gg5_ml…re=channel_page

    Modeselektor & Pfadfinderei - My mosquee is my cathedral
    http://www.youtube.com/watch?v=iM3nNd…re=channel_page

    Chicken Techno
    http://www.youtube.com/watch?v=Osy3Xh…re=channel_page

    Um den Staat umzukrempeln würde es schon so einiges brauchen, ich sehe schwarz.

    So paar Aspekte zum nachdenken, kein Anspruch auf Vollständigkeit oder endgültige Weisheit:

    Welche Charaktere beissen sich in Parteien durch um dann zu Wahl zu stehen?
    Welche Sachkentniss haben sie? Juristen? Na toll, also kennen sie sich aus wie man ein § davor schriebt - sorry, nichts gegen Juristen, aber das ist nun mal die falsche Qualifikation für ökonomische etc. Entscheidungen.
    Wer wird gewählt, der der heute mehr verspricht (-> Staatsverschuldung -> wegen Zinsen weniger morgen ...)
    Ich will ja Volkswillen nicht abhängen, aber ich stelle mir immer die Systemfrage denn schlau ist die opportunistische Mehrheit irgendwie nicht so wirklich. Mag arrogant klingen, aber ganz ehrlich, diese Stimmungsdemokratie nervt mich, kaum einer ist bereit kurzfristige Nachteile hinzunehmen, alles Egoisten irgendwie.

    Wie wird es bei Gesetzen so gehandhabt? Der Versuch es jeden recht zu machen und jedes Lebensrisiko abzufangen, produziert Bürokratiekosten.
    Etwas "ungerechter" also dass man z.B. nicht jede Aspirinquittung absetzen kann... würde aber Beamtenposten sparen. Also mein Vorschlag ist nicht mehr alles absetzbar, mit 10 000 Ausnehmen zu versehen, sondern etwas mehr "Ungerechtigkeit" wenn man so will zuzulassen und dafür sie Steuerlast senken.
    Sicher sollte man größere Nachteile solidarisch abfangen, aber man muss nicht für jeden Miniquatsch ein Gesetz haben.
    Ich bin nicht reich, ich denke aber trotzdem so, denn ich weiß dass heute paar € abgesetzt, morgen woanders Folgen haben.

    Nehmen wir mal so Genehmigungsverfahren als Beispiel. Sicher kann man nicht ohne sich mit der "Umwelt" abzusprechen eine Fabrik hinstellen, man muss gucken wie die Wirtschaftsplanung da aussieht u.s.w. alles berücksichtigen, aber kann man das nicht alles schlanker machen ? In anderen Ländern (und kommt mir nicht mit dritte Welt Ländern als Gegenbeispiel für Ordnung) geht es schneller und einfacher ohne dass gleich Chaos ausbricht. Auch hier wieder Skandinavien, die sind nicht nur sozial was "Almosen" angeht, nein, die lassen auch Unternehmen atmen bevor sie Gewinne mit der Gesellschaft teilen müssen (wofür ich auch bin), in D wird man erstickt bevor man was erwirtschaftet hat. Ich sage es immer wieder, lieber 70% Steuer auf Gewinn, als die Bürokratie und melken bevor was da ist. Was soll der Quatsch mit der Fiskus wird vor Gläubigern bedient? - Nur ein Beispiel wie Staat es versaut.
    Dann ist es nun mal mein Lebensrisiko wenn mir die Garage über mein Kopf zusammenfällt, wieso sollte ich 5 Leute und 20 Formulare bezahlen damit ich das ok kriege? Nur so ein symbolisches Beispiel, aber solange 70% der Weltweiten Steuerliteratur in Deutsch ist, kann ich wohl nicht so ganz unrecht haben dass man es schon übertreibt. Bisschen mehr Menschenverstand und nicht 300 Seiten neuer Verordnungen pro Jahr.

