Beiträge von Darek

    [color=#333333]Lieber Darek ich muss Dich leider enttäuschen, mich habe ich nicht mit den Töpfen gemeint :milczek
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    [color=#333333]Liebste Liwia, das weiß ich doch. Meine Antwort war ja auch nur ironisch gemeint [/color] :usmiech
    [color=#333333]Außerdem sind militante Frauen auf Dauer zu stressig. Und ständig neue Töpfe kaufen zu müssen, geht zudem ganz schön ins Geld!
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    [color=#333333]... und habe mich durch die halbe Republik "durchgewohnt" . ;)[/color]

    [color=#333333]Aha, liebe ReniA, dann gehörst Du also zu den Nicht-Sesshaften? Zum fahrenden Volk, zum herrenlosen Gesindel, wie man früher gesagt hat?
    Toll, wen man hier im Forum so alles treffen kann. :D

    Ansonsten stimme ich Dir zu.
    Für mich ist die Flüchtlingsmisere zum großesn Teil auch ein Medien-Spektakel, mit dem sich im Moment gutes Geld verdienen lässt, da die Stimmung ziemlich aufgeheizt ist. Zwischen Pro und Contra, meine ich. Und abgefackelte Notunterkünfte machen sich in der Medien-Landschaft immer gut als verkaufsfördernde Schlagzeile.

    Habe letztens in einem Cafe als Krönung des Ganzen ein Gespräch mitbekommen, in dem einer der "Hetzer" sogar die Befürchtung ausgesprochen hat, wir hätten bald keine Lebensmittel mehr für die eigene Bevölkerung. :boisie
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    [color=#333333]Merken tun die Männer das auf jeden Fall, wenn die Frau sauer ist, man muss es ja nicht direkt sagen :D nur warum man sauer ist wird oft nicht gefragt und wenn eine Frau das saure Problem zur Sprache bringt, kommt oft die Antwort: "Ich weiss nicht, was du hast, es ist doch alles in Ordnung, du übertreibst" ;( ;)
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    [color=#333333]Na, vielen Dank auch, Liwia.
    Kerle sollen also ohne ein direktes Wort von Euch Frauen merken, dass Ihr sauer seid. Gleichzeitig wollt Ihr aber auch noch gefragt werden, warum Ihr sauer seid.
    Hallo! Wir sind nur Kerle, liebe Liwia und keine Hellseher. Da müsst Ihr schon etwas Verständnis aufbringen. Und vielleicht auch einmal einen gaaaaaaanz winzig kleinen Hinweis geben? :prosi [/color]

    [color=#333333]Solange die Flüchtlingspolitik lediglich ein paar Millionen kostet, die Rüstungswirtschaft aber Milliarden einbringt, wird sich an dem Desaster nichts ändern.
    Deutschland ist drittgrößter Waffenlieferant. Daher ist das Gefasel von Merkel und Co. zur Flüchtlingsmisere nichts als Augenwischerei und hohles Geschwätz.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc…-a-1047172.html

    Und nicht nur das - wir werden es erleben, dass die Flüchtlingsströme noch zunehmen werden. Grund: Die Versorgung mit sauberem Trinkwasser der Bevölkerung, die Versteppung ganzer Landstriche und die Hungersnöte in den Schwellenländern. Auch hier wird ja viel "getan" - Millionen an Geldern fließen in die Entwicklungshilfe, seit über 50 Jahren schon. Gebracht hat es absolut nichts. Außer hohlem Geschwätz der Regierungen.
    Und seit Jahren wird auch in diesem Bereich von Fachleuten davor gewarnt, dass wir uns erhebliche Probleme heranzüchten ...
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    [color=#333333]Von mir jetzt auch mal so einige Gedanken zum Thema. Vielleicht auch einmal von einer etwas anderen Seite beleuchtet.
    (Auf das absolut dumme Gegröle irgendwelcher braundurchgefärbten, stumpfsinnigen und bildungsfernen Proleten einzugehen, erspare ich mir. Ist ja wohl auch nicht notwendig.)

