• Wie Phönix aus der Asche erstand in kürzester Zeit eine neue politische Partei. In der Tagesschau und den anderen Mainstreammedien immer auf der ersten Seite.
    Wer finanziert?
    Wo kommen sie her?
    Wo gehen sie hin?

    Hier bitte alle Infos zu dieser Gruppierung zusammentragen.
    Danke.

  • Ich würde die Piratenpartei wie folgt definieren:

    "Wo kommen sie her?"
    http://de.wikipedia.org/wiki/Piratenpartei

    "Wer finanziert?"
    Die Piraten sind momentan noch notorisch klamm und auf viele ehrenamtliche Mitarbeit angewiesen. Die Haupteinnahmequellen sind:
    1. Mitgliedsbeiträge
    2. Staatliche Parteienfinanzierung (größter Teil der Finanzierung)
    3. Spenden, meist von Mitgliedern nach einem Aufruf auf Mailinglisten, oft Zweckgebunden.

    "Wo gehen sie hin?"
    Ich würde es so sagen: Sie sehen Mißstände oder Regelungen die nicht mehr Zeitgemäß sind, versuchen einen Soll-Zustand zu definieren und einen Weg dort hin zu finden, dabei wird auch kein Halt vor heiligen Kühen wie dem Urheberrecht gemacht. Das Wohlergehen der Allegmeinheit ist Ihnen wichtiger als das Wohlergehen einzelner (Interessen)Gruppen. Sie haben eher den Anspruch, dass Eigentum auch eine soziale Verpflichtung mit sich bringt. Die Piraten haben den Anspruch, dass sich die Gesellschaft den gesellschaftlichen und technologischen Entwicklungen anpassen kann. Viele aktuelle Regelungen sind so alt, dass sie den aktuellen Entwicklungen kaum noch Rechnung tragen. Dies wollen die Piraten anpassen. Politisch würde ich sie wie folgt einordnen: Viel Unterstützung vom Staat für die Bürger, damit sie sich möglichst frei entfalten können. Das klingt vielleicht etwas Utopisch und verträumt, aber es kommt auch darauf an was man daraus macht und wie es umgestzt wird.
    Ich für meinen Teil verfolge das Wirken der Piraten mit viel Interesse aber auch Sympathie.

  • ein "Pirat" ist jemand, der gegen politische, soziale usw Missstaende ankaempft, unkonventionell und vor allem (erst mal..bis zur Vereinnahmung durch andere politische Gruppen) frei von Lobbyisten

  • Der Chef der Piratenpartei, Bernd Schlömer, hat vor zu großer Transparenz in der Politik gewarnt. Es gebe in der Politik einen Bereich, in dem vertrauliche Gespräche geschützt werden müssten, sagte Schlömer der "Stuttgarter Zeitung" vom Mittwoch. Das sei nötig, um den Parlamentsbetrieb zu schützen. "Würden wir eine vollkommene Informationstransparenz herstellen, würden unsere politischen, Moral- und Rechtssysteme zusammenbrechen."

    http://www.welt.de/newsticker/new…er-Politik.html

    Der Beamte Bernd Schlömer aus dem Verteidigungsministerium, hat damit eigentlich schon diese Partei als Alternative beerdigt. Danke für die Offenheit und die klaren Worte.

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