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im polnische Feinkostgeschäft in Deutschland...

  • Wir haben in unserer Stadt im Niederrhein mindestens 2 polnische Feinkostgeschäfte. In der Tat lebten früher hier viele Leute polnischer Herkunft, die beste Freundin meiner Frau ist eine Polin, die gar nichts mehr aus der Heimat ihrer Eltern (beide Polen) weiss, die erste Braut unseres Sohns war eine Polin, deren Eltern Lehrer in Deutschland, Oberhausen, aber beide noch Polen sind. Und mein Gegenüber im Büro während 20 Jahren ist mit einer Polin verheiratet, und verbrach, damals, jedes Urlaub in Polen. Es gibt also scheinbar ein fester Kundenstamm, und man merkt's: Alles dort erscheint (nur) auf Polnisch. Wir gingen jahrelang dort einkaufen, um wöchentlich Brot von einem besonderen (italienischen) Bäcker auf Bestellung, also lückenlos immer, zu kaufen. Und vor den Regalen standen wir beim Warten ratlos davor: Was sind (dort vermutlich) die Spezialitäten, die man auf jedem Fall ausprobieren sollte (und, nicht unwichtig, da wir vegetarisch und ohne Ei leben, auf welchen Wörtern, wie Aspik, Schmalz, Ei, Eiweiss, und, ganz besonders falls anders auf Polnisch, Gelatine, muss man in den Zusammensetzungen aufpassen)?

  • Bei polnischen Feinkostläden lohnt sich meiner Erfahrung nach besonders die Kühltheke: Pierogi gibt es auch ohne Fleisch, dazu verschiedene Sauerkrautvarianten und eingelegte Gurken. Bei den Zutaten würde ich mir vor allem „żelatyna“ für Gelatine, „jajko“ für Ei und „smalec“ für Schmalz merken. Bei „wegetariański“ kann man natürlich auch direkt nachfragen, aber bei Fertigprodukten lohnt sich ein Blick auf die Zutatenliste.

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