    Für mich fängt es bei dem Thema schon mit der Wortwahl an - nämlich mit dem Wörtchen "fremdenfeindlich".
    Was genau soll das sein?
    Feind bedeutet ja grundsätzlich erst einmal so viel wie Hass, nach wikipedia wurde diese Bezeichnung in alten Schriften dann sogar als Synonym für den Teufel gebraucht.
    Sollte man vielleicht wissen, wenn man solch eine Terminologie benutzt. Und denjenigen, der mit solch einem Wort um sich wirft fragen, wie er denn zu solch einer Wortwahl kommt.
    Dass die Medien diese Terminologie ständig benutzen, macht die Sache sicherlich nicht besser.

    Interessant dabei - im militärischen Wortgebrauch wird immer vom "Feind" gesprochen, nicht aber vom Gegner. Gleichzeitig wird dabei der Widersacher aber weder als Unmensch noch als Hassobjekt klassifiziert.
    Gleichzeitig steht der Begriff "Feindschaft" als Gegenteil von Freundschaft. Dazu könnte man sich vielleicht auch einmal so seine Gedanken machen. Wenn ein Fremder (noch) nicht mein Freund ist - macht ihn das dann automatisch zu meinem Feind? Es heißt nicht umsonst, ein Fremder sei ein Freund, den man noch nicht kennt.

    Weiter sind gerade die Deutschen ein Völklein, dass es in die Ferne zieht. Immer schon. Hatte Ola ja auch schon angesprochen. Die Deutschen sind Reiseweltmeister - nach wie vor. Und sind allein im letzten Jahr so oft ins Ausland geflogen wie nie zuvor.

    Woher also stammt das Mißtrauen gegenüber Fremden?
    Ola hat in diesem Zusammenhang von Xenophobie gesprochen, also der Angst vor dem Fremden. Der Begriff passt hier meiner Meinung nach nicht so richtig, weil er vielleicht zu ungenau ist. Seltsamerweise musste sich nämlich ein Nordeuropäer in Deutschland noch nie vor irgendwelchen Übergriffen fürchten, ein dunkelhaariger Deutscher im eigenen Land aber schon. Seltsam, oder?

    Xenophobie sei etwas Normales. Sagt man. Hätten die Menschen schon immer gehabt. Die Furcht vor dem Fremden. In der Antike. Im MIttelalter und auch in der Neuzeit. Gemeinschaften wollen nicht überfremdet werden. Das Xenophobe gehört zu uns, wenn wir einmal ehrlich zu uns selber sind. Obwohl wir doch eigentlich schon eine Multi-Kulti-Gesellschaft sind. Und uns eigentlich schon dran gewöhnt haben (müssten).
    (Na ja, zugegeben - eigentlich ist eine Phobie ja an sich schon eine Art psychischer Störung)

    Olaf hat weiter oben als Quelle einen Artikel aus "zeit online" angeführt mit dem Titel "Der große Aufbruch". Direkt unter dem Titel ist dann zu lesen: "Sie kamen zu Millionen, wagten ein Leben in der Fremde und VERÄNDERTEN DAS LAND ....
    Mehr als 50 Millionen Amerikaner geben heute an, deutsche Vorfahren zu haben. Und die Deutschen haben damals sicherlich ihren Beitrag dazu geleistet, Amerika einen (ihren) Stempel aufzudrücken ...[/color]
    [color=#333333]Wer möchte als "Einheimischer" schon, dass jemand anderer sein Land verändert? Wobei wir wieder bei der Xenophobie wären.

    [/color][color=#333333]Ein weiterer Aspekt kommt bei der Diskussion ebenfalls zu kurz - die Schulbildung. Bei den Migrationskindern.
    Hier hat die Legislative meiner Meinung nach auch und gerade in den letzten Jahrzehnten mal wieder komplett versagt.

    Die Flüchtlingskinder haben meist eine gänzlich andere Schulbildung, als die Kinder hier in Deutschland. Werden Asylanträge bewilligt, werden diese KInder irgendwann auch zur Schule gehen müssen. Und das birgt Probleme. Zwangsläufig.

    Anhand einer im Jahr 2005 durchgeführten Untersuchung an 1.200 Schülern an 26 Berliner Grundschulen konnte festgestellt werden, dass die Leseleistungen der KInder zum Ende des dritten Schuljahres schlechter waren, wenn der Anteil an Migrationskindern mehr als 30% betrug.