    Bundesländer? Geschichtlich bedingt, wird für Kulturgut etc. gehalten sich "Freistaat" zu nennen und eigenes Süppchen zu kochen, weg damit, kosmopolitisch denken ist das einzig wahre, der Regionalseparatismus ist naja, ich sage besser nichts mehr, wer es braucht... Es gibt nur Berlin und Gemeinden die mehr Macht bekommen, zwischendrin die Bundeslandhaupstadt brauch es nicht und ein Landtag etc.
    Wobei ich nicht in Populismus verfallen will, die paar Politiker und Ämter mehr machen nicht geteilt durch 83 000 000 den Unterschied zwischen arm und reich, aber trotzdem nicht alles nötig.

    Verteidigung? Ich will ja nicht alles abschaffen, trotz Geschichte (und kein Land ist da ohne Sünde) darf sich auch D natürlich währen dürfen, spreche ich niemanden ab, aber in den Umfang?
    PL mit 3 Mrd. für Amischrott wird nicht einmarschieren, CZ auch nicht, Frankreich mag ja viel haben, aber auch Anstand es zu lassen. Gegen wen rüstet man sich da?
    Ich würde es mehr als halbieren, das meiste auf Auslandseinsätze ausrichten denn das ist jetzt eben so und ein Teil des Geldes in Zivilschutz packen - fertig. Rest kann man gerne an Solzialleistungen geben, gerne auch wie ich es vorhin schrieb: an das Gesundheitssystem und auch gerne die Minirenten mal paar € anheben. Wenn einer angreift kann man immer noch Gewähre austeilen, kann man gerne 10 000 000 vergraben wenn man will, das Potential wie es da ist, ist unnötig. Prestige vielleicht ? Egal, also ich will weniger Rüstung, verschlingt schon etwas viel Geld.

    Jetzt schaut euch mal das an, irgendwie arbeitet jeder zweite als Beamter und im Marketing, das ist nicht unproblematisch, wir müssen davon weg Richtung echte Wertschöpfung.
    Und sicher ist Bildung da nicht unwichtig, die Löhne Chinas kann man nicht unterbieten, aber wenn nicht ein Schlauer eine bessere Maschine hinstellt, wird Hansdieter gerne streiken können, irgendwann gibt es nicht mehr Geld für ihn, weil sein Chef den überteuerten Kram weltweit nicht abgenommen bekommt, keine Angst, Chinesen sind nicht genetisch minderwertiger, die kommen noch mit Qualität nach . Und falls man das ignoriert, ist Opel dann pleite und man hat sein Salat. Wobei ich das nicht Lohnkosten anhängen will, hier war das nicht der Grund.
    Man muss darauf setzen sich was Wünsche angeht realistisch zu verhalten, Berufsunabhängig und alles dafür zu tun dass knowhow nachkommt.
    Dazu gehört ein effektiveres Bildungssystem und Anreize dafür, weder die Studiengebühren noch zu erwartendes Einkommen sorgen für mehr Bildung.
    Man muss es nicht wie in Polen übertreiben so dass jede Zahnarzthelferin ein Magistertitel hat, aber Ingenieure z.b. braucht das Land schon.

    Oder Ökologie, also mich nervt es über die Brieftasche. Ich kann mir noch ein recht modernes Auto leisten, aber wer mit 12 Jahre alten Corsa zur Arbeit fährt, der wird durch die Benzinsteuern sicher nicht schneller an sein Prius kommen.
    Ich will Ökologie so: Heute ansagen dass in x Jahren kein Auto mit mehr als xL/100 km zugelassen wird. Dann dürfen sich Automobilhersteller gerne damit beschäftigen, wenn die Ziele realistisch sind, schaffen sie mehr Einsparungen als man denkt, es müssen ja nicht 3L-Autos sein, Begrenzung auf 5 in 2 Jahren geht auch erstmal.
    Umwelt wird entlastet, wir werden nicht mit 60% Steuern auf Treibstoff abgezockt.
    Dass dann das Geld woanders fehlt ist klar, aber ich will sehen wofür ich was zahle, nicht alles so verschachtelt und quersubventioniert. Und ein Vorteil hat es auch, da kann sich keiner freikaufen wenn er mehr Geld hat und sein SUV fahren, so wie ich das sage wäre es Solidarität pur, alle beteiligen sich am Umweltschutz, denn die die heute das mehr an KFZ-Steuer, Steuern auf Treibstoff etc. bezahlen, die geben das nicht für Wiederaufforstung etc., das wird nicht dafür verwendet.

