28.02.22:
Am Morgen gab der Rubel um gut 20 Prozent gegenüber dem Dollar nach. Um einen weiteren Kurssturz zu verhindern, hat die russische Notenbank die Zinsen daher zum Wochenauftakt auf 20 Prozent verdoppelt. Aber auch das dürfte Ökonomen zufolge die Lage nicht verbessern – im Gegenteil.
Der Versuch der russischen Notenbank, Einlagen in Rubel attraktiver zu machen und „die nun einsetzende Kapitalflucht einzudämmen“, werde kaum gelingen, warnte der Finanzwissenschaftler Prof. Friedrich Heinemann vom Mannheimer Wirtschaftsforschungsinstitut ZEW. Angesichts der umfassenden Sanktionen habe der „Rubel aufgehört, eine frei konvertible Währung zu sein.“ Damit werde Russland „währungspolitisch in die frühen Neunziger“ zurückgeworfen.
Mit dem russischen Überfall auf die Ukraine seien „Russland-Aktiva und der Rubel schlagartig zu Ramsch geworden“, erklärte der Professor für Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft am ZEW Mannheim am Montag.
ojojoj, das Gas wird teuer werden...
p.s. Tommy:
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