    Und 2002 stellte man fest, dass türkische und italienische Kinder eine um so geringere Chance haben, von einer Grundschule auf eine Realschule oder auf ein Gymnasium zu wechseln, je mehr ausländische Kinder in der Klasse waren.

    Im Rahmen der PISA 2000E-Studie wurde ebenfalls festgestellt, dass in Schulen mit einem Anteil von mehr als 20% Schülern mit Migrationshintergrund, deren Umgangssprache in der Familie nicht Deutsch ist, schwächere Leistungen beim Lesen erzielt wurden.
    Was dann später aus diesen Kindern wird, ist klar - schlechtere berufliche Ausbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten, schlechterer sozialer Status mit den entsprechenden Folgen.

    Die vielen verschiedenen Gemeinschaften in Deutschland müssen aber anständig miteinander auskommen. Für unser aller Überleben. Für ein gutes Leben. Sie müssen füreinander offen sein. Das gilt allerdings nicht nur für Deutschland, sondern auch für Europa. Gilt eigentlich weltweit.

    Wichtig ist aber trotzdem auch, dass Gemeinschaften auch dadurch entstehen und bestehen, indem sie sich von anderen abgrenzen. Ich finde, nicht jeder und alles sollte zugelassen werden. Sonst gibt es nämlich irgendwann keine Gemeinschaft mehr. Sondern nur noch noch eine Gesellschaft aus absoluten Individualisten, die nur daran interessiert sind, ihre ureigensten Interessen durchzusetzen.


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    [color=#333333]Nichts Genaues weiß man nicht.
    Man muss sich doch nur einmal die Schlagzeilen der letzten Tage ansehen:

    "Diese Männer WOLLEN den Nazi-Zug entdeckt haben."
    "Experten sind FAST am Ziel."
    "IRGENDWO hier SOLL das Gold versteckt sein."

    Wollen, hätte, sollte.
    Rein vorsorglich meldet der Staat aber schon mal seine Rechte an. Zur Sicherheit. Man kann ja nie wissen.
    Und in den Medien, hier eben die Rheinische Post, werden dazu Archiv-Bilder gezeigt - von einer alten Lok der Deutschen Reichsbahn oder einem alten Minenstollen in der Nähe von Walbrych. Ohne spannende Fotos macht das alles ja keinen Sinn - um die Zeitungs-Auflage zu steigern. Hauptsache der Umsatz stimmt.
    Typisch Journaille.

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    [color=#333333]Wenn man sich den taz-Beitrag mal in Ruhe durchliest, sieht das alles etwas anders aus, als der Titel des Beitrags im ersten Moment vermuten lässt.

    Es haben 4.000 Personen lediglich einen ANTRAG auf Asyl gestellt, das besagt gar nichts.
    Im ersten Halbjahr 2015 wurden bis heute nur 273 Anträge bewilligt, zahlenmäßig also ein absoluter Witz.
    Dann wird im Artikel erwähnt, dass die meisten der Asylbewerber anschließend weiter nach Westen ziehen wollen, also was soll´s.

    Zudem - 70% der Polen sind gegen jede Aufnahme von Flüchtlingen aus Afrika und dem Nahen Osten. 70%? Von wieviel Befragten? Und sind diese 70% relativ oder absolut?
    Und wie sieht zudem das Studiendesign für diese Befragung aus?

    taz hin oder her - für mich mal wieder nur Journalistengeschmiere mit einer polemischen Headline!
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    [color=#333333]... gibt es denn ncht auch einen europäischen Weg auf dem sich eine europäische Lösung finden lassen könnte ... ?[/color]

    [color=#333333]
    Wo soll der herkommen?
    Es gibt immer noch eine unterschätzte Ungleicheit in Europa. Allein bei der Einkommensverteilung ist die EU ungleicher als z.B. Indien.
    Innerhalb der EU gibt es keine einheitlich funktionierende Währung, wie wir ja in den letzten Jahren erleben durften. Es gibt keinen einheitlichen Mehrwertsteuersatz, keinen einheitlichen Mindestlohn. Jedes Land hat eigene Maut-Gebühren, es gibt Länder mit Studiengebühren und solche, die keine erheben. Energie- und Umweltpolitik sind ebenfalls unterschiedlich ...