    Geldstrafe alleine wird nicht reichen, bei den Tatvorwürfen sicher noch Haftstrafe vermutlich auf Bewährung.
    Aber wir müssen uns auch nicht in möglichst hohen Strafen überbieten, ich sehe da wieder grundsätzliche Probleme (vom schlechten Benehmen des Arztes mal abgesehen).

    Wieso überhaupt Zuzahlung für Zähne? Woher kommt diese "Logik" ?
    Wieso nicht Zuzahlung bei Behandlung von linken Zeigefinger ?
    Was am Menschen krank ist, wird behandelt - keine Diskussion und irgendwelche Organe außen vor. Wie absurd wenn man nur überlegt.
    Es sind inzwischen Sachen selbstverständlich die es gar nicht sind, man muss etwas weiter zurückdenken sage ich immer wieder und auch hier.

    Und um noch ein Wort zu "Rezept zu teuer" zu sagen, wozu kassenärztliche Vereinigung und Geld dafür wenn sie ihre Aufgabe nicht erfüllt?
    Ärzte sind unsere Ansprechpartner und haben sich an die Gesetze zu halten, tun sie das nicht, muss es nach paar Vergehen Zulassungsverlust geben und fertig.
    Weil Ärztemangel nicht möglich? Na wie viele muss man ihres Berufs berauben damit sich die anderen hinkriegen? Ah die 10 auf ganz Deutschland bis sich das rum spricht machen den Kohl auch nicht mehr fett.
    Wenn man auf Einsicht und Nächstenliebe hofft, wird man verlieren, Druck muss sein.
    Haben sie tatsächlich zu wenig Geld? Kann ja hier und da gut sein. Dann sollen sie sich an die Gesetzgeber wenden, nicht an Patienten. Wenn mein Nachbar sein Baum über mein Zaun wachsen lässt, klage ich auch nicht gegen die Natur und Evolution sondern ihn, so habe ich auch Anspruch an Arzt, wie der sein Geld bekommt ist eigentlich seine Sorge.
    Verständnis mag ich ja noch für das eine oder andere haben, aber im Endeffekt kann man nicht alles zulassen.
    Also wenn die Gesundheitsfürsorge im Land nicht funktioniert und man von Solidarität spricht wenn die Lokführer Millionen Bahnreisende und im Endeffekt alle Konsumenten erpressen, dann kann ich echt nicht weiter helfen. Sozialstaat beginnt dort wo Kranke Hilfe suchen, also das ist doch das Minimum und ohne das keine soziale Marktwirtschaft und Humanität. Wie man dann die Reichtümer für Spassgüter, Urlaub und bessere Autos ... (und alles darunter ist vielleicht mehr schlecht als recht, aber immerhin, durch Sozialhilfe, Grundsicherung etc. gedeckt) durch Lohn umverteilt, ist eine Frage die danach kommt. Oder baut ihr zuerst Dach und dann Keller?

