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Euch Frauen alles Gute zum Frauentag!
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Alles Gute!
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[font='Comic Sans MS, sans-serif'][size=24]Danke schön Darek, dass du an uns denkst
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Również DZIĘKUJĘ!
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Auch ich finde es schön, dass man(n) einmal (!!!) im Jahr den
Frauen alles Gute wünscht bzw. (hoffentlich positiv!) an sie denkt.Und die anderen Tage des Jahres?
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Auch ich finde es schön, dass man(n) einmal (!!!) im Jahr den
Frauen alles Gute wünscht bzw. (hoffentlich positiv!) an sie denkt.Und die anderen Tage des Jahres?
na es gibt doch noch den Geburtstag...also kriegen sie schon mindestens doppelt so oft alles Gute gewünscht! -
na es gibt doch noch den Geburtstag...also kriegen sie schon mindestens doppelt so oft alles Gute gewünscht!
in Polen gibt es noch den Namenstag
(na... noch Mutterstag, Omastag...
)
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Zitat von Pedro:
„na es gibt doch noch den Geburtstag...also kriegen sie schon mindestens doppelt so oft alles Gute gewünscht!“Also aller Grund für die Frauen, zufrieden zu sein, sich zu ducken und sich nun verstärkt den „drei K“ – Kind, Küche, Kirche – zu widmen.
Zitat von Choma:
„in Polen gibt es noch den Namenstag“Der ja in Polen – wie in den meisten klerikalen Gesellschaften – mehr Feierwert besitzt, als der Geburtstag. Als Kind musste ich mir in der Schule (einziger Ausländer, einziger „Heide“, einziger, der mit der deutschen Sprache Probleme hatte [ist schon sehr lange her]) von einem katholischen Himmelskomiker diesen Spruch anhören:
„Geboren wird jede Sau, einen Vornamen hat nur der getaufte Mensch“ (nicht getauft, nicht Mensch. Ich verstand.).Trotzdem: „Jeśli potrafisz śmiać się z siebie, będziesz miał ubaw do końca życia.” Podoba mi się!
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trotzdem: „Jeśli potrafisz śmiać się z siebie, będziesz miał ubaw do końca życia.” Podoba mi się!
cieszę się, że się Tobie podoba -
[color=#666666]Auch ich finde es schön. dass man(n) einmal (!!!) im Jahr den Frauen alles Gute wünscht bzw. (hoffentlich positiv!) an sie denkt.
Und die anderen Tage des Jahres?Also aller Grund für die Frauen, zufrieden zu sein, sich zu ducken und sich nun verstärkt den "drei K" - KInd, Küche, Kirche - zu widmen. [/color]
[color=#666666]Sorry, aber bei Deinen Statements weiß man eigentlich nie so recht, wie sie gemeint sind.
Wir sollten uns einmal daran erinnern, wozu dieser Frauentag ursprünglich eigentlich geschaffen wurde - nämlich als eine Form, um auf die Interessen der Frauen hinzuweisen - hierbei insbesondere auf das aktive und passive Wahlrecht für Frauen, das es vor 1918 zumindest in Deutschland nicht gab, weiter um Mutter- und Arbeitsschutz, sowie den Achtstundentag. Alles Dinge, die für uns heute ganz selbstverständlich sind.
Der Frauentag wurde also genau deswegen eingeführt, um den Frauen eine Möglichkeit zu bieten, zukünftig eben nicht mehr nach dem Motto der drei "K" leben zu müssen. Maßgeblichen Einfluss hierbei hatten in Europa übrigens Clara Zetkin und Rosa Luxemburg.Hinweisen sollte man auch darauf, dass in Zeiten des NS-Regimes dieser Frauentag verboten wurde, solche Treffen wurden dann heimlich und unter Gefahr durchgeführt oder aber als Familienfeiern getarnt.
Und wie Du ja bereits geschrieben hast, bist Du seit über 40 Jahren gegen alle Formen des Kriegs. Von daher kann ich Deine Ironie zum Internationalen Frauentag ebenfalls nicht verstehen - immerhin wandten sich Frauen wie Clara Zetkin und Rosa Luxemburg ganz entschieden gegen Krieg und Militarismus und riefen an den Frauentagen zu Protesten gegen den Krieg auf.
1918 wurde die Forderung nach Frieden sogar zur Hauptlosung der Frauentage aller kriegsbeteiligten Staaten.[/color]
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Zitat von Darek:
„Sorry, aber bei Deinen Statements weiß man eigentlich nie so recht, wie sie gemeint sind.[…]“Zitat von Darek:
„[…]Von daher kann ich Deine Ironie zum Internationalen Frauentag ebenfalls nicht verstehen[…]“You don't have to feel sorry …
Denn…
Wenn du auch meine Ironie „ebenfalls“ nicht verstehen kannst, so hast du sie zumindest erkannt: Gratulation!Der historische Hintergrund des Frauentages ist mir – selbstverständlich – klar. Nicht unerheblich zum Verbot des Frauentages in der NS-Zeit trugen wohl zwei Faktoren bei: Es war ein US-amerikanischer Feiertag, und er war initiiert von sozialistischen Gruppen (die – wie fast alle vernünftigen Menschen – auch gegen Krieg votierten). Als Ersatz wurde im deutschen Tausendjährigen Reich der Muttertag geschaffen, der den Gebärfaktor der (nationalsozialistischen) Frau herausstrich.
Was das von dir erwähnte „aktive und passive Wahlrecht für Frauen“ betrifft, so ist interessant, dass es im (angeblich) aufgeklärten Europa, in der Schweiz, bis 1990 dauerte, bis Frauen in allen Kantonen das „Frauenstimmrecht“ zuerkannt wurde.
Aber von all dem abgesehen (ich will hier keinen Exkurs über Geschichte durchführen): Mich stört die den Feiertagen dieser Art innewohnende Alibifunktion. Wo Gleichberechtigung und gegenseitiger Respekt „normal“ sind, sind Feiertage dieser Art obsolet. Akzeptierbar allenfalls als Gedenktage, gewidmet den Heldinnen und Helden, die um diese Gleichberechtigung kämpften, und immer noch - auch in Deutschland – kämpfen.
Dieser Kampf um gleiches Recht ist übrigens bei einigen religiösen Sekten - auch im (angeblich) aufgeklärten Deutschland - aktuell im Gange.
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