    Und warum glauben die Franzosen z.B. immer noch so verzweifelt an ihre "Grande Nation"? Ungarn hat sich 2013 von allen Werten verabschiedet, die Europa ausmachen, die Briten müssten einmal erklären, warum sie den politischen Steuerknüppel kopflos zwischen links und rechts hin- und herreißen, seit Jahren schon. Spanier und Italiener wissen immer noch nicht, wie sie langfristige Modernisierungsperspektiven entwickeln wollen und wir Deutschen müssten mal über unsere Exportdominaz und unseren Missionarismus in Sachen Demokratie nachdenken.

    Wo soll also eine europäische Lösung, ein europäischer Weg herkommen?[/color]

    [color=#000000]Explosions-Unglück: Nach Tianjin-Katastrophe überprüft China gefährliche Chemikalien.[/color]

    [color=#333333]Ich zitiere mal aus dem Reuters Artikel:

    "... will die Regierung die Lager gefährlicher Chemikalien ... im ganzen Land untersuchen lassen."
    Und
    "... Es müssten tiefgreifende Lehren aus der Katastrophe gezogen werden.[/color][color=#333333] Das Kabinett kündigte an, hart gegen illegale Aktivitäten vorzugehen, um die Sicherheit in der Branche zu verbessern. "

    In China will man das jetzt also untersuchen? Und gleichzeitig hart gegen illegale Aktivitäten vorgehen? Interessant, was da aus dem Reich der Mitte zu hören ist.
    Zu glauben ist das allerdings nicht so richtig.

    Wie wäre es denn damit, auch einmal hart gegen nicht-illegale Aktivitäten vorzugehen?

    Einer Studie zufolge kommen mehr als 4.000 Personen wegen der enormen Luftverschmutzung in China ums Leben - täglich! In einem Jahr stirbt in China daher eine Stadt so groß wie München an den Folgen der enormen Luftverschmutzung![/color][color=#333333] Jede Minute, die man der dortigen Luftverschmutzung ausgesetzt ist, verkürzt die Lebensdauer um 20 Minuten.[/color][color=#333333] Die Wirkung der Luftverschmutzung ist ungefähr so, als würde jeder Mann, jede Frau und jedes Kind pro Stunde 1,5 Zigaretten rauchen.

    Allein in Peking lag im Januar 2013 die Feinstaubbelastung bei absurden 800 Mikrogram pro Kubikmeter - dem 32-fachen des von der Gesundheitsorganisation WHO empfohlenen Grenzwerts!

    Glücklicherweise ändert sich ja jetzt etwas. Obwohl während der Zensur in China scharf gegen Blogger und politische Aktivisten vorgegangen wurde, hat die über Jahre riskante Arbeit von Umweltaktivisten enorm dazu beigetragen, dass in China heute offen über den ökologischen Preis seines Aufschwungs diskutiert wird.[/color][color=#333333] Direkte Schuldzuweisungen an einzelne Politiker werden aber nach wie vor vermieden. [/color][color=#333333]

    Aber jetzt wird ja zunächst erst einmal die Unglücksursache untersucht ...

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    [color=#333333]Nachtrag zum Schlachtfest:

    Nachdem das grausame Enthaupten Tausender Büffel, Ziegen, Hühner und anderer Tiere im November 2014 blutig zu Ende ging, hat vor wenigen Tagen (28.Juli) der "Gadhimai Temple Trust" auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben, dass dieses Schlachtfest für immer eingestellt wird!
    Dadurch ändert sich eine 300-jährige Tradition in Nepal. Zwar wird es auch in Zukunft Gadhimai-Feste geben, es werden aber "Feste des Lebens", wie der Trust betonte.
    Solche Bilder wird es also in Zukunft nicht mehr geben:[/color]

    [Blockierte Grafik: http://albert-schweitzer-stiftung.de/as/uploads/gadhimai-2014_ciwf.jpg]
    [color=#333333]
    Durch die internationale Presse und die vielen Organisationen wurde der Druck auf die nepalesische Regierung zu groß, die Regierung subventionierte das Fest nicht mehr, worauf auch die indische Regierung dann den Export "lebender" Tiere für das Fest verboten hatte.
    Viele Teilnehmer des Festes konnten zudem überzeugt werden, ihre Tiere nicht zu töten und ihnen stattdessen nur kleine Schnittwunden an den Ohren zuzufügen.