    Nur so nebenbei:
    Mutter geht zum Arzt, er sagt die verschriebenen Medikamente sind zu teuer für sein Budget, er sieht ein sie braucht sie, sie soll woanders hin, hier nichts mehr.
    Suche im Umkreis von 30 km aussichtslos, Termine erst in 6 Monaten oder bei Fallschilderung gar nicht.
    Der Krankenkasse und der Kassenärztlichen Vereinigung gemeldet.
    Ergebnis: KK - keine Antwort, die Vereinigung - allgemeiner Ausdrück wo steht dass Ärzte wenn sie zu viele Patienten haben und keine Zeit etc. auch ablehnen dürfen.
    Können die nicht lesen? Man schrieb doch mit welcher Begründung das übrigens lebenswichtige Rezept verweigert wurde, einzig mit Budgetbelastung und das ist kein zulässiger Ablehnungsgrund (sage nicht ich, sagt das Gesetz), auch geschrieben dass es keine anderen Termine im Umkreis gibt und es wurden 30 Fachärzte aufgesucht/angerufen. Also was jetzt? Antworten "nochmal lesen, diesmal mit Brille!" ?
    Nein und klagen? Ah macht kein Sinn, wäre auch zu spät, Medikament braucht man schneller.
    Ausweg? Im Krankenhaus gemeldet, dort Antwort "Verstehen wir, er muss aber Rezept ausstellen, wir stellen kein Rezept aus". Anderes Krankenhaus: Ärztin lässt sich erweichen und stellt die Rezepte jetzt aus. Wenn nicht was wäre dann angesagt? Mit vorgehaltener Waffe zur Unterschrift unter Rezept zwingen? Ja wäre notwendig gewesen, Bedrohung gegen Menschenleben, also mein Entschluss stand schon fest. Übrigens wäre es Notwehr, also legal - bevor jetzt einer auf die Idee kommt was zu sagen.

    p.s. Mitten in Deutschland, nicht Tschad.

    Man kann hier viel schreiben. Von Generationenkonflikt, Kurzsichtigkeit des Wählers der damit Zinsen und somit weniger Geld in der Tasche morgen in Kauf nimmt, Gruppen die unangemessene Vorteile genießen und das Staat soviel kostet dass er sich verschulden muss, Problemen von Stimmungsdemokratie...

    Ich sage nur dass es alles eher Mehrheitsfähig ist, Folgen soll man sich zuschreiben (die paar % der Leute die warnten außen vor) und nur nicht auf die Idee kommen irgendwelche Schuldigen "da oben" zu suchen.
    Ein halbwegs ausgeglichener Haushalt war zuletzt bei einer Partei die nicht mehr beliebt ist, also so gewollt, hier ist es bitte wie bestellt, viel Spass beim Abbezahlen und in maroden Krankenhäusern und sonstigen Nachteilen nichtfunktionierender Einrichtungen.
    Man hätte ja 1990 vernünftige Markwirtschaft einführen können, man wollte aber rumpolitisieren.

    Wird nicht zwingend am Aufkauf durch heutige Energielieferer scheitern.
    Wird eher wie beim Cargolifter ablaufen.
    Problem: Schwertransporte durch Strassen, Lösung: anheben und durch die Luft...
    Hmm also bauen wir mal, ah, woher Geld?
    Ja geben wir Aktien aus, nehmen irgendwelche Kredite (mit variablen Zinsen) auf ... versprechen irgendwas und wickeln es in buntes Papier, verkalkulieren uns bei Kosten...
    Aber wie es so bei Spekulationen so ist, in welche Richtung auch immer, paar schlechte Prognosen und das ganze Ding ist pleite.
    Und so wird es auch hier sein.

    Ah ja und zur Privatinsolvenz und Co.
    Geplatzte Kredite wirken sich auf Zinsen aus und die Kreditverfügbarkeit.
    Braucht man sich gar nicht wundern wieso der Hausbauer oder sonstwer es dann so schwer hat. Ok ich verlange wieder Solidarität und 10 mal nachdenken bevor man sich verschuldet, machen wird eher jeder was er will und um anzugeben ein Auto auf Leasing holen, aber muss jeder selbst wissen ob haben wichtiger als sein ist.
    Mir klar dass es ein Witz oben war, aber mal so wieder ein kleiner Hinweis.

    Bei Inflation haben wir auch ein Problem und auch die USA tun sich weniger ein Gefallen damit als sie meinen. Die die was angespart haben, dann die die das nicht per Streik ständig kompensieren können und Kosten die Preise etc. anzupassen gibt es auch, nur werden sie nicht gesehen, von daher ist Preisstabilität nicht umsonst ein wichtiges Gut. Das Problem an Berechenbarkeit ist, es gibt sie nicht.