    Nach Schätzungen von "Compassion in World Farming" wurden rund 75% weniger Tiere getötet als beim letzten Gadhimai-Fest 2009.
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    [color=#333333]Weil so viel weniger Tiere getötet wurden als ursprünglich geplant, musste der Veranstalter seinen Vertrag mit einem Fleisch-Großhändler annullieren. Dadurch dürfte ein großer finanzieller Schaden für die Veranstalter entstanden sein.[/color]

    [color=#333333]Danke, Tommy, für diesen Beitrag! Könnte ich jetzt ein halbes e-book zu schreiben. Tue ich aber nicht. Zumal ich in der Vergangenheit auch immer mal wieder versucht habe, hierzu etwas zu posten.

    Etwas Kritik muss ich aber dennoch loswerden. In Richtung des Artikels, bzw. der Autorin.
    Das Thema der "Volks"-Dummheit, von der diese Sabrina Hoffmann in ihrem Blog-Eintrag schreibt, ist nämlich nicht neu: Michael Jürgs´ Werk "Warum wir hemmungslos verblöden" und "Die verblödete Republik" von Thomas Wieczorek erschienen bereits 2009 und machten auf den maroden Zustand des deutschen Intellekts aufmerksam. Hinzu kamen Bücher anderer Autoren wie "Melkvieh Mittelschicht" und "Der gekaufte Staat", die von der Thematik her beide in eine ähnliche Richtung zeigen.

    Vielleicht ist aber gerade diese Volks-Verblödung gewollt?
    Wenn selbst Qualitätsmedien mit Hingabe über unterirdische Boulevardthemen berichten und die Flut an einer ständig wachsenden Dosis an Blödmachern in TV, Internet und Illustrierten zunehmen, bleibt die Verblödung nicht aus. Wenn nämlich kein Tabu mehr gilt, prägen falsche Vorbilder das Verhalten von Unterschicht, aber auch Oberschicht. Hinzu kommt eine systematisch inszenierte und strategisch geplante Desinformation der Bevölkerung, die den Regierenden zunutze kommt. Wo niemand genau hinschaut und gezielt nachfragt, kann man letztlich tun und lassen, was man will.
    Und wenn´s denn doch nicht so richtig funktioniert mit der Verblödung, gibt´s immer noch die Möglichkeit von "divide et impera" - teile und herrsche! Und das funktioniert.
    Eigentlich immer - wie uns die Geschichte lehrt.

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    [color=#333333]... oder wie Ökonomie funktioniert.

    Da gab es einen jungen Mann, nennen wir ihn Bill.
    Dieser Bill hatte einen Traum - er wollte reich werden. Mit einer eigenen Ranch.

    Also kauft er sich bei einem Farmer von seinen letzten 100 Dollar ein Pferd und der Farmer verspricht, ihm das Pferd am nächsten Tag zu liefern.
    Tags darauf erhält unser Bill nun einen Anruf vom Farmer, der ihm mitteilt, dass er das Pferd leider nicht liefern könne, da es in der Nacht tot umgefallen wäre.

    "Kein Problem", antwortet Bill, "gib mir einfach meine 100 Dollar zurück und ich kaufe mir ein anderes Pferd".
    "Das geht leider nicht", entgegnet der Farmer, "ich habe mir für das Geld Saatgut gekauft."

    Der junge Bill überlegt kurz und da er schlau ist, kommt ihm eine Idee. "Bring mir das Pferd trotzdem," fordert er den Farmer auf. Der ist irritiert. "Wozu denn das?"
    "Nun, ich will es verlosen", meint daraufhin unser Bill.
    "Aber du kannst doch kein totes Pferd verlosen", staunt der Farmer.
    "Doch, ich erzähle einfach niemandem, dass das es tot ist ...."