    Ist etwas weit hergeholt, aber so ganz ehrlich, ich muss manchmal an Piłsudski (Adis Freund) denken wenn ich mir die heutigen "Nationalen" in Polen anschaue, untergraben die Interessen des Landes wie sonstwas. Manchmal denke ich das ist die Rache der Nachbarländer die solche mittelbar (durch irgendeine Unterstützung und sei es z.b Geld für Wahlkampf) in Ämter bringen. Naja wer "Fakt" herausgibt ist ja klar :milczek

    Ist euch vielleicht wieder zu abstrakt, aber ich finde alles andere sind eher nur Details.

    Ich sehe das aus der Sicht des Endkunden der die schön verpackten Aktien oder was weiß ich kauft.
    Solange man sich einwickeln lässt und das Endprodukt annimmt, werden Banken immer Zukunftserwartungen genannt Aktien, irgendwelche verschachtelten Kreditweitergaben etc. entwickeln, zwischen den Banken verkaufen, durch variable Kreditzinsen Haushalten und Unternehmen anbieten und sie Risiken aussetzen...
    Es muss ein anderes Bewußtsein her, die Einsicht dass nichts vom Himmel kommt.
    Es wird immer ein Spiel bleiben wie man mit schönen Worten was "dümmeren" verkauft, Profiteur und Opfer stehen langfristig betrachtet im Voraus fest.

    Lösung ist ein anderes Denken, ein Verhalten dass in der Definition von Markt drin steckt und das alle übersehen die über ein angeblich nicht funktionierenden Markt schimpfen und dabei übersehen dass in 100 Jahren und vielen weltweiten Versuchen das anders mit Sozialismus zu lösen, schief ging.
    Nicht mehr Regularien werden die Lösung sein, sondern der homo economicus, der fällt nicht vom Himmel, der muss gebildet werden, ein entsprechendes Fach in der Schule ist das Einzige was hilft und das wäre etwas was verdient sozial genannt zu werden, sehe sonst keine befriedigende Lösung.
    Denkt mal darüber nach, das kann die einzige Lösung sein, alles andere sind nur Zwischenlösungen und späte Auffangversuche des Gesetzgebers.
    Wir können die Märkte versklaven und es wird sich nichts ändern, es werden immer Probleme kommen und die Bürokratiekosten fressen alles auf, irgendwann landen wir in Absurdistan, Deutschland ist davon nicht so sehr entfernt wenn ich mir die dicken Gesetzbücher anschaue. Bald wird keiner mehr produktiv tätig sein, wie was entstehen soll wenn sich alle im Marketing oder als Beamter betätigen, würde ich gerne wissen. Einsicht und Bildung, sonst hilft nichts.

    Ich bin der größte Sozialist hier, nur einsehen müsste man das noch ;)

    Das Denkmal ist aber für 1.-4. und aus PC Gründen für "alle echten" getauft.
    Dann unterstelle ich glatt es fehlt woanders an politischer Interpretationskraft zu wissen wer das Denkmal so alles organisierte und wer dort "Richtung Mekka" betet.

    Ah ich finde dieses "vertrieben" immer so toll.
    Wieso dürfte dann meine Großmutter in Polen bleiben? Wieso konnte ihre Kinder alle Privilegien wie alle "echten" Polen genießen?
    Ich würde mal gerne wissen wer sich vertrieben nennt?
    1. Der der bei der Show mitmachte und dann Angst vor Strafe bekam.
    2. Wer von der Wehrmacht zwangsevakuiert wurde (dann vertrieben von eigenen Leuten).
    3. Wer im Volkssturm mitmachte .
    4. Wer sich erst bei Eroberungen in die Richtung dort ansiedelte.
    5. ...