    Monate vergehen.
    Eines Tages laufen sich unser Bill - in feinstem Anzug und schicken Schuhen - und der Farmer zufällig über den Weg.
    "Hallo Bill! Wie lief es denn mit deiner Verlosung?"
    "Spitze!", ruft ihm Bill zu. "Ich habe über 500 Lose zu je 2 Dollar verkauft und so meine ersten 1.000 Dollar Gewinn gemacht!"
    "Wie - gab es denn keine Reklamationen, das Pferd war doch tot?", fragt ihn der erstaunte Farmer.
    "Doch, natürlich. Vom Gewinner. Aber dem habe ich einfach seine 2 Dollar zurückgegeben!"

    Und was macht unser Bill heute?
    Heute verkauft er strukturierte Finanzprodukte bei Goldmann Sachs.
    Und berät nebenbei die EZB ...
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    [color=#333333]Die Leute auf der Straße ..... lehnen weitere Finanzhilfen für Griechenland weit überwiegend ab, Solidaritätsgefühle mit den Griechen gibt es kaum ...
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    [color=#333333]Genau wie hier in Deutschland.
    Die "bösen" Griechen sind doch selbst schuld an ihrer Misere - Prasserei, Steuerhinterziehung, Faulenzerei!

    Woher kommt diese Einstellung? Von der überwiegend einseitigen Berichterstattung der Medien! Mal wieder. Und einer damit verbundenen Uninformiertheit der "Leute auf der Straße". Und weil sich kaum jemand die Mühe macht, einmal etwas genauer hinzusehen, mehr zu hinterfragen.

    Die Griechen hätten jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt, heißt es. Von reichen, griechischen Rentnern wird ständig gesprochen. Und dass dem deutschen Steuerzahler deswegen derzeit tief in die Tasche gegriffen wird.
    Jeder, der sich ein wenig auskennt und genauer hinsieht, weiß, dass solche Aussagen völlig abstrus sind, sich aber vor allem für eines gut eignen - Polemik!
    Um die Massen auf eine Seite zu ziehen und sie politisch vor den eigenen Karren zu spannen. Merkel, Schäuble un Co. lassen grüßen. Wenn das so weiter geht, werden wir noch lange nicht mit dem Thema Griechenland abgeschlossen haben![/color]

    [color=#333333]p.s. Ist SUS die Rentenversicherung in Polen?[/color]

    [color=#333333]
    Du meinst wahrscheinlich ZUS.

    Das polnische Rentensystem ist etwas komplizierter als unseres in Deutschland und setzt sich aus drei Säulen zusammen.
    Zum einen müssen alle Beschäftigten einen obligatorischen Beitrag an die Zentralversicherungsanstalt (ZUS) abführen. Daneben bestehen offene Pensionsfonds, denen jeder nach 1969 geborene Versicherungspflichtige beitreten muss. Die dritte Säule besteht aus einer zusätzlichen privaten Altersvorsorge.
    Männer können offiziell ab dem 65. und Frauen ab dem 60. Lebensjahr Rente beanspruchen. Die Auszahlungen bestehen aus einer Grundrente und einem einkommensabhängigen Betrag.[/color]

    [color=#333333]Naja, da gibt es viele Länder in der 3. Welt, die hier als Beispiel dienen, dass Wirtschaftswachstum dringend benötigt wird...![/color]

    [color=#333333]Hatte ich mir schon fast gedacht, dass Du solche Länder meintest. Dagegen ist auch nichts einzuwenden. Nur sollte man in diesem Zusammenhang erst einmal die extreme Korruption in diesen Ländern beseitigen, damit es dort überhaupt zu einem Wachstum kommen kann. Daran hat aber, wie ich weiter oben schon geschrieben habe. niemand in der 1. Welt sonderlich großes Interesse.
    Die Schwellenländer, hier insbesondere die Länder der Vierten Welt werden ignoriert, ausgebeutet und verachtet. Unter anderem, damit es in unserer 1. Welt zu Wachstum kommen kann. Und wir hier so schön in Wohlstand leben können.[/color]