    Wie gesagt, meine deutsche Großmutter etc. blieb.
    Wurde also ausgelost und sie hatte nur Glück?
    Naja, ich liebe dieses "vertrieben", ich würde wenn ich Lexika schrieben würde eben das als Beispiel nehmen, aber für Ironie, es ist geradezu perfekt dafür.
    Es mag ja genug Fälle geben wo Leute unverdient Leid erlitten haben, aber Denkmäler für ein Haufen derer die das nicht von sich behaupten dürfen, werde ich bespucken.
    Erstmal beweisen welche Rolle man da persönlich spielte, sagen was man gewählt und unterstützt hat, dann Mitleid verlangen. Nur weil man "von da" ist, sagt 0.

    Immer diese umgekehrte Psychologie, wie ich diese Welt hasse.
    Nur weil man solchen die rein gingen um auszurotten das Gehen nahelegt, von mir aus auch mit Gewalt und gelegentlichen Gewaltexzessen (die auch bestraft wurden, es waren genug Polen in polnischen Gefängnissen wenn sie was am Ende des Krieges falsch machten, siehe Polizeichef von Wol(l)in ...), heißt es nicht das man da in die Richtung stänkern kann. Wenn man netter ist als es jemand verdient, ist das Schwäche und es wird verlangt, gewollt, gemeckert... Ja Russland macht es richtig, auf die ... und Ruhe ist. Alles andere scheint der Mensch nicht zu verstehen.


    Man muss ja nicht alles zur Ende aussprechen, aber manchmal hilft es solchen die auf der kippe stehen.

    Irgendwelche Gebiete so lange lautstark (in Dokus (oje meine GEZ-gebühren gegen für so ein Dreck drauf), in Gesprächen im Familienkreis etc.) zu vermissen (egal in welchen Ländern) ist fast gleichbedeutend mit es ändern wollen, auch wenn man es nicht unbedingt umsetzen will, so ein leichter Wille ist doch da. Bei der Organisation von Frau S. sogar recht ausgeprägt, so ein hessischer Koch, Merz und andere regelmäßige Besucher da und somit die Politik inbegriffen.
    Was fordern sie also? Wenn nicht gleich die Leute die da wohnen umbringen, denn das sagen sie ja nicht, dann ihnen doch was wegnehmen, sie was bezahlen zu lassen etc. also so oder so Leid zufügen. Schön dass sie stolz drauf sind das zu wollen, bravo (ja Sarkasmus). Und dann meckern wenn als Antwort die Auflistung der Kriegsschäden kommt? Wie dumm kann man sich eigentlich noch stellen?
    Wie war noch mal das böse Wort mit N?

    Falk hat so recht, status quo akzeptieren, alles andere kriegt von mir das N aufgedrückt und die gehören tatsächlich vertrieben, aber vom Planeten.

    Tja und ich hörte immer "Kollege hat bei xyz 20% gemacht" und ich sagte "ja von xx.yy.zzzz bis xx.bb.zzzz und was sagt uns das über die Zukunft? und was verkauft eigentlich die Firma eigentlich? hat die keine Konkurrenz?". "Ah Du hast keine Ahnung, ich lebe ohne zu arbeiten, das entwickelt sich alles, die machen Schuldverschreibungen, Biotec blabla, Du hast nur keine Ahnung".
    Nun ja dann schnell verkaufen wen mann schon im Depot Plus hat, aber nein, heute weinen.

    Es ist so einfach.
    Firma bekommt von mir Geld damit sie investieren kann (schnellere Maschinen, ah was weiß ich) und es gibt mehr Leute die Geld geben wollen, ich kriege also nicht viel Zinsen. Außerdem gibt es auch andere Firmen die diese Maschinen kaufen werden und in Konkurrenz stehen...
    Erweitern wir es um das Finanzwesen, da bekommt eben die Bank Geld und gibt es auch für etwas mehr weiter, gleiche Konkurrenzsituation in den ganzen Ebenen die die Zinsen real niedrig für alle Beteiligten halten. Im Endeffekt traue ich alles was 3% über Inflation liegt nicht über den Weg.
    Man kann die Schulden auch in Pakete schnüren, schöne Namen geben, weiterverkaufen, Bankkunden als "Investment strgfzgn Megagut" andrehen, aber im Endeffekt kommt man um Realwirtschaftliches Wachstum nicht rum.

    Kurz gesagt, reale Zuwächse sind nun mal nie besondern groß auf Dauer, das kann man mit etwas Logik ohne die BWL/VWL rausfinden. Alles andere ist mal Glück mal Pech beim Spekulieren.

    Diese Naivität im Bezug auf Kredite, Investitionen, Versicherungen etc. führt dann zu sowas. Ich kann es auf eine Sache runter brechen: Es muss ein Wirtschaftsfach in die Schulen, sicher im Rahmen der Möglichkeiten, aber bringt den Kindern erstmal sparen bei und dann reden wir weiter.
    So wird das immer ein Spielchen bleiben wie Redegewandte "Dummen" was auf deren Kosten andrehen. Aber der Mensch braucht wohl Illusionen und rennt offenen Auges mit Gier im Kopf in sein Verderben.

    Coma - Trujące rośliny
    http://www.youtube.com/watch?v=wtTf4ZBRqK4

    Przemieniła na wskroś, wydrążyła mnie woda
    Ognista z jęczmienia wydobyta pól
    Traw meksykańskich garść przyprawiła mnie o lot bez tchu
    O stan na podobieństwo snu
    Jeszcze więcej znam, jeszcze więcej ich znam
    Zatruwają łeb, odbierają czas
    Ale żadna z nich, ale żadna jak ty
    Nie olśniła mnie, nie ujęła win.

    Łąki u schyłku lata, łąki wyciskałem z nich sok
    I kolory oleiste, sezonowe zło
    Natarczywa na wskroś, nieznośna siła z jaką płynie
    Z jaką ciśnie się przeze mnie mrok.
    Jeszcze więcej znam, jeszcze więcej ich znam
    Zatruwają łeb, odbierają czas
    Ale żadna z nich, ale żadna jak ty
    Nie olśniła mnie, nie dodała mi sił

    Dalej i dalej na paraboli czasu
    Wznoszę się, aby za chwilę opaść na dno
    Z roślin trujących bukietem idę w garści
    Wszystko najlepsze co mogło być przepadło
    Jeśli to tylko nieznośne poplątanie
    Jeśli to tylko chwilowa zapaść woli
    Jutro spróbowałbym cię przeprosić ładnie
    Jutro przyrzeknę ci wszystko wynagrodzić
    Niebezpieczne i ciemne

    moje wędrówki po piekle
    Splątane drogi przez noc, nie wydostanę się stąd
    Chyba że ty, chyba że ty, chyba że podasz mi dłoń
    Splątane drogi przez noc, nie wydostanę się stąd

    Nim połknie mnie, nim połknie mnie noc
    Nim połknie mnie zła noc

    Nim połknie mnie, nim połknie mnie noc
    Nim połknie mnie zła noc

    Nim połknie mnie, nim połknie mnie noc
    Nim połknie mnie zła noc

    tekst piosenki Nie Wierzę S... - Coma


    Obiecali nowy, lepszy świat
    używając pięknych, mądrych słów
    przedstawili idealny plan
    lecz nie każdy starał się jak mógł
    nasz mały
    chorobliwie duszny kraj
    brak wiary
    każdy bogiem sobie sam

    otoczyło mnie stado wściekłych psów
    coraz trudniej wstrzymać się od łez
    między nami strach, między nami brud
    nie do wiary jak łatwo zgubić sens

    nauczyłem się wydawać o tym wszystkim
    powściągliwe zdanie
    nauczyłem się wydawać o tym wszystkim
    chłodny sąd
    kto pomoże znaleźć nowy cel ?
    Kto pozwoli przebić się przez mrok ?

    Nasz mały
    chorobliwie duszny kraj
    brak wiary
    każdy bogiem sobie sam